Demografischer Wandel in Japan: Roboter statt Kinder

Der demografische Wandel in Japan nimmt bedrohliche Ausmaße an. Bleiben die Geburtenzahlen auf dem heutigen Niveau, könnten die Japaner Anfang des nächsten Jahrtausends aussterben. Neuesten Berechnungen von Statistikern zufolge wird – geht es so weiter wie bisher – am 5. Mai 3011 das letzte japanische Baby geboren. Ein weiteres Alarmsignal: Im vergangenen Jahr hat ein japanischer Windelhersteller mehr Senioren- als Babywindeln verkauft – zum ersten Mal seit der Einführung von Erwachsenenwindeln im Jahr 1987, wie n-tv berichtet.

Japanische Gesellschaft altert rasant

Die japanische Gesellschaft wird immer älter. Schon jetzt beträgt der Anteil der Über-65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung 23 Prozent, soll 2060 auf 40 Prozent angewachsen sein. Im gleichen Zeitraum steigt die Lebenserwartung der JapanerInnen um rund 4 Jahre auf über 90 (Frauen) bzw. 84 (Männer). Die Geburtenrate liegt dagegen bei nur noch 1,35 Kindern pro Japanerin. Kein Wunder also, dass der Bevölkerungsrückgang schwindelerregende Ausmaße erreicht. Während in Österreich laut der Online-Bevölkerungsuhr http://countrymeters.info  das Bevölkerungswachstum in diesem Jahr immerhin knapp die Marke von 1.000 überschreitet, verzeichnet Japan ein Minus von über 130.000.

Hightech soll Platz- und Personalprobleme lösen


Das stellt die japanische Regierung nicht nur vor unlösbar erscheinende Herausforderungen in Sachen Finanzierung von Renten und Gesundheitsausgaben. Gerade in den Städten herrscht zudem akuter Platzmangel, was neben den Mieten nicht zuletzt die Kosten für Begräbnisse in die Höhe treibt. Japan reagiert darauf mit der Entwicklung von Hightech-Lösungen. In Krankenhäusern und der Altenpflege sollen künftig in großem Umfang Roboter zum Einsatz kommen. Noch sind Pflege-Roboter für den Masseneinsatz aber nicht tauglich. Die Technik meist noch nicht genug ausgereift und zu teuer.

Hightech-Begräbnis in Bestattungshäusern


Auch bei Bestattungen beschreitet Japan neue Hightech-Wege. Für die exorbitant hohen Begräbniskosten in urbanen Gebieten Japans haben findige Geschäftsleute eine kostengünstigere Alternative gefunden. Dazu werden fünf- oder sechsstöckige Bestattungshäuser gebaut, in denen bis zu 7.000 Verstorbene ihre letzte Ruhestätte finden können. Zum Vergleich: Auf der gleichen Fläche auf einem „normalen“ Friedhof haben nur 100 Urnen Platz.

Urnenroboter bringt Urne zur Zeremonie


Zudem kosten die Hightech-Gräber in den Bestattungshäusern deutlich weniger als herkömmliche letzte Ruhestätten. Bei der Bestattungszeremonie kommt ein sogenannter Urnenroboter zum Einsatz. Mithilfe einer Chipkarte wird ein Roboterarm aktiviert, der die Urne vom Lager- in den Trauerraum transportiert. Dort wird über Lautsprecher Musik eingespielt. Auf einem Bildschirm werden Fotos des Verstorbenen gezeigt.

Weiterführende Links zum Thema:

Seniorenwindeln werden gebraucht - Japaner sterben aus
http://www.n-tv.de/panorama/Japaner-sterben-aus-article6240591.html

Aktuelle Bevölkerungsuhr Japan
http://countrymeters.info/de/Japan

Termine

Allgemein

Basisseminar Trauerumwandlung

21. bis 23. Juni 2013

im Tagungshaus Brixen

Nähere Infos: 

http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/675-basisseminar-trauerumwandlung


Tirol

Zurückgelassen - nach Suizid?

Selbsthilfegruppe-Treffen: jeden 1. Donnerstag im Monat jeweils um 19.30 Uhr im Selbsthilfetreff Rechter Iselweg 5a, 9900 Lienz (Eingang neben Feinkost Zuegg)

Kontakt: Barbara Kunzer  0650 / 950 60 60

SELBSTHILFE TIROL –Zweigverein Osttirol

c/o BKH-Lienz, 4. Stock/Süd, E. v. Hiblerstraße 5, 9900 Lienz,

Tel. u. Fax: +43 (0)4852/606-290;  Mobil: +43 (0)664/3856606

Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  Homepage: www.selbsthilfe-tirol.at/osttirol



Wien

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2013:

Samstag 16. März. Prater
Samstag 27. April Lobau Kräuterwanderung
Samstag 22. Juni Neusiedler See
Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

Caritas - Kontaktstelle Trauer


Wien

Gesprächsgruppe für trauerende Angehörige

"In der Trauer nicht alleine"

Gesprächsgruppe für trauernde Angehörige

Termine 2013: 20.2., 6.3., 20.3., 3.4., 17.4., 24.4.

jeweils 17:00 bis 18:30 Uhr, Stephansplatz 6/1. 6. Stock Raum 638, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 6,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas - Kontaktstelle Trauer


Wien

Trauer Spaziergänge

Trauer-Spaziergänge sind für Menschen, die einen geliebten Angehörigen durch Tod verloren haben und ihre Trauer mit anderen teilen möchten und gemütlich unterwegs sein wollen.

Termine Frühjahr 2013:

Freitag, 15. Februar 2013 Donaupark
Freitag, 22. März 2013 Steinhofgründe
Freitag, 3. Mai 2013 Lainzer Tiergarten
Freitag, 7. Juni 2013 Kalksburg „Wiener Hütte“
Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauer Speziergänge Details (PDF)

Caritas - Kontaktstelle Trauer


Allgemein

LEBEN UND TOD

Forum und Messe zu Hospiz, Palliative Care, Spiritual Care, Sterbebegleitung, Trauerforschung

16.05.2013 - 17.05.2013

Ort:

Messe Bremen, Halle 6


Findorffstraße 101
28215 Bremen

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 10-18 Uhr

Eintrittspreise:
Offene Vorträge ab 7,-

Fachkongress ab 25,-


Wien

Trauergruppe für Eltern

"...ich sehe dich nicht älter werden..."

Trauergruppe für Mütter und Väter, die einen erwachsenen Sohn/eine erwachsene Tochter durch Tod verloren haben

Treffen jeden 2. Montag im Monat

jeweils 19 bis 21 Uhr, Stephansplatz 6, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 6,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas - Kontaktstelle Trauer


Tirol

Trauer für verwaiste Eltern (Osttirol)

jeden 4. Donnerstag/Monat,19.30 Uhr, Eltern-Kind- Zentrum Lienz


Tirol

Tirol: „Trau dich zu trauern, Mann!“ - Wochenende für Männer im November

Infos: http://www.dioezese-innsbruck.at/index.php?id=7&detail=50008456&portal=60


mehr Termine