Auf der Suche nach der Unsterblichkeit - 4000 Jahre Anti-Aging

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Nächstes Jahr werde ich 40, das ist mit etwas Glück die Lebensmitte. Das ist mit Sicherheit ein Grund zum Feiern, aber es ist eben auch ein endgültiger Abgesang an die Jugend. Dass es mit der bergab geht und zwar steil, bemerke ich ja schon seit Jahren: Das Dekolleté liegt morgens in Falten, das ganze Gesicht wirkt etwas zerknittert, die Ringe unter den Augen… und wie grauenhaft – das Gewebe am ganzen Körper wird labberig. Die Schwerkraft siegt. Nun gut. Ich habe mir vor 10 Jahren noch geschworen, dass ich bei diesem ganzen Anti-Aging-Kram sicher nicht mitmachen werde! Ich bin nämlich eine selbstbewusste Frau, die im Leben steht und ich werde „mit Würde altern“ und sicher meine Körbchengröße A mit Stolz und ohne Brustimplantate zu Grabe tragen.


Denkste! - Heute, ein Jahrzehnt später, merke ich, dass ich voll in die Anti-Aging-Falle getappt bin: Regelmäßiges Konditionstraining, Pilates, Streching, damit hat es angefangen. Genützt hat es übrigens wenig, finde ich, denn die Rolle um die Leibesmitte wächst trotzdem stetig. Meinen regelmäßigen Rotweinkonsum rationalisiere ich schon seit Jahren zur "Herzinfark-Profilaxe". Mit mitleidigem Blick habe ich bis vor kurzem noch auf die teuren Cremetiegel meiner Mutter und Schwiegermutter geschaut und vor etwa zwei Monaten habe ich kapituliert: Nach einem verzweifelten Besuch bei der Kosmetikerin (auch das war eine Premiere) schmiere ich mir jetzt 2x tägich Cremen, Wässerchen, Gels und wertvolle Öle im Wert von über 300 Euro ins Gesicht. Das Zeug steht aufgeteilt auf insgesamt 7 Fläschchen, Döschen und Glas-Amphoren im Badezimmer und zeugt von meinem herannahenden Ende. Meine Freundinnen waren über mein Outing schockiert: „Wenn das jetzt nicht schon zu spät ist!“, sie selbst verwenden nämlich seit Jahren fleißig nur das Beste und Teuerste! Auweia, "Sex and the City" ist nichts gegen die Brutalität der weiblichen Realität!

Ich hatte ja nie eine Zahnspange. Das wäre doch auch mit ein Grund, der für eine kleine Brustvergrößerung spricht, oder? Schiefe Zähne zwar, aber dafür großer, praller Busen. Das ist es ja, auf was die Männer schauen, die Zähne sind letztlich nicht so wichtig, vor allem werde ich mir dann eh beizeiten einen Mercedes in den Kiefer implantieren lassen.

Heute sage ich zu Körbchengröße B: Nein, sicher nicht! Aber wer weiß, was ich in 10 Jahren wirklich mache. Jedenfalls kurz und gut: Ich habe das Gefühl, ich sitze in der Falle! Es ist wie mit dem Handy. Es geht mir auf die Nerven, aber ich muss eines haben und da mitmachen. Und auf den Anti-Aging-Zug muss ich also auch aufspringen; bin ich eh schon.

Umso erleichterter war ich, als ich von dem neuen Buch erfuhr:

"Auf der Suche nach Unsterblichkeit. Die Geschichte der Anti-Aging Medizin von der Antike bis heute".

Liebe Leute, hurra, ich bin nicht alleine! 4000 Jahre Menschheitsgeschichte zeigen mir das! Die Autoren sind Mediziner und praktizierende Experten für gesundes Altern: Bernd Kleine-Gunk ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin (GSAAM e.V.), Markus Metka ist Präsident der Österreichischen Anti-Aging-Gesellschaft.

Sie zeigen in ihrer Veröffentlichung, dass die Anti-Aging-Medizin keinesfalls die Erfindung eines jugendwahnsinnigen 20. Jahrhunderts ist: "Kein Menschheitstraum wurde hartnäckiger verfolgt als die Suche nach der zweiten Jugend." Vor allem die Babylonier, Ägypter, die alten Griechen, Römer, die Inder und auch die Chinesen träumten von der ewigen Jugend, Schönheit und Gesundheit. Und sie taten alles dafür, was ihnen logisch vorkam. Wer heute der „Rotwein-Medizin“ verfallen ist, keine Sorge, die gab es schon in den Klöstern des Mittelalters. Und wo es keinen Rotwein gab, da war es eben das Bier.

