Aspetos Trauerforum - Reden Sie mit!

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kate

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1

04.05.2008, 13:34

Muttertag

Hallo Ihr Lieben!

Ich schneide dieses Thema nun aufgrund folgender Frage an, die
mir heute gestellt wurde: "Was bedeutet Dir der Muttertag?"
Meine Antwort: "Seit 1 Jahr ist es für mich ein trauriger Tag!" es folgte betretenes Schweigen...

Nun möchte ich von Euch hören, wie es Euch jetzt mit diesem Tag geht.
Er betrifft ja nicht nur verwaiste Mütter sondern auch diejenigen unter uns, die ihre Mutter verloren haben...

Nachdem ich nämlich heute sagte, dass dieser Tag nun für mich traurig ist, musste ich sofort an meine Mum denken!
Ist es Ihr gegenüber fair, wenn dieser Tag nun für mich traurig ist?

Her mit Euren Gedanken *g*!

Eure Kate
Jan *03.08.2002 +13.03.2007
Ich darf sein der ich bin, und werden der ich sein kann!
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Darina

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2

04.05.2008, 14:34

Liebe Kate,

Danke, dass du dieses Thema begonnen hast.

Ich mache mir auch schon die ganze Zeit darüber Gedanken, wie wohl dieser Tag sein wird.
Ich werde traurig sein, weil ein Kind fehlt.

Ist das meinem anderen gegenüber fair?

Ich kann mich nicht mehr auf diesen Tag freuen, kann nicht dankbar dafür sein, meine Mutter zu haben, ihr dafür zu danken, dass sie so viel für mich getan hat, kann selbst nicht da stehen und ein Geschenk in den Händen halten, dass mit so viel Liebe gebastelt wurde, ohne dabei den Schmerz zu fühlen, dass jemand fehlt.
Und nicht irgendjemand, sondern jener Teil, der mich als Mutter ausmacht.

ein Kind.

Ist das fair?
Ist es fair, dass wir uns, eine Woche davor darüber Gedanken machen müssen, wie wir diesen Tag überstehen?

Wobei, all das was wir hier schon besprochen haben, irgendwie zusammen hängt.
Der Gedanke, ob wir uns verändert haben (wären wir weiterhin oberflächlich, oder hätten wir auch sonst so einen Bezug zur Natur, Regenbogen, Sonnenstrahlen,...?),
unserer Wellenmeer, einmal geht es uns besser, dann wieder liegen wir unten, die Zeit, wie schnell und doch so langsam vergeht sie, wie intensiv, wie unglaublich, dass es wirklich passiert ist.

Das macht Sinn? Das wir am Muttertag uns eigentlich wünschen, dass es diesen Tag gar nicht mehr zu feiern gibt?
Was soll ich feiern? einen Schmerz?
Nein, - dass ich eine Mutter habe, dass ich ein Kind habe.
MIT Schmerz.

Puh, viele Gedanken, die alle irgendwie zusammenhängen und eines ergeben,

dass ich traurig bin, mein Kind verloren zu haben.

eure
www.kleinerengel.at
gekämpft, gehofft und doch verloren

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darina« (04.05.2008, 14:35)

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Manuela

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3

04.05.2008, 14:37

Liebe Kate und Ihr Lieben hier..

ja..der Muttertag..wie auch die anderen Festtage, die es im Laufe eines Jahres gibt..., es sind für viele die Tage, wo man den Verlust doppelt und dreifach spürt...Grade der Muttertag...wo man in den Geschäften überall die Schilder sieht, die auf diesen Tag hinweisen, da muss ich auch sehr schlucken...Denn da merke ich, dass ich nichts mehr machen kann, als ein paar schöne Blümchen aufs Grab legen...

Doch wie war das früher? Als kleines Mädchen habe ich Mami Bilder gemalt, Briefchen geschrieben mit Herzchen drauf..habe ganz wichtig morgens Kaffee gekocht und den Tisch gedeckt, ganz leise, damit Mami es nicht hört und sie überrascht wird. Auch wenn der Kaffee viel zu dünn war, der Tisch zwar gedeckt war, aber vieles fehlte usw.., so hat sie sich immer ganz doll gefreut..

