Über Jahrhunderte war unklar, wo die Gebeine des Nikolaus Kopernikus liegen. – Eine DNA-Analyse verschaffte nun Klarheit und so konnte der Naturwissenschaftler und Astronom 467 Jahre nach seinem Tod nochmals bestattet werden.
2005 wurden unter dem Altar des Frauenburger Doms Knochen und Schädelfragmente ausgegraben. Die Polizei und Archäologen rekonstruierten sein Gesicht und erhielten so ein Bild des Wissenschaftlers, das dem historischen Porträts sehr ähnlich sind. Sicher konnte man sich jedoch erst nach der DNA-Analyse sein.
Seine erste Beerdigung war am 24. Mai 1543, also drei Tage nach seinem Tod. Die Lage seines ursprünglichen Grabes war jedoch nie bekannt, weil der Dom im polnischen Frauenburg durch die Schwedenkriege schwer geschädigt wurde.
Vor allem für die Jugend könne und solle Kopernikus ein Vorbild sein. Seine Gedanken und Entdeckungen eilten seiner Zeit weit voraus, so der Prister des Doms, Jan Jerzy Górny.
Für ASPETOS: Jan Stogner
(Quelle: tagesschau.de)