Im Buch werden die historischen Anti-Aging-Konzepte und ihre Vertreter beschrieben. Wie heute gab es aber auch früher immer auch die Anti-Aging-Kritiker. Der deutsche Arzt Wilhelm Christoph Hufeland (*1762 in Langensalza; † 25. August 1836 in Berlin) beschrieb den Traum von der Unsterblichkeit als "bevorzugtes Problem für die klügsten Köpfe, ein Spielfeld für Tagträumer und die größte Verlockung für Scharlatane und Schwindler." Die Scharlatane und Schwindler gewinnen seit Jahrtausenden und wenn ich drauf reinfalle, dann bin ich also ganz normal, ich bin nicht mal Opfer meiner Zeit! Ich werde also weiter altern und schließlich sterben, aber bis dahin werde ich noch tausende Euro auf meinen Körper schmieren, nur: Von jetzt an tue ich es mit dem Stolz einer 4000 Jahre alten Tradition.

Link zum Buch:

http://www.amazon.de/Auf-Suche-nach-Unsterblichkeit-Geschichte/dp/3850334597/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1274859836&sr=8-1

Quelle:

http:// www.ots.at/pressemappe/DE77554/aom


Termine Österreich

Wien

Meditative Tänze der Trauer und des Trostes

Trauertänze sind eine Ausdrucksmöglichkeit bei Veränderungen, Trauer oder Verlust. Die fließenden Bewegungen dieser einfachen Kreistänze können in schwierigen Lebenssituationen zur Lösung und Heilung beitragen..

Termine 2012: 19. April., 24. Mai., 28. Juni.

jeweils 19.30 - 20:30 Uhr Stephansplatz 6, Stiege 1/6. Stock, 1010 Wien

– keine tänzerischen Erfahrungen erforderlich –

Um einen freiwilligen Unkostenbeitrag von € 6,--/Abend wird gebeten!

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Allgemein

Feriencamps für Kinder in stürmischen Zeiten

RAINBOWS Feriencamp für trauernde Kinder im Sommer 2012:

Die Kosten von 310€ beinhalten Unterkunft mit Vollpension und „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“.

Anmeldungen und weitere Informationen:

RAINBOWS-Österreich, Theodor-Körner Straße 182, 8010 Graz, Tel: 0316/688670, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.rainbows.at


Niederösterreich

7. Trauerwandertag

von Altruppersdorf nach Poysdorf

Samstag 14. April. 2012, 15 Uhr, Treffpunkt: Lourdesgrotte in Altruppersdorf

Weitere Infos und Anmeldung zu diesem kostenlosen Angebot: Trauerwandertag Detailinfos (PDF)


Niederösterreich

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2012:

Samstag 25. Feb. Lobau
Samstag 24. März Stockerauer Au
Samstag 28. April Kreuttal
Samstag 2. Juli Lainzer Tiergarten

Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/pfarr-caritas/kontaktstelle-trauer


Wien

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen

"...die Zeit heilt nicht alle Wunden..."

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen, die den Vater, die Mutter, eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben durch Tod verloren haben

Termine im 1. Halbjahr 2012: 29. Feb. 2012, 28. Mrz. 2012, 25. Apr. 2012, 30. Mai 2012

jeweils 1830 bis 2030 Uhr, Blutgasse 1, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 5,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Raum und Zeit für meine Trauer

In der Trauer lebt die Liebe weiter...

Offene Trauergruppe für das Weinviertel

Termine 2012: 12. Jän., 2. Feb., 8. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 14. Jun. 2012

jeweils Donnerstag 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Freiwilliger Unkostenbeitrag von EUR 10,- pro Abend erbeten.

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Begleitende Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid

Die Trauer der Hinterbliebenen.

Termine 2012: 16. Feb., 15. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 28. Juni, 27 Sep.

jeweils 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Teilnahmebeitrag EUR 5,- bis EUR 7,- pro Abend in Selbsteinschätzung (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Tirol

Trauer für verwaiste Eltern (Osttirol)

jeden 4. Donnerstag/Monat,19.30 Uhr, Eltern-Kind- Zentrum Lienz


Tirol

Tirol: „Trau dich zu trauern, Mann!“ - Wochenende für Männer im November

Infos: http://www.dioezese-innsbruck.at/index.php?id=7&detail=50008456&portal=60


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