Daigo hat endlich eine Anstellung in einem Orchester und kauft ein neues, sehr teures Cello, für das er einen Kredit aufnimmt. Das Orchester wird aufgelöst, Daigo verliert seinen Job, - das Cello und der Schuldenberg bleiben. Er verkauft sein Cello wieder, hängt seinen Traumberuf an den Nagel und zieht mit seiner Frau aufs Land, denn dort hat er das Haus seiner Mutter geerbt. Auf der Suche nach einem Job, entdeckt er eine Zeitungsannonce: Ein "Reise-Büro" sucht einen Mitarbeiter. Daigo bewirbt sich und schnell stellt sich heraus, dass es sich um ein Büro handelt, das bei der "Letzten Reise" seine Dienste anbietet.
Daigo wird also Bestatter. Schon die erste Leiche ist keine einfache, aber Daigo schafft die Hürde, lebt sich schnell in den Beruf ein und lernt Verstorbene im Beisein der Angehörigen nach dem traditionellen japanischen Ritus zu versorgen und zu verabschieden. Seine Frau darf von dem allen nichts wissen. Nach einiger Zeit erfährt sie es natürlich trotzdem und fordert seine Kündigung: Mit einem "Unreinen" will sie nichts zu tun haben. Daigo liebt seinen Beruf inzwischen aber, entscheidet sich für ihn und - gegen seine Frau!
Der Film spielt mit der Ästhetik des Ekligen und Hässlichen, nimmt ihm aber durch seinen feinen, wohldosierten Schwarzen Humor und die imposante Filmmusik die Schärfe. Die Bestatter-Geschichte ist nur eine Film-Ebene. Es geht auch um die Suche nach dem Vater und natürlich ist es auch eine Liebesgeschichte. Ob Daigo und seine Frau am Ende wieder zusammenkommen? Das verrate ich hier nicht!
Auf jeden Fall ist der Film großartig und absolut sehenswert. Nicht umsonst hat er den Aulands-Oscar 2009 bekommen!
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