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Josef

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81

21.10.2012, 11:34

Liebe Grün,

das ist schön zu hören, dass es Dir recht gut geht.

Weiterhin alles alles Liebe und Gute
Josef

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gruen (28.10.2012), SternSandra81 (01.11.2012)

gruen

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82

28.10.2012, 13:51

Liebe Ingrid
Danke für Deinen Beitrag. Ja es ist so, es gibt immer wieder schwere Momente, ich denen ich voller Sehnsucht an meinen lieben Vater denke. Aber eben auch die glücklichen Momente sind auch da, wo man an etwas lustiges zurückdenkt und einfach froh ist, dass man einen so lieben und einmaligen Menschen bei sich haben durfte. Es braucht einfach sehr viel Zeit. Es wird Dir ganz bestimmt mit Deiner lieben Mutter auch so gehen. Vergessen werden wir unsere Lieben niemals aber gönnen wir ihnen doch die Ruhe und im Falle meines Vaters, bin ich so froh, dass er keine Schmerzen mehr haben muss. Das tröstet mich.
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Mut :30:
Liebe Grüsse aus der kalten Schweiz gruen

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Ingrid2 (28.10.2012), Josef (28.10.2012), SternSandra81 (01.11.2012)

gruen

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83

18.11.2012, 10:41

Hallo Zusammen
Ich möchte mich mal wieder melden. Es ist genau ein Monat her seit meinem letzten Besuch im Forum. Die Zeit vergeht einfach so schnell. Es ist mir in der letzten Zeit besser gegangen. Doch ich habe das Gefühl, dass wenn ich nicht sehr stark aufpasse, dass sich dann diese "Negativspirale" wieder zu drehen beginnt. Seitdem ich wieder arbeite, bin ich nach und nach wieder in den alten Trott zurückgefallen. Es braucht einfach sehr viel Kraft, dauerthaft etwas zu ändern im Leben. Hinzu kommt, dass andere, wichtige Faktore manchmal nicht mitspielen. ;(
Die Tage sind kurz, die Dunkelheit lang und kalt. Ich vermisse meinen Vati in dieser Zeit wieder besonders fest. Seine positive Art, das gute Zureden, die Unbeschwertheit, ach so vieles fehlt mir. Oft denke ich, dass so viel schlechtes passiert ist seit seinem Tod. Ich zweifle manchmal daran zu glauben, dass einmal "alles wieder gut" wird. Das kann es irgendwie gar nicht mehr. Ich wünsche mir für uns alle hier, dass es eines Tages einfach ein wenig erträglicher wird, dass wir wieder aufrichtige Freude am Leben finden und ein klein wenig Glück haben.
Liebe Grüsse an Euch alle bis bald gruen

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Franz11 (18.11.2012), Josef (18.11.2012)

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84

18.11.2012, 11:27

Hallo Grün,

schön von Dir wieder zu hören.

Alles alles Liebe und Gute
Josef

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Christine

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85

18.11.2012, 17:03

Hallo gruen,
aber immerhin hattest du eine gute Phase, das ist doch ein gutes Zeichen! Was tust du denn gegen die Negativspirale? In der dunklen Jahrszeit muss man da wirklich gut drauf achten!
AL
Christine

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gruen (24.02.2013), Josef (19.11.2012)

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86

24.02.2013, 09:29

Der Schmerz wird nie vergehen, aber wir können lernen, damit zu leben.

Hallo zusammen
Ich war lange Zeit nicht mehr im Forum. Ich hatte vor Weihnachten wieder eine Krise. Ging auch wieder nicht arbeiten. Vor Weihnachten und vor Feiertagen allgemein vermisse ich meinen Vati besonders fest.
Dann habe ich mich entschlossen, es doch mit einem Antidepressiva zu versuchen. Weil ich wusste, dass es so nicht weitergehen kann. Ich hatte auch Angst, die Arbeitstelle zu verlieren usw..Seither geht es mir viel besser. Die Lebensqualität hat sich enorm verbessert.
Ich weiss jetzt, dass einem der Schmerz, einen lieben Menschen verloren zu haben, nichts und niemand nehmen kann. Aber ich habe gelernt, mit diesem Schmerz zu leben. Es geht nämlich. Ich hatte etliche Sitzungen bei der Psychologin, es war gut und tat gut über vieles zu reden. Doch ich ging anfangs mit einer gewissen Naivität dorthin, und habe irgendwie geglaubt, sie könnte diesen Schmerz eträglicher machen. Doch nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich das nur selber kann! Man kann mit diesem Schmerz leben, es braucht Zeit und Geduld. Ich wünsche Euch allen, dass ihr ebenfalls die Kraft findet, gut damit umgehen zu können. Es gibt immer wieder schlechtere Tage, das ist normal. Es kommen aber auch wieder Gute.
Viel Gutes wünsch ich Euch und einen Schutzengel :005:
gruen :24:

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Christine

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87

24.02.2013, 16:07

Liebe Gruen,
das klingt gut, hoffnungsvoll! Wie geht es mit den Antidepressiva? Hast du den Eindruck, dass sie dir helfen?
AL
Christine

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Josef

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88

25.02.2013, 10:12

Liebe Grün,

schön von Dir wieder zu hören.
Danke auch für den Schutzengel und alles alles Liebe und Gute und das es weiter aufwärts geht.

Liebe Grüße sendet Dir
Josef

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gruen (03.03.2013)

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03.03.2013, 09:29

Liebe Christine
Es geht recht gut mit dem Antidepressiva. Anfangs wars mir eine Woche lang übel, aber jetzt ist es gut. Die körperlichen Beschwerden, welche ich lange hatte, sind verschwunden. ( habe morgens immer Galle erbrochen, ständiges Aufstossen usw...) es ist wie ein Wunder. Es ist einfach eine viel bessere Lebensqualität! Auch die Aengste, welche ich oft hatte, sind fast ganz verschwunden. Ich trauere immer noch um meinen Vater, aber ich kann jetzt etwas besser damit umgehen. Bald jährt sich sein Todestag zu dritten Mal, aber ich habe im Moment nicht so grosse Angst vor diesem Tag.
Liebe Grüsse gruen

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Christine (10.03.2013), Josef (03.03.2013)

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03.03.2013, 09:30

Hallo Josef
Vielen Dank für Deine lieben Worte! Bis Bald und liebe Grüsse gruen

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Josef (03.03.2013)

Juttap

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03.03.2013, 11:46

Liebe Gruen,

schön zu lesen, daß es dir mit den Antidepressiva besser geht. Das klingt gut so. Sie sollen (und können) die Trauer ja nicht verdrängen, aber sie können sehr helfen, damit besser umgehen zu können und alles zu verarbeiten.

Weiter so ;) und alles Liebe
Jutta
Der Tod eines geliebten Menschen ist wie
das Zurückgeben einer Kostbarkeit,
die uns Gott geliehen hat.

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Josef

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92

04.03.2013, 08:59

<<<<
Hallo Josef
Vielen Dank für Deine lieben Worte! Bis Bald und liebe Grüsse gruen
>>>>>>>>>>

Liebe Gruen,

gerne und alles alles Liebe und Gute.

Josef

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gruen (17.03.2013)

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10.03.2013, 17:46

Super, das freut mich zu hören! Ja, sie sind shcon gute Erfindungen, diese Antidepressiva ....
AL
Christine

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17.03.2013, 10:38

Hallo Zusammen
Ja Christine, da hast Du recht. Antidepressiva sind wirklich gute Erfindungen. Aber wie Jutta geschrieben hat, sie sollen ja die Trauer nicht verdrängen, aber helfen, dass man besser mit Erlebtem umgehen kann. Es ist wichtig, dass man immer wieder versucht, nicht einfach die Tabletten wirken zu lassen, sondern auch immer an sich arbeitet. Man muss eben immer wieder dazulernen!
Schon bals jährt sich wieder der Todestag meines Vaters. Bis jetzt habe ich noch nicht soviel Angst vor diesem Tag. Ich denke jeden Tag an meinen lieben Vati, und denke, er würde sich sehr am kommenden Frühling freuen. Der Schmerz ist immer da. Aber mit Arbeit und allerlei anderem versuche ich mich abzulenken. Und dann gibt es Momente, wo ich die Trauer bewusst zulasse. Es sind Momente, die ich still dasitze und an ihn denke. Da fühle ich mich ihm ganz nah.
Liebe Grüsse aus der Schweiz bis bald gruen

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Josef

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18.03.2013, 11:26

Liebe Grün,
Ja hast recht, man muss immer dazulernen.
Ich will Dir viel viel Kraft schicken und alles alles Gute.
Liebe Grüße
Josef

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Christine (24.03.2013)