Später dann haben wir diesen Tag immer zusammen verbracht, waren essen und haben es uns schön gemacht, aber ich habe auch oft in anderen Familien gesehen, dass der Mutter nur an diesem Tag gedacht wird....Und das finde ich sehr schlimm...Der Mutter nur an diesem Tag Blumen zu schenken, ihr Zeit zu schenken, finde ich persönlich zu wenig...

Ich habe mit meiner Mami auch ausserhalb dieses Tages Zeit geschenkt und habe ihr im Laufe des Jahres immer Blümchen mitgebracht..., dafür brauche ich nicht speziell diesen Tag im Jahr...

Jetzt..wo sie nicht mehr da ist, ist der Tag für mich sicher anders und schwer, weil ich sehe, wie andere ihren Müttern Blümchen in die Hand geben können...und ich kann es nicht mehr...

Danke Kate, dass Du dieses Thema angesprochen hast..., und ich umarme Dich ganz fest dafür, denn auch für Dich wird es kein leichter Tag...

Deine Manuela
Memento
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr -
und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur;
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manuela« (04.05.2008, 14:37)

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Petra

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Beruf: Mutter und Bankerin ;-)

4

04.05.2008, 20:41

liebe kate, und alle anderen natürlich auch.....

das ist eine sehr gute frage.
mir geht es gleich, nur im umgekehrtem sinne.
dieser tag ist für mich besonders schwer, denn mir fehlt meine mama dann noch um einiges mehr. mir geht es da wie manuela.....

doch ich bin ja selber mutter!!
ist das dann meinem kind gegenüber fair, dass ich so traurig bin? der kleine ist noch zu klein um es zu verstehen. aber irgendwie habe ich dann doch ein schlechtes gewissen.

meine freundinnen sind immer alles aus dem häusl, der muttertag! freust du dich gar nicht, felix wird dir bestimmt etwas basteln, macht euch einen schönen tag!!
doch mir ist nicht danach.

überall menschen mit mütter.
da fühle ich mich oft sehr leer und alleine, wie sehr wünschte ich mir, dass meine mama bei mir wäre.

dabei sollte ich auch glücklich sein, denn ich habe einen sohn, der seine mama liebt.

wie kate geschrieben hat, es ist gar nicht einfach.
aber was ist fair? ich denke die mütter und die kinder verstehen es, wenn wir auch traurig sind.

ich für mich bin sehr froh, wenn solche tage schnell vorbei sind.....

ich denke an euch!
eure petra
Und alles was bleibt ist Liebe, diese Liebe lässt euch niemals sterben.
Mama & Papa - ich liebe euch!
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Darina

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5

05.05.2008, 07:19

Liebe Petra,

ach...weisst du...ich als verwaiste Mutti UND Mutti, denke auch an euch, an euch, die ihre Mütter verloren haben, das ist bestimmt nicht leicht und ich kann sehr gut verstehen, wenn du diesen Tag gar nicht feiern möchtest... :(

Du schreibst: Dabei sollte ich auch glücklich sein,denn ich habe einen Sohn, der seine Mama liebt.
Ich kann das auch nicht, nicht mehr so wie früher. Man kann ja ein Gefühl nicht abschalten, auch nicht für den Muttertag, gerade nicht am Muttertag.

Ja, dieser Tag erinnert uns daran, egal, ob du noch eins, drei oder fünf Kinder hast, jedes EINE dass nicht mehr da ist, tut weh. UND jede Mutter, die nicht mehr da ist, fehlt!!
;(

Petra, ich denke an dich, ganz fest, und deine Mama spürt und sieht ganz sicher, dass du an sie denkst und sie fehlt.

Ich drück dich ganz lieb ;)
deine
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gekämpft, gehofft und doch verloren
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hertha

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6

05.05.2008, 09:21

Guten Morgen ihr Lieben!

