"Wie kommt das Salz ins Meer?" war Brigitte Schwaigers stark autobiographisches Erstlingswerk und zählte noch im Erscheinungsjahr 1977 zu den 10 meistgekauften Romanen im deutschen Sprachraum. Über Nacht wurde sie berühmt.Der Roman war (und ist es wahrscheinlich immer noch) verpflichtende Lektüre auf den Leselisten der Deutsch-MaturantInnen und Germanistik-StudentInnen.
Ihrer eigenen Aussage zufolge hat sie es nie verkraftet, plötzlich berühmt zu sein. Dass keines ihrer Folgewerke auch nur annähernd an den Ruhm ihres ersten Romanes herankam, führte dazu, dass sie ein berühmtes Leben führte, aber ohne genügend Geld. Brigitte Schwaiger erkrankte psychisch und wurde zur Sozialhilfeempfängerin. 2001 ließ sie sich erstmals in die Psychiatrie aufnehmen, von da an war sie immer wieder wegen ihrer Depressionen dort. Immer wieder dachte sie an Suizid. "Den kürzeren Weg" nannte sie ihn. Sie hat ihn, 61-jährig, am Montag gewählt und wurde tot in der Neuen Donau treibend aufgefunden.




