Laszlo Cser, ein illegaler Landarbeiter aus Ungarn, soll bei der Feldarbeit im Gebiet zwischen Andau und Halbturn im Burgenland an einem Herzinfarkt verstorben sein. Angeblich hat eine Ärztin den Tod festgestellt. Nach einer anonymen Anzeige soll der Bauer daraufhin die Leiche mit dem Auto über die Grenze transportiert und einfach in Ungarn abgeladen haben.
Klar ist bisher: Laszlo Cser aus Pusztasomorja ist am 7. September gestorben. Er hinterlässt eine Ehefrau und vier erwachsene Kinder und wurde bereits in seinem Heimatort beerdigt.
Alle anderen Angaben liegen derzeit noch im Bereich der Vermutung. Die derzeit laufenden grenzüberschreitende Ermittlungen sollen Klarheit bringen. Unklar sind die Todesursache und der genaue Ort des Todes. Es kann sein, dass Cser in Österreich, beim Transport nach Ungarn oder aber erst zu Hause verstorben ist. Im Weiteren muss ermittelt werden, wo genau der Tod eingetreten ist, ob schon in Österreich oder in Ungarn und warum im Burgenland kein Notarzt alarmiert wurde, auch wer den Notarzt alarmieren hätte sollen, denn das ist unterlassene Hilfeleistung.
Es ermitteln Staatsanwaltschaft und KIAB, das ist die Kontrollbehörde für illegale Arbeitnehmerbeschäftigung.
Quelle: www.orf.at