Zunächst mal Danke Kate, daß du dieses Thema ins Forum gestellt hast. Für mich wird der Sonntag der 3. Muttertag ohne meine über alles geliebte Mutti. Auch dieses Jahr merke ich wieder, wenn solche Tage auf mich zukommen, wie es mir schlechter und schlechter geht. Ach wie war ich als kleines Kind immer aufgeregt, wenn dieser Tag bevorsteht. Hunterte Male übte ich mit meiner Schwester das Muttertagsgedicht, damit ja nichts passiert (trotzdem blieb ich dann an manchen Muttertagen im entscheidenen Moment stecken und mir war zum weinen), meine Schwester bereitete das Frühstück und immer unternahmen wir an diesem Tag zusammen mit meiner Oma wunderbare Ausflüge. Und was erwartet mich am Sonntag: gähnende Leere!!! Hinzu kommt noch, daß meine Schwester mit meinem Schwager im Urlaub ist
und ich so diesen furchtbaren Sonntag auch ohne meine Schwester überstehen muß!!!!! Beim Gedanken an den Sonntag
stehen mir heute schon die Haare zu Berge und ich könnte nur
heulen. Besonders seit Samstag geht es mir wieder extrem schlecht und ich denke mir ununterbrochen, Mensch Mutti, warum bist du bloß nicht mehr da. Ich bin so furchtbar traurig und zur Zeit scheint es wohl wieder einmal nichts zu geben, was ein bißchen Sonne in meinen Alltag bringt.
Ich hoffe, euer Wellenmeer ist etwas ruhiger und euch geht
es besser.
Alles Liebe
Claudia
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kate

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7

05.05.2008, 12:33

Liebe Claudia!

Erstmal tut es mir sehr leid, dass es Dir im Moment wieder nicht
gut geht....Du schreibst seit letzten Samstag ist das so - ist es wegen dem Muttertag?
Wie hast Du denn die letzten beiden Muttertage verbracht?
War Deine Schwester da bei Dir?

Ich denk' fest an Dich!

Deine Kate
Jan *03.08.2002 +13.03.2007
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hertha

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8

05.05.2008, 12:58

Hallo liebe Kate!

Es geht mir im Moment aus verschiedenen Gründen nicht gut!!
Zum einen ist da der bevorstehende Muttertag, den ich heuer erstmals ganz alleine verbringen muß, da meine Schwester auch nicht das ist. Die letzten 3 Muttertage verbrachte ich mit meiner Schwester und wir brachten den Tag so gut es ging hinter uns. Den ersten Muttertag (knapp 1 1/2 Monate
nach Muttis Tod) machten meine Schwester und ich einen Ausflug, letztes Jahr verbrachte ich den Muttertag bei ihr zu Hause, denn das Wetter war glaube ich nicht besonders und heuer ist der 3. (wohl der schlimmste) Muttertag.
Ja und warum es mir noch nicht gut geht. Die andere Seite meine Seelentiefs betrifft Andi. Am Samstag fand im Cafe ein
sogenannter "Tiroler Abend" mit Life Musik statt. Andi ging es am Freitag (wo wir eigentlich Essen gehen wollten) nicht besonders gut und so wurde nichts aus dem geplanten Abend. Da ich nicht wußte, wie der Samstag aus seiner Sicht verläuft (also ob es ihm besser geht) und ich aber nicht alleine zu Hause bleiben wollte, machte ich mich zurecht und
ging trotzdem hin. Ich war ca. 1 1/2 Stunden im Cafe und dann ging die Türe auf und ich dachte, micht katapultiert es vom Barhocker. Andi kam - in Begleitung von Andrea (seiner Freundin oder Nichtfreundin - schön langsam kenne ich mich selber nicht mehr aus. Andi grüßte mich kurz, nahm aber mit ihr an einem anderen Tisch Platz, sodaß wir den ganzen Abend kein Wort wechselten und immer wenn Andi an mir vorbei ging, ging sein Blick automatisch zu Boden. Mir kam es so vor, als sollte Andrea nichts davon erfahren, daß wir uns näher kennen. Für mich war dieser Abend die pure Hölle. Gegen 22.30 ging ich nach Hause und heulte die Nacht durch. Gestern ging ich dann wieder ins Cafe, er kam und war
wie immer - lieb und zuvorkommend. Als ich ihn auf Samstag ansprach, meinte er, sie war nicht davon abzuhalten, mitzugehen. Mir kommt es momentan so vor, als wüßte er selbst nicht, was er will, Andrea hat keine Ahnung von mir und ich stehe ganz toll in der Mitte drin. Mir geht es nicht gut, denn das tut mir brutal weh, ich dachte mir am Samstag es reißt mein Herz in der Mitte auseinander. So Kate,jetzt weißt du und der Rest des Forums auch Bescheid, ich habe das gestern nur Manuela und Darina ganz kurz geschrieben, weil ich so am "Schlauch" stand, daß ich nicht mehr ein noch aus wußte. Ich bin jedenfalls sehr,sehr traurig, die ganze Situation (also der Muttertag und Andi)
lieben mir wie ein Stein auf der Brust und ich weiß eigentlich nicht, wie lange ich das noch aushalte, bzw. was
ich machen soll.
Eine dicke Umarmung schickt dir
Claudia
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kate

