Aspetos Trauerforum - Reden Sie mit!

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Melinda

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Beiträge: 392

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321

16.02.2010, 20:45

Hallo!

Halt sicher schon seit 4 Tagen meine Tränen zurück. Kann net weinen, da ist eine Sperre. Ich tu meinen Körper voll nix gutes, dass merk ich. Ich rede mir ein, ich soll weinen, dann wieder, ich soll nicht weinen. Hab zu meiner Freundin gesagt, ich will ihr meine Gefühle zeigen, andererseits will ichs wieder net. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich mache gleich Schluss, ohne je über mein Problem geredet zu
haben. Ich hab Angst über meine Gefühle zu reden. Ich bin so verzweifelt, ich weiß nicht, was ich tun soll.

Lg Melinda!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Melinda« (17.02.2010, 21:56)

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Juttap

Moderator

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Beruf: Sekretärin

322

16.02.2010, 23:21

Liebe Melinda,

du, bitte, mach nix unüberlegtes! Ich möchte dich gerne einmal ganz fest in den Arm nehmen.
Dein Rucksack ist gerade um Tonnen zu schwer für dich und du liegst voll am Boden.
Komm, bleib ein bissel liegen und versuche, ganz tief durchzuatmen, und dich ein wenig auszuruhen. Meine Hand ist für dich da. Keiner kann dir diesen Packen vom Rücken nehmen, aber ich habe meine Hände darunter, so daß er dich nicht gar so drückt - vielleicht kannst du so ein wenig leichter atmen - versuch es.

Ich verstehe, daß du über dein Problem nicht reden kannst, es gibt Dinge, die sind (so meinen wir zumindest) "unaussprechlich" - besonders anderen gegenüber. Versuche doch, es vor dir selbst auszusprechen oder aufzuschreiben (nur für dich) - was dir halt leichter fällt. Sag das, was dir so auf der Seele liegt laut hinaus (wenn du alleine bist), oder schreib es auf und verbrenne es dann. Schau zu, wie es sich in Rauch und Asche auflöst.
Aber bitte paß dann auf, daß du nicht die Wohnung anzündest dabei!

Du weißt, wir sind hier. Und wenn es dir lieber ist, kannst mir gerne auch eine PN schicken.
Ich drück dich nocheinmal ganz fest,
deine - sehr besorgte -
Jutta
Der Tod eines geliebten Menschen ist wie
das Zurückgeben einer Kostbarkeit,
die uns Gott geliehen hat.
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Christine

Administrator

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Beruf: Thanatologin und Trauerbegleiterin, Lektorin für Gesundheitsberufe (Thanatologie, Psychologie, Trauerarbeit)

323

17.02.2010, 13:48

Hallo Melinda,

ich bin auch sehr besorgt, wenn ich lese, wie es dir insgesamt geht! Da ist einmal, dass du deine Gefühle offensichtlich nicht ausdrücken kannst. Das ist auf Dauer nicht gesund und das merkst du auch. Das ist auch der Grund, warum du in deiner Trauerarbeit nicht weiterkommst. Ich habe aber auch den Eindruck, dass du dir insgesamt zu viel aufhalst. Die Matura zu machen, das ist eine ganz tolle Sache und ich finde es super, dass du das vorhast, aber vielleicht magst du da mal eine Pause einlegen, erstmal in Ruhe einen Job finden, in dem du dich wohlfühlst und wenn das mal passt, die Matura fortsetzen. Mir kommt vor, du erschöpfst dich. Versuche ein bissl zur Ruhe zu kommen, die Dinge ruhiger anzugehen. Hast du auch Suizidgedanken?

Alles Liebe
Christine
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WalterK.

Sehr treues Mitglied

Beiträge: 707

Danksagungen: 1052 / 378

324

17.02.2010, 21:03

Hallo Liebe Melinda

Bin auch sehr besorgt. Schließe mich Jutta(p) und Christine Sorgen ganz fest an. Hoffe habe Dir nichts Schlechtes zuletzt geschrieben. Vielleicht kannst Du mit Deiner Therapeutin Betreff Deiner Emotionen die Du Dir so sehnlichst wünscht, sprechen. Matura kann man später auch noch nachholen. Ist Heutzutage kein Problem mehr. Trauer, nicht verarbeitete Emotionen und zuviel an anderen Aufgaben, führt zur Erschöpfung. Vielleicht kann Dich Deine Hausärztin für 1-2 Wochen krank schreiben?. Dann kannst du wenigstens etwas Rasten.

