Ich habe eigentlich alles für meinen Abschied vorbereitet. Nicht, dass ich mich bald aus dieser Welt verabschieden möchte! Nein, ganz im Gegenteil, ich will am liebsten gar nicht sterben. Aber ich weiß halt, dass auch ich nicht unsterblich bin und wie schnell es gehen kann. Darum habe ich alles recht detailliert geplant. Meine Angehörigen werden es mir danken, sie wissen dann, dass die Feier ganz in meinem Sinne und sehr persönlich wird. Sie müssen meine Wünsche nur umsetzen und das wird kein großes Problem sein, denn darauf habe ich geachtet.
Einer meiner Bekannten, er ist Ende 70, hat meine Planung nun zum Vorbild genommen und sich Gedanken gemacht, wie sein Abschied denn stimmig wäre. Er ist ein Mann mit einem ziemlich guten Humor und so hat er sich daran gemacht, seine eigene Abschiedsrede zu schreiben. Zunächst meinte er, ich solle sie dann vorlesen, dann entschied er sich aber, die Rede selbst zu halten. Gesagt – getan: Er sprach sie aufs Band und wenn er einst nicht mehr sein wird, dann wird er bei der Abschiedsfeier noch einmal sehr persönlich präsent sein. Da wird ganz bestimmt Rotz und Wasser geweint werden, das ist auch gut so! Aber er hat auch einige humorvolle Passagen eingebaut, da wird auch das Schmunzeln und das Lachen durchkommen, da bin ich sicher.
Die eigene Abschiedsfeier genau zu planen, ist für viele Menschen wichtig geworden, so auch für Ozzy Osbourne, den 62-jährigen ehemaligen Frontmann der Gruppe „Black Sabbath“.
In der Zeitung „The Sunday Times Magazine“ schreibt er: „Mir ist es egal, was auf meiner Beerdigung gespielt wird. Wenn es die Leute glücklich macht, können sie ein Medley aus Justin Bieber, Susan Boyle und ´We are the Diddymen´ auflegen.“ Wichtig ist dem Musiker nur: „Es soll eine Party werden und keine Versammlung, wo Trübsal geblasen wird.“ Er möchte, dass sein Leben gefeiert wird und dass es nicht zu traurig wird. Und dafür hat Ozzy Osbourne sich einige witzige „Überraschungen“ ausgedacht, erklärt er.
Quellen:
"The Sunday Times Magazine"