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9

05.05.2008, 15:09

Liebe Claudia!

Es freut mich zu hören, dass Du die letzten Muttertage ohne
Deine Mutti nicht alleine verbringen musstest - umso trauriger macht
es mich, dass Du den Tag aber dieses Jahr alleine "durchziehen" musst...
Gibt es vielleicht Freunde oder Bekannte, mit denen Du was unternehmen kannst?
Das ist an so einem Tag sicher schwierig, aber sicher nicht unmöglich...

Dass Du aber nun auch noch Liebeskummer hast, erschwert die ganze
Situation natürlich noch mehr...
Es tut mir so leid, dass sich die Geschichte mit Andi
nicht so entwickelt, wie Du es Dir gewünscht hast und wie auch wir
Dir das von Herzen gewünscht haben!
Du bist deswegen sicher sehr traurig - aber betrachte es mal von einer anderen Seite.
Er hat Dir gesagt, dass er "nur" eine Freundschaft mit Dir führen möchte -
das ist einerseits doch positiv, denn es gibt sicher viele Männer, die nicht
die E..r haben, das einer Frau direkt zu sagen und sich heimlich davonmachen.
Es liegt aber an Dir, ob Du das akzeptieren kannst und die Freundschaft
weiterführen kannst, oder ob Deine Gefühle für ihn schon zu stark dafür sind!
Wenn Letzters der Fall ist, dann musst Du Dir überlegen, ob Du
den Kontakt nicht ganz abbrechen lässt, damit es Dir wieder besser gehen kann....
Hmmm.....das ist schwierig, aber die Sache ist es sicher nicht
wert, dass Du Dich dafür so quälen musst!
Wenn ER nicht weiss, was er will dann soll das doch nicht DEIN Problem sein, oder..?

Ich wünsche Dir viel Kraft für den bevorstehenden Muttertag und liebe Menschen,
die Dich ein bisserl aufmuntern können!

Alles Liebe

Deine Kate
Jan *03.08.2002 +13.03.2007
Ich darf sein der ich bin, und werden der ich sein kann!
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kate

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10

05.05.2008, 15:50

Liebe Chris!

Wie Du es beschrieben hast, war Eurer gemeinsamer Muttertag
ein wichtiger Tag für Dich, den Du für immer in Erinnerung behalten wirst.

Die Idee von Deiner Mama dieses Gedicht neben Christian
für Dich zu hinterlegen ist einfach.....dafür gibt es keine Worte...
Ich stell' mir das so lieb vor!
Weisst Du noch, was ihr an diesem Tag dann noch gemacht
habt?

Deine Vorstellung, dass unsere Kleinen mit all den fehlenden
Mamis am Sonntag zusammen feiern, ist echt schön!

Ich persönlich glaube ja nicht, dass Du Deine Lebensfreude verlierst, wenn
Du diesen Tag nicht feiern möchtest...zur Lebensfreude gehört ja doch
ein bisserl mehr dazu!

Also ich durfte 4 Muttertage mit Jan erleben - 3 davon waren während
der Karenzzeit. Wir wurden immer von Jan's Papa bekocht und
waren Spazieren. Meine Mum hat mir auch immer Blümchen geschenkt,
die natürlich von Jan waren ;)!
Am 2. Muttertag bekam unsere Familie nochmal Zuwachs - mein Ex
schenkte mir meinen "Bullen" (*g* Meerschweinchen), weil ich meinen letzten
kurz davor leider einschläfern lassen mußte :(!

