Hallo Martin (so ich beim Vornamen bleiben darf, wie bei allen andern Forumsmitgliedern)
Möchte mich vorerst einmal Bedanken für den Themen aufgriff. Dazu aber auch eine kleine Einleitung meiner Fragen.
Mein Todesfall ist in Tirol. Es betrifft meine damalige liebe, noch junge Freundin(Lebensgefährtin). Habe sie persönlich in Beisein des Hausherrn, in Ihrer Mietwohnung frühmorgens nicht mehr unter den Lebenden aufgefunden. Von da an verlief aus Unkenntnis jeglichen Bestattungsgesetzes, vermutlich sehr viel daneben. Heute sind für mich einige Fragen über Abläufe offen, die ich damals, bei Wissen, anders durchgezogen hätte. Ich war komplett auf das Sagen von Anderen angewiesen. Nicht nur aus Unkenntnis, sondern selbst hin im Ausnahmezustand zu keinerlei ordentlichen Gedankengänge fähig.
Zur Stelle waren nach dem Aufinden meiner Freundin: Notarzt, Rettung (wurden von mir verständigt), Kriseninterventionsteam, Polizei (beide wurden von der Rettung verständigt) Bestattungsunternehmen, (denke vom Hausherren in Absprache mit der Rettung, weiß es aber nicht genau, und habe auch keine Möglichkeit dies zu hinterfragen), Meine verstorbene Freundin(Lebensgefährtin) wurde nach ca. 2 Stunden auf (sehr freundliches) Drängen von den Fuhrpark-Mitarbeitern schließlich zur unvermeidlichen Obduktion gefahren. Im Sarg liegend. Und auch anschließend in der Kühlhalle des zuständigen Bestattungsunternehmen vorläufig aufgebahrt.
Meine Frage betrifft dazu. Wie hätte ich den Ablauf anders gestalten können? ZB Hausaufbahrung:
Wie?
Wann?
Auch nach der Obduktion möglich?
Wie wären die Kostenunterschiede zum tatsächlichen geschehenen (normalen?)Ablauf dazu?
Wie könnte man gesetzlich Ablauftechnisch überhaupt anders vorgehen. .....als wie es tatsächlich war..... glaube im Nachhinein waren die Angehörigen der Verstorbenen mit dieser Vorgangsweise nicht einverstanden. Das Problem bestand aber darin, dass die unmittelbaren Angehörigen der verstorbenen in Wien erst davon über ein Interventionsteam unterrichtet werden mußten. Und das dauerte aber 3 Stunden bis es soweit war. In der Zwischenzeit war die Verstorbene schon in der Totenuntersuchung. Es wurde Nachmittag bis mündig Angehörige(Tochter mit Schwiegersohn) aus Wien vor Ort in Tirol waren.
Lieb Gruss
Walter (....hoffe meine Fragen passen auch zu Ihrem Thema

)