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Vorsicht Blumenfalle: Mit der richtigen Blume, das Richtige sagen

Geschrieben von Jörn Brien am . Veröffentlicht in Bestattungsformen/Rituale

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, fragen sich viele Hinterbliebene, welche Blumen sie am Grab niederlegen sollen oder welche ins Grabgesteck kommen? Jede Blumensorte für sich hat ihre eigene Bedeutung. Den Charakter des Verstorbenen so gut wie möglich in einem Gesteck oder Strauß einzufangen, stellt für manchen eine große Herausforderung dar.


Blumenwahl: Eigenschaften des Verstorbenen
Werden die Trauernden im Blumenladen nach bestimmten Eigenschaften des Verstorbenen gefragt, können sie oftmals kein umfangreiches, tiefes Bild geben. Da ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld darüber im Klaren zu sein, was welche Blume bedeuten kann. Hierbei unterscheidet sich jedoch in einigen Fällen die Bedeutung je nach dem gegebenen Anlass.


Was Blumen bedeuten können:

  • Immergrün: Unsterblichkeit
  • Gerbera: Der Verstorbene hat das Leben schöner gemacht
  • Lilien: Weiß und altrosa – Reinheit des Herzens
  • Maiglöckchen: Jugend und reine Liebe
  • Margeriten: Vergossene Tränen
  • Nelken: Treue
  • Rose: Tod und Vergänglichkeit, wobei rote Rosen ebenso für die Liebe stehen
  • Tulpen: Liebe und Schönheit (je dunkler, desto tiefer) 
  • Stiefmütterchen: Dreifaltigkeit, Erinnerung
  • Vergissmeinnicht: Liebevoller Abschied und Gedenken
  • Weiße Calla: Bewunderung und Schönheit

Vorsicht bei diesen Blumen:
Viele Blumen sehen schön aus, strahlen auf Blumenwiesen oder sind einzeln im Blumenladen wundervoll anzuschauen. Die Auswahl der folgenden Blumen sollte aber möglichst vermieden werden:

  • Akelei: Verrücktheit
  • Aster: Untreue
  • Aurikel: Unbeständigkeit
  • Butterblume: Undankbarkeit


Damit ein Strauß das Richtige aussagt, kann auch ein ausführliches Gespräch mit dem Bestatter helfen. Dieser ist es gewohnt, Charaktere einzufangen und zu verstehen und kann den Wunsch des Kunden an den Blumenhändler des Vertrauens weitergeben.

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