Am 4. Muttertag musste ich arbeiten - aber im Kindergarten war ein paar
Tage zuvor ein Fest, wo alle Kinder mit einer riesen Masche am Kopf hintereinander
aus einer Pappschachtel rauskrabbelten - Jan wurde am Rollbrett liegend
herausgefahren - das war echt eine Überraschung.
Er hat zusammen mit der Therapeutin ein Bild gemalt und alle Mütter
bekamen eine Rezeptsammlung "Die besten Rezepte aus dem Kindergarten"
Erprobt von den Kindern in der Therapie - sie haben 1x Mal pro Woche zusammen
gekocht.

Und der letzte Muttertag war nicht schön - es ging Mum und mir sehr
schlecht - wir sind Wandern gegangen - 1 Woche später war ich dann im Krankenhaus...

Heuer werde ich arbeiten, damit mein Chef Muttertag feiern kann *g*!
Danach werden wir Jan besuchen und dann ist noch nichts Spezielles geplant.
Gestern hab' ich noch mit Mum darüber gesprochen und sie sagte,
dass es sicher viele Mütter gibt, die von ihren Kindern weder am Muttertag noch das Jahr über viel
Beachtung bekommen - die haben es eigentlich am schwersten an diesem Tag - und da hat sie recht....

Eine feste Umarmung zurück!

Deine Kate
Jan *03.08.2002 +13.03.2007
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Manuela

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11

05.05.2008, 20:52

Meine Lieben,

wenn ich Eure Beiträge zum Muttertag so lese, dann kommen mir die Tränen....Ja, da sind die vielen Mamis, de ihre Kinder verloren haben und somit auch ihre eigenen Muttertag...und da sind die Töchter, die ihre Mamis verloren haben und keine Gelegenheit mehr haben, ihren Mütter zu danken, ihnen eine Freude zu machen...

Und da sind die Mamis, deren Kinder keine Lust oder kein Interesse haben, ihren Mamis eine Freude zu bereiten..Genauso wie ich es geschrieben habe in meinem Beitrag und wie Kates Mama es sagt.

Wen soll man da am meisten bedauern? Nein..bedauern ist auch falsch...ich kann es nicht verstehen...
Was würde hier mancher darum geben, noch ein Kind oder eine Mutter zu haben...während anderen das völlig egal ist...

Auch diese Gedanken wandern durch meinen Kopf...

Wir hier haben diese Chance nicht mehr, diesen Tag zu begehen wie wir es immer gemacht haben als unsere Welt noch in Ordnung war...

Und wieder habe ich diese wirren Gedanken...
Umarme Euch
Eure Manuela
Memento
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr -
und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur;
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.
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Darina

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12

06.05.2008, 08:19

Liebe Manuela,

ich hatte gerade die Beiträge nochmal gelesen und weisst du was?

Ich dachte, unsere Kinder und Muttis haben uns wohl ein riesen Geschenk gemacht, sie haben uns zusammengeführt, sie wussten, wo Menschen sind, die sich gegenseitig an diesem Tag unterstützen können und für einander da sein können.

Ich danke ihnen dafür, denn so wird der Tag erträglicher, weil ich an euch denken kann. Das gibt mir soviel, ich weiss wir sind ein Weiberhaufen, der zusammenhält.

An jedem Tag.

DANKE

deine und eure
www.kleinerengel.at
gekämpft, gehofft und doch verloren
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Christiane1978

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13

06.05.2008, 19:02

Liebe Sternenkindermamis!

Still, seid leise,
es war ein Engel auf der Reise.
Er wollte ganz kurz bei euch sein,
warum er ging, weiß Gott allein.
Er kam von Gott, dort ist er wieder,
er sollte nicht zu uns hernieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück.
in eurem Herz ein großes Stück.
Er wird für immer bei euch sein
vergesst ihn nicht, er war so klein.
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt: Es war sein Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt: Wo mag er sein?
So wisst: Engel sind nie allein!
Er kann jetzt alle Farben sehn,
und barfuss über Wolken geh'n,
Bestimmt lässt er sich hin und wieder
bei anderen Engelkindern nieder.
Und wenn ihr ihn auch sehr vermisst-
und weint, weil er nicht bei euch ist,
so denkt: Im Himmel, wo´s ihn nun gibt
erzählt er stolz: Ich werd geliebt!