Lieb Gruss

Walter ( :huh: .... Alles Niederschreiben und Zuschauen wie dies in Rauch und Asche auflöst, finde ich eine gute Idee :028: )
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Melinda

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Beiträge: 392

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325

17.02.2010, 22:20

-Liebe Jutta!
Liebe Christine!
Lieber Walter!

Es ist so lieb, wie ihr euch um mich sorgt. *umarmeuch*
Meine Online Psychologin hat geschrieben, ich solll mal laufen gehen und beobachten, was mit meinem Körper passiert. Und sie hat mir Telefonnummern von Kristensituationen gegeben. Ich hab so Angst, dass ich in die Psyatrie komm. :-(
Kann noch immer nicht weinen. :-(
Ich arbeite mit jemanden zusammen ,der schaut aus, wie mein Papa. Als ich ihn das erste Mal gesehen hab, war es ein schönes Gefühle, aber die letzten Tage ist es so, als würd mir mein Papa entgegen kommen. Hab ihm gesagt, dass er so ausschaut, wie mein Papa, aber nicht, dass er nciht mehr liebt. Und heut, hätt ich fast geweint, wo ich ihn gesehen hab. Dann ist er auch noch neben mir gesessen und hat immer wieder gesagt, dass ist meine Kleine. Am liebsten hätt ich gesagt, du kannst meinen Papa nicht ersetzen...

@Jutta
Keine Angst, ich werde nichts unüberlegstes machen. *michindeinearmeschmieg*
Danke, für deine lieben Worte.

Ich hab meine Gefühle schon aufgeschriebe, aber in den letzen Tagen fühle ich mich so leer, dass ich keine Gefühle in mir habe.

Danke, für das Angebot, wegen der PN. *drück*


@Christine
Wegen der Matura, ich bin schon so weit gekommen und im Sommer ist sie zu Ende, und ich mag sie jetzt nicht abbrechen, sie ist ja nicht mehr lange. Suizidgedanken, hab ich ab und zu, aber wirklich nur ganz ganz selten.



@Walter
Nein, du hast nichts Schlechtes zuletzt geschrieben, ich danke dir dafür. Die Arbeit, die ich jetzt habe, ist eh nur mehr 2 Wochen. Und ich hab schon daran gedacht in den Krankenstand zu gehen, aber dann hab ich ja fast keine Ausgehzeiten und manchmal habe ich Tage, da muss ich einfach unter Leute, da brauch ich das.

Liebe Grüße!

Melinda
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Christine

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326

18.02.2010, 08:50

Liebe Melinda,

ich glaube, es wäre jetzt wirklich an der Zeit zu einem Psychiater zu gehen. Das heißt nicht, dass du gleich in die Psychiatrie kommst. Wenn du aber länger zuwartest, dann wird die Gefahr, dass sich dein Zustand verschlechtert und die Suizidgedanken verstärkter werden, groß und damit kann natürlich auch eine Einweisung in die Psychiatrie nötig werden! Ich denke mir, dass du dringend eine medikamentöse Behandlung und eine Therapie brauchst. Also zögere nicht länger!

Alles Liebe und: Nur Mut!
Christine
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Melinda

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327

18.02.2010, 11:13

Liebe Christine!

Ich möchte aber nicht zu einen Psychiater gehen und Medikamente möcht ich auch keine nehmen.


Lg Melinda
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mara

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Geburtstag: 14.04.

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328

18.02.2010, 16:30

Hallo liebe Melinda,


Ich kann dich verstehen ,das du nicht gerne Medikamenten nimmst,bin selbst auch nicht begeistert davon ,aber wenn ich zwei Tage starke Kopfschmerzen habe ,nehme ich gerne etwas damit es mir wieder Besser geht.

