Toedliche Keime im Krankenhaus

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Zwei Säuglinge starben am Samstag auf der Säuglingsintensivstation der Mainzer Uniklinik, ein weiteres Baby verstarb gestern abend. Durch Enterobakterien (Darmbakterien) verunreinigte Flüssignahrung wurde eine „Spitalsinfektion“ verursacht. Besonders für Menschen mit einem schwachen Immunstatus sind solche Spitalsinfektionen gefährlich.

Klinik und Staatsanwaltschaft untersuchen nun, auf welchem Wege die Bakterien in die Nahrung gekommen sind: Verunreinigte Ernährungsschläuche, Missachtung der Hygienevorschriften in der Klinikapotheke oder die Verunreinigung der Nahrung schon beim Hersteller sind möglich.




Sogenannte „nosokomiale Keime“, auch Spitalskeime genannt, sind ein Problem jeder Klinik. Unter einer Spitals- oder Krankenhausinfektion wird jede Infektion verstanden, welche im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes durch Mikroorganismen verursacht wird, dabei muss nachgewiesen sein, dass der Patient ohne die Infektion ins Krankenhaus gekommen ist. Die Berechnung der Inkubationszeit ist dabei hilfreich.

Besonders bedrohlich sind im Krankenhaus sogenannte „multiresistente Keime“, wie z.B. das MRSA (Multirestistentes Staphylococcus aureus). Multiresistente Keime sprechen auf die meisten Antibiotika nicht mehr an, sie sind „resistent“ geworden. Ursache ist der hohe und teilweise unnötige Einsatz von Breitbandantibiotika. Die durch resistente Keime verursachten Erkrankungen sind daher nur schwer zu behandeln. Bei immunschwachen Patienten kann eine solche Infektion daher schnell lebensbedrohlich werden.

Die jüngsten Ereignisse in Mainz sind sehr tragisch, dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass Klinikinfektionen – auch lebensbedrohliche - in jedem Spital vorkommen, weil vor allem dort Keime, welche gegen Desinfektionsmittel und Medikamente resistent geworden sind, vorkommen. Daher ist es wichtig, dass sich das Personal streng an die Hygienevorschriften hält. Räume, in denen operiert wird, werden steril gehalten. In Bereichen, in denen Patienten postoperativ behandelt und gepflegt werden, herrschen besonders strenge Hygienevorschriften. Dasselbe gilt für Stationen mit Patienten, welche ein schwaches Immunsystem haben, z.B. Onkologische Stationen. Dennoch: Ein gewisses Risiko bleibt immer!

„Auf der Basis von Daten des Krankenhaus-Infektions-Surveillance-Systems (KISS) und des Statistischen Bundesamtes muss man davon ausgehen, dass in Deutschland allein auf den Intensivstationen jährlich mehr als 60.000 Krankenhausinfektionen auftreten, und es ist mit ca. 128.000 postoperativen Wundinfektionen pro Jahr zu rechnen. Insgesamt kann aufgrund von Hochrechnungen von etwa 500.000 bis 800.000 Fällen nosokomialer Infektionen im Jahr in Deutschland ausgegangen werden.“ (Gesundheitsberichterstattung des Bundes, www.gbebund.de)

Die häufigsten nosokomialen Infektionen laut einer Untersuchung in Deutschland:

  1. Harnweginfektionen (40%)
  2. Infektionen der unteren Atemwege (20%)
  3. postoperativen Wundinfektionen (15%)
  4. gefolgt von der primären Sepsis (8%).

Es wird angenommen, dass die Häufigkeit nosokomialer  Infektionen - trotz des Fortschrittes in der Medizin - nicht abnehmen, sondern eher noch zunehmen wird.