Am Muttertag, wie bereits in einem anderen Thread geschrieben, denke ich fest an euch, liebe Sternenkindermamas!
Und natürlich auch an jene, die den Muttertag ohne ihre geliebten Mütter verbringen müssen!
Ich umarme euch!
Eure
Christiane
Notwendig ist im Augenblick des Todes ein unbesiegbarer Glaube voll höchster geistiger Gelassenheit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christiane1978« (06.05.2008, 19:03)

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Darina

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14

07.05.2008, 07:26

Liebe Christiane,


das heb ich mir auf!!!

Danke!!


deine
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Manuela

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15

07.05.2008, 20:36

Liebe Christiane...

ist das ein schönes Gedicht!!! Einfach nur schön!!! Danke dafür!!

Ihr Lieben!

Als ich heute in der Bahn nach Hause fuhr, bekam ich ein Gespräch von zwei Mädels mit...so um die Mitte 20...Thema Muttertag..die eine erzählte der anderen, dass sie ihre Mama mit einem schönen Essen im Restaurant überraschen wird und schon einen Strauss Blumen dahin geordert hat...und fragte die andere, was sie denn an Muttertag machen wird...Da sagte die andere: "Och..nix...die Alte kann mir mal gestohlen bleiben"

Puh.. mir ist das Herz sonstwo hin gerutscht..mir kamen die Tränen...ich konnte sie auch nicht aufhalten...

Sie kann nicht wissen, was es bedeutet, keine Mutter mehr zu haben....da habe ich mich echt gefragt, warum ich meine Mami verlieren musste...warum nur darf ich keine mehr haben, wo andere anscheinend keine mehr haben wollen?

Das ist so ungerecht...ich wünschte, ich könnte meine Mami zurückholen.....

Das hat mich echt geschockt...

Liebe Grüsse
Eure Manuela
Memento
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
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sili65

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16

08.05.2008, 00:06

liebe chlaudia

es tut mir so leid was ich über dich und andy gelesen habe.du hast was besseres verdient,bitte sei mir jetzt nicht böse!!!!aber für mich schaut es so aus als wen er dich warm hält fals seine beziehung oder nicht beziehung in die brüche geht das er gleich einen ersatz hat,hoffe du verstehst was ich sagen möchte,,wenn man verliebt ist sieht mann oft nicht das mann nur benutzt wird,und du bist ein wertvoller mensch und hast es nicht nötig die ersatz frau zu sein.irgend wan wirst du das glück finden alles gute brauch leider seine zeit.und dan wirst du es geniesen und er wird dan blöd schaun wen du in das kaffee kommst und er alleine dort sietzt,und er sieht was er verloren hat,ich drücke dich so fest ich kann,silvia
Arme kleine Seele leid und Schmerz warn diese Welt.

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sili65

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17

08.05.2008, 00:14

zum tema mutter tag!

auch für mich sind alle feste die kommen nicht mer so wie sie mal waren!meine mutter ist 10 jahre tod sabiene 23 michael fast 2 jahre,und ich denke die feste sind für mich auch nicht so wichtig,sie machen nur traurig,die restlichen tage bedeuten mir viel mehr,und ich finde es ist oft nur eine geldfrage die geschenke,mir ist gesundheit für meine familie freunde und mich wichtiger als die feste,denoch gehen wir essen meine mutter bekommt blumen aufs grab,und das wars,ich selbst möchte nie etwas und wen ich was bekomme ist es mir lieber an einen anderen tag,aber eines möchte ich noch sagen,unsere lieben im himmel sind an jeden festag bei uns auch wen wir sie nicht sehn,da bin ich mir ganz sicher,liebe grüße an euch allen,und denkt auch diese tag geht zu ende,und nach regen kommt immer die sonne,,silvia
Arme kleine Seele leid und Schmerz warn diese Welt.

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kate

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18

08.05.2008, 10:26

Liebe Darina!
Ich habe gerade gelesen, was Du auf Deiner Homepage zum Thema Muttertag geschrieben hast.
Danke für Deine Gedanken und Deine Wünsche!
Michael wird Dich an diesem Tag begleiten - da bin ich mir ganz sicher - und plane mit Marcel eine Spezialkuschelstunde ein - die braucht ihr beide!