Und genauso ist es bei dir,du brauchst einfach Hilfe damit es wieder gut geht.


Du hast jetzt schon so lange probiert es alleine zu schaffen .


Hier im Forum können wir dir zuhören , trösten und Ratschläge geben ,aber im Grunde genommen können wir dir nicht helfen .Dazu brauchst du Hilfe.


Bitte ,denke über das was die Christine dich geraten hast nach …

Wir möchten doch alle das es dir wieder gut geht ….


Drücke dich ganz fest....... :24:


Mara.
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Christine

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329

18.02.2010, 16:42

Liebe Melinda,

es wird sich nichts bssern, wenn du keine Medikamente nimmst. Das ist keine gesunde Trauer, in der du bist, sondern ein krankhafter Prozess. Ich tippe auf eine Depression. Hier gibt es keine Hilfe, wenn du nicht bereit bist, dich zunächst einmal auch mit Medikamenten zu stabilisieren, erst dann kann auch eine Therapie greifen. Liebe Melinda, ich nehme seit einem Jahr auch Antidepressiva, weil mich das langwirige Pfeiffersche Drüsenfieber in eine Depression gestürzt hat, mir geht es psychich seither wieder gut. Nach der Geburt meines Sohnes vor 11 Jahren hatte ich auch ein Depession, auch da waren Medikamente nötig, um wieder gesund zu werden. In der Regel nimmt man sie ein bis zwei Jahre, sie verändern dich nicht, sondern sie machen dich wieder normal. Mitunter sind Depressionen endogen und man muss die Medikamente viel länger nehmen oder sogar ein Leben lang, weil nur mit diesen Medikamenten die Störung im Hirnstoffwechsel ausgeglichen werden kann.Wenn man eine Schilddrüsenunktionsstörung hat, dann nimmt man auch ein Leben lang ein Medikament. Das ist im Grunde das gleiche.

Liebe Grüße und nochmals: Nur Mut!
Christine
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Melinda

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330

18.02.2010, 20:09

Hallo!


Ich werde zu keinen Psychiater gehen, eine Therapie ja, aber nicht zum Psychiater. Nur muss mich mal dazu überwinden bei einen Theraputen anzurufen.

Christine, Depressionen sind ja auch sicher ohne Medikamente heilbar, oder? Hab aber schon gehört, dass Medikamente dich verändern können.

Liebe Grüße!

Melinda
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Maki

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331

18.02.2010, 20:51

Hallo!

Um Depressionen ohne medis in den griff zu bekommen ist ein harter weg der sehr viel kraft zusätzlich braucht. die medis verändern nicht dein "wesen" aber Sie dämpfen so das dein körper sich mal erholen kann. Antidepressiver sind "nur" so lange gut zum einnehmen solange man sie auch braucht, wirklich braucht!!! ich hatte das vergnügen sie in diesen harten 15monate zwei mal zu konsumieren jeweils für einige monate, sie halfen solange ich sie brauchte. die medis ersetzten aber nicht den kern der depression, das ist die regelmässige (bei mir alle 14 tage) Therapie, und die harte arbeit an sich. dahinter steckt auch der volle wille es ändern zu wollen, die situation!!!

tut mir leid das mich zu wort meldete, fals es für dich unangenehm ist Ignoriere es einfach

lg maki
mit Abi im Herzen !
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Melinda

Treues Mitglied

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332

18.02.2010, 20:56

Hallo Maki!

Nein, es braucht dir nicht leid tun, ich danke dir.
Aber ich möchte keine Medikamente nehmen.

Lg Melinda
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Maki

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333

18.02.2010, 21:07

Melinda, ich verstehe Dich!!!

Du musst nichts tun was Du nicht willst!!!

hast mal von Heilsteinen gehört oder gelesen?

ich verwende sie schon Jahre

da gibt es auch einiges im angebot für deprssionen oder sonstiges zbsp: Sonnenstein, Wassermelonen-Turmalin, Citrin, Kunzit, Rutilquarz,... schau mal im goggle da steht einiges drinn

was auch hilfreich ist die Pflanzlichen mitteln, Bach Blüten, usw

"nur" ein tipp von mir

sei lieb umarmt, maki
mit Abi im Herzen !
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Melinda

Treues Mitglied

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334

18.02.2010, 21:12

Ja, danke, Heilsteine kenn ich.
Werde in google mal nachschauen.

