Am 3. Oktober findet zum zehnten Mal die „ORF-Lange Nacht der Museen" statt. Das Bestattungsmuseum der Bestattung Wien (Wien 4, Goldeggasse 19) ist wieder mit dabei und hat von 18 Uhr bis 1 Uhr früh geöffnet. Hunderte Ausstellungsstücke vom wieder verwendbaren Klappsarg über den Sitzsarg bis zum Rettungswecker, der vor dem Scheintod bewahren sollte, geben einen tiefen und oftmals amüsanten Einblick in Bestattungswesen und Begräbnisrituale.
Hinzu kommt ein dichtes Spezialprogramm:
- Sargtest: Auch heuer können Mutige probieren, wie es sich in einem Sarg liegt - in vier Sargmodellen in der Garage.
- Historische Trauerkutschen: Zu sehen sind die Kutsche für Bürgermeister Helmut Zilks letzten Weg und weitere historische Karossen, die die Bestattung Wien für Trauerfeiern anbietet
- Miniatur-Leichenwägen: Dutzende schwarze, handgebaute Modellautos im Maßstab 1:87.
- Grabkreuze des „Lustigen Friedhofs": witzige Grabinschriften des Tiroler Friedhofs Kramsach wie „Hier liegt Martin Krug, der Kinder, Weib und Orgel schlug".
- Sargbemalen: Auf kleine BesucherInnen wartet wieder die Kinderecke im Festsaal, wo hingebungsvoll mit Stiften und Pinseln gezeichnet werden kann.
- „tradition in moll": Das Video in Endlosschleife, produziert zum 100. Geburtstag der Bestattung Wien 2007, gibt vielfache Einblicke ins Unternehmen.
- Pferdekutschenfahrten: Ein weiterer Programmpunkt nicht nur für Kinder.
- Thanatopraxie: Informationen zur kosmetischen Konservierung für wenige Wochen - im Zelt im Hof.
- „amende" - Tod im Hochglanz: theatralische Niederkunft des ersten Magazins zur Kultur der Endlichkeit. Der Innenhof der Bestattung Wien verwandelt sich in einen Kreißsaal, wo sich das Kollektiv WORT-WERK mit Entbindungshelfer Karl Ferdinand Kratzl - einem Wiener Kabarettisten - zu schaffen macht. In drei Etappen erblickt das Lifestyle-Magazin „amende" das Licht der Welt:
o 19 Uhr: „Zeugung - Wir machen uns ein Kind"
o 21 Uhr: „Geburt - Werden, Sein und Vergehen"
o 23 Uhr: „Plazental-musikalische Einlage - Wo treffen wir uns wieder?"
Führungen durch das Bestattungsmuseum Wien finden laufend statt.
Veranstalter der „ORF-Langen Nacht der Museen" ist der ORF. Das Bestattungsmuseum der Bestattung Wien ist zum neunten Mal beim nächtlichen Kulturevent dabei. Rund 100 Wiener Museen rittern in der „Langen Nacht" um BesucherInnen. Das Bestattungsmuseum schlägt sich dabei hervorragend - und jedes Jahr besser: 2008 kamen bereits 3.830 BesucherInnen.
Die Eintrittskarte für die "ORF-Lange Nacht der Museen" wird ca. 13 Euro kosten und ist in allen teilnehmenden Häusern erhältlich. Der Eintritt für Kinder bis 12 Jahre ist frei. MitarbeiterInnen von Bestattung Wien und Friedhöfen Wien erleben das dichte Programm des Bestattungsmuseum Wien zum Nulltarif.




