Die Auferstehung von Jesus Christus macht dieses Wochenende zur Freudenzeit des Christentums. Ostern symbolisiert die Unsterblichkeit unserer Seele und damit die Unvergänglichkeit des Menschen. Damit ist Ostern wohl auch ein Tag der Beruhigung. Das unausweichliche Ereignis des Todes wird sanft abgefedert, in der Überzeugung der Unendlichkeit der Seele. Das macht den Tod einmal mehr zum großen Thema der Fastenzeit, besonders aber der Karwoche. Bis auf Allerseelen ist der Tod kein Thema. Wer darüber spricht, wird zum „schwierigen“ Gesprächspartner. Manchmal hat man auch das Gefühl, über den Tod zu sprechen, wäre pietätlos. Vom Gründonnerstag bis zum Karsamstag ist das Thema wieder erlaubt.
Tatsächlich macht der Tod im Jahresverlauf keine Pausen, vielmehr ist er unser ständiger Begleiter. Die schreckliche Vorstellung vom eigenen Tod wird in vielen Religionen durch den Glauben an ein Leben nach dem Tod gemildert. „Begreift man den Tod in seinem ganzen Umfang und hört auf, diesen wegzuschieben, werden alle weltlichen Probleme mit einem Mal ganz klein: Übrig bleibt der Drang zu leben und dieses Leben aktiv zu gestalten.“
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- Sind sie auch der Meinung, dass der Tod das Leben bereichert und wertvoll macht?
- Glauben Sie persönlich an ein Leben nach dem Tod oder finden Sie, dass der Glaube an ein Leben danach sowie Religion an sich „Opium fürs Volk“ ist, wie Karl Marx meinte?
- Oder können Sie allen diesen Überlegungen nichts abgewinnen?
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