Lg Melinda
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KarlaG

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335

19.02.2010, 00:37

Liebe Melinda!
Nicht böse sein,wenn ich in´s gleiche "Horn blase".Aber ich möchte Christine in allem unbedingt recht geben!
Es ist doch nichts dabei für eine gewisse Zeit ein Medikament zu nehmen.Hast du schlechte Erfahrungen mit Medikamenten gemacht,das du so strikt dagegen bist?
Lass dich umarmen! Es ist ein Zeichen von Stärke,Hilfe anzunehmen.
Liebe Grüße
Karla
Mein Kind Juliane,
Mein Bruder Rene,
Mein lieber Vati,
Ihr seid mir nur einen Schritt voraus-tief in meinem Herzen lebt ihr weiter :005:
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Christine

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336

19.02.2010, 10:15

Liebe Melinda,

nein, es tut mir wirklich leid, aber Depressionen sind ohne Medikamente nicht heilbar. Ich würde dir dringend raten, professionelle psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Alles Liebe
Christine
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Melinda

Treues Mitglied

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337

20.02.2010, 21:57

Liebe Karla!
Liebe Christine!

Ich möchte deswegen keine Medikamente nehmen, weil ich schon gehört habe, dass sie auch dich verändern können. Außerdem ist es ja seelisch und nicht körperlich und da möchte ich nicht gleich Tabletten schlucken. Kenn auch andere, die Depressionen haben und keine Medikamente nehmen.

Hab meiner Online Psychologin geschrieben.

Es tut mir leid, ich weiß ja das ihr mir alle helfen wollt, auch meine Freundinnen wollen das, nur ich kann es leider nicht annehmen bzw trag dazu nichts bei. Und das mache ich ganz sicher nicht mit absicht, es fehlt mir nur sehr schwer.


Hab heute mit meinen Freundinnen über meine Gefühle geredet und auch meine Tränen zurück gehalten. Ich kann nicht weinen, obwohl ich es so gerne möchte.


Liebe Grüße!

Melinda
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KarlaG

Forenbegleiter

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338

21.02.2010, 00:37

Liebe Melinda!
Dich kann niemand zwingen etwas zu tun,was du nicht möchtest.Es gibt auch Medikamente die die Persönlichkeit verändern.Das ist bei DIESEN Medikamenten aber nur insofern der Fall,als das es dir besser geht!
Aber du musst es für dich selbst annehmen und wollen.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft!
Liebe Grüße
Karla :30:
Mein Kind Juliane,
Mein Bruder Rene,
Mein lieber Vati,
Ihr seid mir nur einen Schritt voraus-tief in meinem Herzen lebt ihr weiter :005:
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Christine

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339

21.02.2010, 19:15

Liebe Melinda,

diese Medikamente verändern dich insofern als sie dich wieder normal machen. Was dich verändert (hat) ist die Depression und wenn du gegen sie nichts unternimmst, wird sie dich maßgeblich verändern und am Ende helfen die Medikamente dann auch nur bedingt, weil du Jahre lang die Welt nur durch die Brille der Depression gesehen hast, dein Selbstwert völlig ruiniert ist und einen Job zu finden, in dem du dich wohl fühlst, wird auch eher schwierig werden. Bei Depressionen sind zunächst einmal ein paar Botenstoffe im Gehirn im Ungleichgewicht und das ist etwas ganz und gar Organisches. Vorerst muss man dieses Ungleichgewicht beheben, sonst können weder Online-Psychologen, Psychotherapeuten noch Freunde dir helfen. Und du kannst dir selber schon gar nicht helfen.

Alles Liebe
Christine
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Melinda

Treues Mitglied

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340

21.02.2010, 22:53

Christine, aber ich möchte, keine Medikamente nehmen. Ich hab Jahre keine genommen und es ist auch nichts passiert. Ich will das einfach nicht. Es wird auch ohne Medikamente gehen.

Lg Melinda
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