Vortrag | Di, 22. Februar 2011, 19.30 Uhr, Innsbruck
In unserer Gesellschaft gibt es bestimmte Vorstellungen davon, wie Männer und Frauen mit Gefühlen und zum Beispiel auch mit Schicksalsschlägen umgehen. Doch wie stark und unerschütterlich sind Männer wirklich?
Referent : Ferdi Schilles, Diplom-Theologe, Supervisor, Seelsorger
Zielgruppe: offen für alle Interessierten
Inhalt
Männer gelten im Blick auf ihren Umgang mit Gefühlen als "schwieriger Fall". Dieses vermeintliche Defizit auch im Hinblick auf ihre Fähigkeit zu trauern, wird von einigen Experten als so grundlegend betrachtet, dass sie dem männlichen Geschlecht nur wenig Zukunft geben, wenn sich nicht Wesentliches ändert.
Der Vortrag beleuchtet den Umgang von Männern mit Gefühlen im Allgemeinen und mit Trauer im Besonderen. Dabei werden einige typische Merkmale und Ursachen für den männlichen Umgang mit Trauer erkennbar. Der Referent bezieht sich dabei neben Erkenntnissen aus der Forschung auf Interviews, die er mit trauernden Männern geführt hat.
Männer trauern, aber anders als Frauen. Es gilt, die spezifische Art, wie sich männliche Trauer ausdrückt, zu erkennen, wertzuschätzen und ihr Räume zu eröffnen.
Termin: Dienstag, 22. Februar 2011, 19.30 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck
Teilnahmebeitrag 3 Euro
Vortrag in Kooperation mit: Haus der Begegnung, Männerberatung "Mannsbilder", Katholischer Tiroler Lehrerverein, Katholischer Familienverband, Abteilung Familie und Lebensbegleitung der Diözese Innsbruck
Der Referent: Ferdi Schilles
Diplom-Theologe, Pastoralpsychologe, Supervisor (DGSv), tätig als Seelsorger in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen und in eigener Praxis in Dülmen (D). Langjährige Erfahrung in der Trauer- und Sterbebegleitung für Einzelpersonen und Gruppen. Trauerbegleitungsausbildung bei Dr. Jorgos Canacakis. Arbeitsschwerpunkt: Männertrauer.
Quelle:
http://www.hospiz-tirol.at/event/50/maenner_trauern_anders_aber_wie_.html





