Bundesländer
ORF trauert um Ernst Wolfram Marboe
Geschrieben von: OTS/APA   
b_by_gnther gumhold_pixelio.de.jpgWien (OTS) - Ernst Wolfram Marboe ist tot: In der Nacht auf Freitag, den 13. Jänner 2012, ist der langjährige Programmintendant des ORF 73-jährig gestorben. Mit ihm verliert Österreich einengenialen Fernsehpionier und unermüdlichen Kulturbotschafter, der sich im In- und Ausland einen verdienten Name…
 
Trauer bei SOS-Kinderdorf
Geschrieben von: APA/OTS   
plugins/content/imagesresizecache/e889ed0494b7fbe6e67ec54a57220d3d.jpegErste SOS-Kinderdorf-Mutter Maria Weber (92) verstorben Hinterbrühl/Imst (OTS) - Nach einem erfüllten Leben im und für SOS-Kinderdorf ist mit Maria Weber eine Pionierin der ersten Stunde am Mittwoch, 30. November 2011, verstorben. Sie hat vor 60 Jahren als erste SOS-Kinderdorf-Mutter im weltweit ers…
 
Allerheiligen ist mehr als Halloween
Geschrieben von: OTS/APA   
s/197134_r_by_patrick-laux_pixelio.de.jpgKatholische Jungschar sieht Kommerzialisierung kritisch Wien (OTS) - Halloween beschert der Wirtschaft heuer allein in Wien einen zusätzlichen Umsatz von 12 Millionen Euro. Was den Handel freut, sieht die Katholische Jungschar kritisch: die zunehmende Kommerzialisierungen des Brauchtums rund um de…
 
Cafétier Leopold Hawelka starb 100jährig
Geschrieben von: TP/OTS   
leopold-hawelka-2008 veniamin kostitsin-teterin.jpgDie Branche trauert um einen großen Cafétier Wiens und bedankt sich für die Verdienste Hawelkas für die Wiener Kaffeehauskultur Wien (TP/OTS) - Die Wiener Kaffeesieder sind aufgrund des gestrigen Ablebens von Leopold Hawelka tief betroffen. "Die gesamte Wiener Kaffeehausszene trauert mit den Angehö…
 
Zwei Schwarze Vögel sind tot: Ludwig Hirsch und Georg Kreisler
Geschrieben von: Dr. Christine Pernlochner-Kügler   

Österreich verliert  zwei Meister des Schwarzen Humors innerhalb einer Woche.

Der eine war ein Ruheloser, der andere ein Ruhiger. Der eine sang laut mit rollendem R zu polterndem Klavierspiel, der andere mit einer Märchenonkel-Stimme am liebsten zur Gitarre, gern von Geigen umstrichen oder Hammond-Orgeltönen umschmalzt. Aber beide schrieben sie bitterböse tiefschwarze Lieder.

Am 22. November verstarb der gebürtige Wiener „Tauberlvergifter“ und bekeznnende Anarchist Georg Kreisler im hohen Alter von 89 nach einem bewegten und vielgereisten Leben an den Folgen einer schweren Infektion in Salzburg. Kreisler war  begnadeter Klavierspieler , messerscharfer Satiriker und Liedermacher, ein Meister von Sprache, Mimik und Gestik. „Niemand konnte so tückisch, selbstzufrieden und mörderisch grinsen wie Georg Kreisler, wenn er am Flügel den deutsch-österreichischen Spießer mit Abitur spielte. Doch er war ein Anstandsvergifter aus Humanität“, charakterisierte die FAZ Georg Kreisler in einem Nachruf.

Welches Lied hätte sich Georg Kreisler auf seiner Beerdigung gewünscht?“ Diese Frage fand ich auf Yahoo.com. Gute Frage, aber für mich ist die Antwort ganz klar: Auf Kreislers Trauerfeier wird man ihn fröhlich „Du hast ja noch dein Grab“ schmettern hören.

„Blumig formulierte Zärtlichkeiten konterkarierte er in sanftem Tonfall mit grausamer Realität. Dabei lächelte er das unschuldige Lachen des Überbringers einer schlechten Nachricht“, beschreibt der Standard den Stil von Ludwig Hirsch. Seit seiner Tournée „Vielleicht zum letzten Mal“ im Jahr 2010, wurde über eine schwere Krankheit gemutmaßt. Am 24. November kam die Nachricht von Ludwig Hirschs plötzlichem Tod dennoch sehr überraschend. Betroffen macht vor allem, dass er seinem Leben selbst ein Ende setzte, indem er sich im Wiener Wilhelminenspital aus dem Fenster stürzte. Er litt an Lungenkrebs und sollte im Dezember operiert werden. Ob er wirklich schon länger daran erkrankt war oder ob er den Suizid unmittelbar nach der Diagnose verübte, ist nicht bekannt. Ludwig Hirsch wird in einem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

Welches Lied hätte Ludwig Hirsch sich auf seiner Beerdigung gewünscht?", frag ich mich. Ist es „I lieg am Ruckn“ oder ist es der „Schwarze Vogel“? Hat er an dieses Berühmteste all seiner Lied gedacht, als er sich das Leben nahm?

