Deutsche Bestatter empört: Städte verdienen am Zahngold von Toten

Mit dem Metall, das in den Körpern von Verstorbenen enthalten ist, lässt sich sehr viel Geld verdienen. Zu den wertvollen Stoffen in den Leichen gehören neben dem Zahngold auch künstliche Gelenke und Prothesen. Normalerweise werden z.B. die Goldzähne mit der Asche in die Urne gegeben und bestattet. Größere Metallteile wie Hüftprothesen werden allerdings immer entfernt. Sie passen nicht in die Urne.

Systematische Verwertung


Während viele deutsche Städte und Gemeinden auf eine systematische Verwertung verzichten, werden in einigen deutschen Städten Metalle, die nach der Einäscherung übrigbleiben, offenbar dazu genutzt, um die Stadtkasse aufzufüllen. Angeblich können bei der Metall-Verwertung jährlich schnell sechsstellige Summen zusammenkommen, die zwar oft für soziale Zwecke gespendet werden, in einigen Fällen aber auch direkt in den Haushalt fließen.

Der Bundesverband deutscher Bestatter ist verständlicherweise nicht sonderlich erfreut und kritisiert das Vorgehen dieser Städte heftig. Präsident Christian Streidt sprach gegenüber deutschen Medien sogar von einem „Ausschlachten des Menschen“. Es müsse eine Grenze geben, an der der Mensch sich von einem alten Fernseher oder Handy unterscheide.

250.000 Euro Erlös


Allein die Stadt Nürnberg soll mit dem Altgold jährlich rund 250.000 Euro verdienen. In Karlsruhe immerhin 90.000 Euro, in weiteren Städten mehrere Zehntausend Euro. In vielen anderen Städten – etwa in Sachsen – wird das Zahngold in jedem Fall mit der Asche in die Urne gefüllt. Anders sieht es natürlich mit künstlichen Gelenken aus.

Das erlöste Geld fließt in einigen Fällen zwar in die Stadtkasse, wird dann aber dazu genutzt, die Bestattungskosten niedrig zu halten, verwahrloste Gräber zu pflegen oder Trauernde zu begleiten. Einige Städte haben die Verwertung von Zahngold und Co. übrigens komplett untersagt, weil immer wieder Krematoriums-Mitarbeiter in Verdacht geraten sind, die Metalle zu stehlen.

Hinterbliebene: Recht auf Zahngold


Das erste Recht auf die Metalle in den Körpern der Verstorbenen haben eigentlich die Hinterbliebenen. Sie müssten aber z.B. das Zahngold vor der Verbrennung von einem Pathologen oder Zahnarzt entfernen lassen, was Vielen zu Recht als pietätlos erscheint und wohl auch selten vorkommt. Darüber hinaus gelten in den meisten deutschen Kommunen unterschiedliche Vorgaben. Wer in München will, dass sein Zahngold nicht mit in die Urne, sondern seinen Hinterbliebenen zugutekommt, muss das vor seinem Ableben bestimmt haben.

Termine

Allgemein

Basisseminar Trauerumwandlung

21. bis 23. Juni 2013

im Tagungshaus Brixen

Nähere Infos: 

http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/675-basisseminar-trauerumwandlung


Tirol

Zurückgelassen - nach Suizid?

Selbsthilfegruppe-Treffen: jeden 1. Donnerstag im Monat jeweils um 19.30 Uhr im Selbsthilfetreff Rechter Iselweg 5a, 9900 Lienz (Eingang neben Feinkost Zuegg)

Kontakt: Barbara Kunzer  0650 / 950 60 60

SELBSTHILFE TIROL –Zweigverein Osttirol

c/o BKH-Lienz, 4. Stock/Süd, E. v. Hiblerstraße 5, 9900 Lienz,

Tel. u. Fax: +43 (0)4852/606-290;  Mobil: +43 (0)664/3856606

Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  Homepage: www.selbsthilfe-tirol.at/osttirol



Wien

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2013:

Samstag 16. März. Prater
Samstag 27. April Lobau Kräuterwanderung
Samstag 22. Juni Neusiedler See
Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

Caritas - Kontaktstelle Trauer


Wien

Gesprächsgruppe für trauerende Angehörige

"In der Trauer nicht alleine"

Gesprächsgruppe für trauernde Angehörige

Termine 2013: 20.2., 6.3., 20.3., 3.4., 17.4., 24.4.

jeweils 17:00 bis 18:30 Uhr, Stephansplatz 6/1. 6. Stock Raum 638, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 6,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas - Kontaktstelle Trauer


Wien

Trauer Spaziergänge

Trauer-Spaziergänge sind für Menschen, die einen geliebten Angehörigen durch Tod verloren haben und ihre Trauer mit anderen teilen möchten und gemütlich unterwegs sein wollen.

Termine Frühjahr 2013:

Freitag, 15. Februar 2013 Donaupark
Freitag, 22. März 2013 Steinhofgründe
Freitag, 3. Mai 2013 Lainzer Tiergarten
Freitag, 7. Juni 2013 Kalksburg „Wiener Hütte“
Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauer Speziergänge Details (PDF)

Caritas - Kontaktstelle Trauer


Allgemein

LEBEN UND TOD

Forum und Messe zu Hospiz, Palliative Care, Spiritual Care, Sterbebegleitung, Trauerforschung

16.05.2013 - 17.05.2013

Ort:

Messe Bremen, Halle 6


Findorffstraße 101
28215 Bremen

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 10-18 Uhr

Eintrittspreise:
Offene Vorträge ab 7,-

Fachkongress ab 25,-


Wien

Trauergruppe für Eltern

"...ich sehe dich nicht älter werden..."

Trauergruppe für Mütter und Väter, die einen erwachsenen Sohn/eine erwachsene Tochter durch Tod verloren haben

Treffen jeden 2. Montag im Monat

jeweils 19 bis 21 Uhr, Stephansplatz 6, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 6,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas - Kontaktstelle Trauer


Tirol

Trauer für verwaiste Eltern (Osttirol)

jeden 4. Donnerstag/Monat,19.30 Uhr, Eltern-Kind- Zentrum Lienz


Tirol

Tirol: „Trau dich zu trauern, Mann!“ - Wochenende für Männer im November

Infos: http://www.dioezese-innsbruck.at/index.php?id=7&detail=50008456&portal=60


mehr Termine