Bestattungskultur im Wandel: Laut einer Umfrage des Magazins „chrismon“ wollen nur noch 22 Prozent der Menschen dort begraben werden, wo ihre Familienangehörigen bestattet sind. Lieber möchten sie ihre letzte Ruhe an dem Ort finden, in dem sie gerade wohnen oder dort, wo ihre Kinder leben. 12 Prozent ist es sogar egal, wo sie bestattet werden.
Einäscherungen nehmen in den letzten Jahren enorm zu. – Viele wünschen auch, dass ihre Asche ins Meer gestreut oder im Wald beigesetzt wird.
Auch das Grabmal entwickelt sich zu moderneren Formen. Der Trend zu pflegefreien oder -leichteren Grabstätten ist klar festzustellen. Viele Leute entscheiden sich für ganz oder teilweise abgedeckten Gräbern um sich weniger um die Bepflanzung kümmern zu müssen. Aus diesem Grund bieten viele Kommunen bereits an, die Grabpflege zu übernehmen. – Dies wird auch oft angenommen.
Eine weitere Entwicklung betrifft die religiösen Motive auf den Friedhöfen. Im Norden und Osten Deutschlands sind diese bereits sehr rar geworden. In Bayern und Österreich findet man noch die meisten religiösen Motive und Texte.
Quelle: evangelisch.de