Hirschs und Kreislers Texte und Lieder begleiteten und beeindruckten mich von Jugend an. Als katholisch erzogene, brave Klosterschülerin, die mit einer Mischung aus Heinz Konrads und christlicher Musik aufwuchs, hörte ich "Tauberlvergiften im Park", das Kreisler 1959 geschrieben hatte, erstmals nach der Matura 1989 und war von seiner Bissigkeit und Boshaftigkeit sofort begeistert. Damals ging mir langsam auf, was alles in meiner Welt bisher nicht Platz gehabt hatte bzw. nicht Platz haben hat dürfen. Ich lebte in einer Welt, in der wir "Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer", "Über den Wolken" und "Blowing in the Wind" zu unserem Gitarren-Geschrumme gesungen haben, aber sicher nicht "Tauben vergiften im Park".

L3

Geh spuck den Schnuller aus“ war Mitte der 80er Jahre ein Song von Ludwig Hirsch, den ich mit meiner Cousine ganz heimlich angehört habe. Niemals hätten unsere Eltern das erlaubt! Und nur weil sie den Hirsch wahrscheinlich gar nicht kannten, war mein allererstes Konzert eines im Rahmen seiner „Alles Paletti-Tour", das war in der zweiten Hälfte der 1980er. Meine Cousine verführte mich dorthin. Es ist mir bis heute ein Rätsel, wie sie die Erlaubnis dazu bekam. Wie auch immer: Da hörte ich zum ersten Mal „Die Omama“, „Das Geburtstagsgeschenk“, aber auch „Die Gelse“. „I lieg am Rucken“ brachte meine Kindheitsängste vor dem Tod auf den Punkt. Und ich hatte riesengroße grauenhafte Verwesungsängste und Ängste vor den Würmern. Damlas lernte ich von Hirsch, dass man mit Schwarzem Humor Ängste reduzieren kann. Wenn man über den Tod lachen oder schmunzeln darf, dann wird die Furcht ein wenig kleiner oder milder. Heute weiß ich, 3 Meter unter der Erde, da gibt es keine Würmer „die dinieren“, aber das Lied, der Text – es ist trotzdem genial. Keine Zeile würde ich umschreiben.



 
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Termine Österreich

Kärnten

Trauerseminar: Wohin mit meiner Trauer

mit Hans Kopeinig

Lebenshindernde Trauer in lebensfördernde Trauer umwandeln.
(Was nicht wahrgenommen wird, kann auch nicht geheilt werden)
Termin: 10.02.2012 bis 12.02.2012 in Köstenberg/Wurzen - Landhof Schöfmann (Nähe Velden am Wörthersee

Infos und Anmeldung:

Hans Kopeinig (Myroagoge/Trauerbegleiter/Diplomierter Lebens und Sozialberater)

0664/3420206

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

www.hanskopeinig.com



Niederösterreich

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2012:

Samstag 25. Feb. Lobau
Samstag 24. März Stockerauer Au
Samstag 28. April Kreuttal
Samstag 2. Juli Lainzer Tiergarten

Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/pfarr-caritas/kontaktstelle-trauer


Tirol

STerben & erben! Vom Tod in Tirol

Mögen die Menschen auch im Tod gleich sein, spätestens mit dem Erbe beginnen sie sich wieder zu unterscheiden.

Termin: 8. November 2011, 19 Uhr,

Bibliothek des Ferdinandeums, Museumstraße 15, Innsbruck

Durch den Abend führen Christoph W. Bauer und Hansjörg Rabanser.

Infos:http://www.tiroler-landesmuseen.at/html.php/de/ferdinandeum/bibliothek/veranstaltungen


Tirol

Nacht der spirituellen Lieder

Gemeinsam singen - Herzenslieder aus aller Welt

Termin: Freitag, 11. NOVEMBER 2011
19.00 – ca. 22.30 UHR

OEZ Offenes Evangelisches Zentrum
Innsbruck-Christuskirche, Martin-Lutherplatz 1

Infos:http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/700-lange-nacht-der-spirituellen-lieder


Niederösterreich

Raum und Zeit für meine Trauer

In der Trauer lebt die Liebe weiter...

Offene Trauergruppe für das Weinviertel

Termine 2012: 12. Jän., 2. Feb., 8. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 14. Jun. 2012

jeweils Donnerstag 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Freiwilliger Unkostenbeitrag von EUR 10,- pro Abend erbeten.

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Begleitende Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid

Die Trauer der Hinterbliebenen.

Termine: 19.Jän. 2012

jeweils 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Teilnahmebeitrag EUR 5,- bis EUR 7,- pro Abend in Selbsteinschätzung (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Wien

Trauergruppe für jüngere Menschen

"... Ich bin noch zu jung, um schon verwitwet zu sein..."

Trauergruppe für jüngere Menschen, die den Partner, die Partnerin verloren haben.

Termine 2012: 10. Jän., 24. Jän.

jeweils Dienstag 16:30-18:30 Uhr, Stephansplatz 6/6. Stock, Zimmer 638, 1010 Wien

Freiwilliger Unkostenbeitrag EUR 5,-/Abend

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Kärnten

"Ort der Trauer" in Klagenfurt

29. Oktober bis 2. November 2011 in der Innenstadt von Klagenfurt.

Infos: 

http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/822-qort-der-trauerq-29-oktober-bis-2-november-2011



Tirol

Trauer für verwaiste Eltern (Osttirol)

jeden 4. Donnerstag/Monat,19.30 Uhr, Eltern-Kind- Zentrum Lienz


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