Liebe Manuela!
Auch wenn Du Dich am liebsten verkriechen würdest,
glaube ich auch, dass Du den Tag mit Deinem Päpelchen -
ich find's so lieb, wie Du ihn nennst - ganz für Deine Mami gestalten solltest. Mit allem was Deiner Mama Freude bereitet hat. So wird sie Euch am Sonntag ganz nah sein!

Liebe Christiane!
Ich möchte mich bei Dir für das Gedicht bedanken - es ist so schön - ich habe es mir auch aufgehoben!
Ich wünsche Dir einen schönen Muttertag mit Deinen Lieben!

Liebe Silvia!
Danke für Deine aufmunternden Worte - Sabine und Michael werden Dich am Sonntag sicher auch begleiten.
Ich werde in Gedanken bei Dir sein, wenn Du an diesem Tag in das Zimmer Deiner Kinder gehst!

Liebe Chris!
Ich musste auch nachdenken, was wir an den Muttertagen genau gemacht haben,
aber die Erinnerungen sind dann wieder gekommen.
Ich finde es ganz besonders, dass Du das Gedicht immer noch hast und auch wenn Du den Tag nicht feiern möchtest, wünsch' ich mir, dass Du am Sonntag die Zeilen mit einem Lächeln liest - sie sind ja für Dich! Stell' Dir dabei Christian's schönstes Lächeln vor und er wird dann ganz nah bei Dir sein!

Liebe Petra!
Ich wünsche Dir, dass Du trotz der stürmischen Zeiten, die Du schon wieder durchleben musst, den Muttertag unbeschwert mit Deiner kleinen Familie verbringen kannst.
Felix hat eine ganz tolle Mama, die stark für ihn ist und all die Schwierigkeiten so toll meistert!
Deine Mama und Dein Papa sind bestimmt ganz stolz auf Dich!

Liebe Christine!
Dir wünsch' ich mit Deinem stürmischen Drachen auch einen schönen Muttertag. Auf dass Du die Krankheit nun endlich überstanden hast und Du den Tag in vollen Zügen geniessen kannst!

Ich umarme Euch alle ganz fest!

Eure Kate
Jan *03.08.2002 +13.03.2007
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sili65

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19

08.05.2008, 10:41

liebe katy

ich möchte dir danken für deine lieben worte!ich werde mich sicher in mein zimmer setzten ich werde meine 2 kerzen anzünden,und meisten,s wen ein anllass ist trinke ich ein glas wein oder sekt,und werde mit meinen kindern simbolisch anstoßen,und ich freu mich das du sagst du begleitest mich in mein zimmer.oft könnte ich stunden lang da sitzen es ist so ruhig mit meinen ca 30 engeln im zimmer,es ist das zimmer wo ich gerne abschalte,nur schlafen trau ich mich leider nicht,oft denk ich mir ob ich es dennoch versuchen soll,,ich wünsche dir alles gute einen schönen tag.silvia
Arme kleine Seele leid und Schmerz warn diese Welt.

Kommt ein Engel nun vom Himmel,sanft im Arm,er dich jetzt hält.
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kate

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Geburtstag: 23.07.1979 (35)

Wohnort: Innsbruck

Beruf: Hotelfachfrau

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08.05.2008, 10:50

Liebe Silvia!

Ich finde es so schön, dass Du dieses Zimmer für Michael und
Sabine hast.
Ich habe Jan's Zimmer auch so gelassen wie es war und es
ist auch für mich der Ort, wo ich ganz in mich gehen kann
und Ruhe finde.
Ich schlafe manchmal dort, wenn mich die Sehnsucht zu arg
in Ihren Fängen hat - und ich schlafe dort immer sehr gut!
Ich mache es aber nicht oft, denn ich denk mir dann immer
"Was ist, wenn er ausgerechnet heute mal wieder selbst in
seinem Bett schlafen will?"
Es ist aber ganz in Ordnung, wenn Du dort nicht schlafen
möchtest - Dein Gefühl zeigt Dir schon, was richtig für Dich ist!

Alles Liebe

Kate
Jan *03.08.2002 +13.03.2007
Ich darf sein der ich bin, und werden der ich sein kann!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kate« (08.05.2008, 10:51)

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