Folgende Faktoren sind hierfür verantwortlich:

  • immer mehr Patienten mit geschwächter körpereigener Infektionsabwehr werden in den Krankenhäusern behandelt;
  • immer häufiger werden komplizierte und schwierige Operationen aufgrund der Fortschritte in der operativen Technik durchgeführt;
  • immer häufiger werden komplizierte apparative, invasive Maßnahmen mit erhöhtem Infektionsrisiko durchgeführt;
  • immer häufiger werden therapeutische Maßnahmen durchgeführt, die die Abwehrkraft herabsetzen.

Quellen:

http://www.wikipedia.org

http://www.gbebund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gastg&p_aid=&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=7845

http://www.tt.com

Termine Österreich

Kärnten

Trauerseminar: Wohin mit meiner Trauer

mit Hans Kopeinig

Lebenshindernde Trauer in lebensfördernde Trauer umwandeln.
(Was nicht wahrgenommen wird, kann auch nicht geheilt werden)
Termin: 10.02.2012 bis 12.02.2012 in Köstenberg/Wurzen - Landhof Schöfmann (Nähe Velden am Wörthersee

Infos und Anmeldung:

Hans Kopeinig (Myroagoge/Trauerbegleiter/Diplomierter Lebens und Sozialberater)

0664/3420206

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

www.hanskopeinig.com



Niederösterreich

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2012:

Samstag 25. Feb. Lobau
Samstag 24. März Stockerauer Au
Samstag 28. April Kreuttal
Samstag 2. Juli Lainzer Tiergarten

Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/pfarr-caritas/kontaktstelle-trauer


Tirol

STerben & erben! Vom Tod in Tirol

Mögen die Menschen auch im Tod gleich sein, spätestens mit dem Erbe beginnen sie sich wieder zu unterscheiden.

Termin: 8. November 2011, 19 Uhr,

Bibliothek des Ferdinandeums, Museumstraße 15, Innsbruck

Durch den Abend führen Christoph W. Bauer und Hansjörg Rabanser.

Infos:http://www.tiroler-landesmuseen.at/html.php/de/ferdinandeum/bibliothek/veranstaltungen


Tirol

Nacht der spirituellen Lieder

Gemeinsam singen - Herzenslieder aus aller Welt

Termin: Freitag, 11. NOVEMBER 2011
19.00 – ca. 22.30 UHR

OEZ Offenes Evangelisches Zentrum
Innsbruck-Christuskirche, Martin-Lutherplatz 1

Infos:http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/700-lange-nacht-der-spirituellen-lieder


Niederösterreich

Raum und Zeit für meine Trauer

In der Trauer lebt die Liebe weiter...

Offene Trauergruppe für das Weinviertel

Termine 2012: 12. Jän., 2. Feb., 8. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 14. Jun. 2012

jeweils Donnerstag 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Freiwilliger Unkostenbeitrag von EUR 10,- pro Abend erbeten.

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Begleitende Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid

Die Trauer der Hinterbliebenen.

Termine: 19.Jän. 2012

jeweils 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Teilnahmebeitrag EUR 5,- bis EUR 7,- pro Abend in Selbsteinschätzung (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Wien

Trauergruppe für jüngere Menschen

"... Ich bin noch zu jung, um schon verwitwet zu sein..."

Trauergruppe für jüngere Menschen, die den Partner, die Partnerin verloren haben.

Termine 2012: 10. Jän., 24. Jän.

jeweils Dienstag 16:30-18:30 Uhr, Stephansplatz 6/6. Stock, Zimmer 638, 1010 Wien

Freiwilliger Unkostenbeitrag EUR 5,-/Abend

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Kärnten

"Ort der Trauer" in Klagenfurt

29. Oktober bis 2. November 2011 in der Innenstadt von Klagenfurt.

Infos: 

http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/822-qort-der-trauerq-29-oktober-bis-2-november-2011



Tirol

Trauer für verwaiste Eltern (Osttirol)

jeden 4. Donnerstag/Monat,19.30 Uhr, Eltern-Kind- Zentrum Lienz


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