Nach knapp einjähriger Bauzeit konnte kürzlich in St. Veit/Glan auf dem Areal des Stadtfriedhofes das moderne Bestattungs-Center feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Die Gesamtkosten für das neue Gebäude belaufen sich auf 1,270.000 Euro. Der Herzogstädter Bürgermeister Gerald Mock zeigte sich erfreut über die perfekte Umsetzung des Zubaus durch Dipl. Ing. Barbara Frediani-Gasser sowie über das harmonische Zusammenführen traditionsreicher und moderner Architektur. Als Mieter zieht die „Bestattung Kärnten“ (BKG) mit einem speziell ausgebildeten Team ein. Bürgermeister Mock betonte die gute Zusammenarbeit der Stadtgemeinde mit der „Bestattung Kärnten“ und dankte dem Klagenfurter Stadtwerke-Vorstand Dipl. Ing. Romed Karré dafür. Die beiden BKG-Geschäftsführer Andreas Waldher und Mag. Walter Egger wiesen auf die neue Qualität im Bestattungswesen hin. Dabei ginge es um das Vertrauen der Bevölkerung in einem äußerst sensiblen Bereich und die umfassende Beratung der trauernden Hinterbliebenen.
Nach der Eröffnung des BKG-Bestattungs-Centers wurde auch die Glocke am benachbarten Turm von Mag. Rudolf Pacher, Prof. Hans Joachim Freund und Vikar Johann Fercher geweiht. Als Patinnen fungierten Mag. Gerda Slamanig, Prof. Mag. Elfriede Lackner und Vizebürgermeisterin Gotho Stromberger. Als Moderator der würdigen Feier betätigte sich Prof. Heinz Ellersdorfer.
In seiner Lesung aus Werken von Prof. Julius Müller „Man stirbt nur einmal“ konnte Ernst J. Ströml den Festgästen einen kleinen Einblick in den Alltag eines Bestatters gewähren. Dabei wird in heiteren Episoden deutlich, wie untrennbar Leben und Tod zusammen gehören. Der Festakt wurde von der Stadtkapelle, dem Eisenbahnerchor und der Obweger Klangart musikalisch umrahmt. Der Veranstaltung wohnten auch Abordnungen der Goldhaubenfrauen und der Trabantengarde bei. Die BGK ist eine „Tochter“ der Stadtwerke Klagenfurt und der Stadt Villach.




