Folgeunfaelle aufgrund von Schock, Nachlaessigkeit und falschen Reaktionen

images/stories/News/452333_r_by_thorben-weGefahr minimieren durch richtiges Verhalten und Tragen von Warnwesten

Wien (OTS) - Man bleibt stehen, um eine Unfallstelle abzusichern, einem Verunglückten zu helfen oder weil einem Mitreisenden schlecht ist. "Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen am Pannenstreifen oder am Straßenrand aufhalten. Leider kommt es in solchen Situationen immer wieder zu tödlichen Folgeunfällen wie heute Früh auf der West Autobahn", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Im Vorjahr starben auf Österreichs Straßen neun Personen nach vorangegangenen Unfällen, Zwischenfällen oder Pannen. Einige davon befanden sich außerhalb des Autos, andere saßen im stehenden Fahrzeug. Im Jahr 2009 gab es 14 solche tödlichen Unfallereignisse, bei denen 16 Menschen getötet wurden. Diese tragischen Vorfälle finden in großem Maß auf Autobahnen statt (rund 80 Prozent), aber auch auf Schnell- und Landesstraßen (Quelle: BMI).

Hauptauslöser für falsche Handlungen und Reaktionen nach einem Unfall ist der Schock. Auch wenn es keine gesicherte Datenaufzeichnung dazu gibt, ist anzunehmen, dass zusätzlich schlechte Sicht durch Dunkelheit und Witterung in Verbindung mit geringem Abstand und zu hohem Tempo eine Rolle spielen. "Wenn plötzlich ein Mensch, zumeist ohne Warnweste, auf der Fahrbahn umherirrt, hat man auch bei angepasstem Tempo und Abstand kaum eine Chance auszuweichen oder rechtzeitig anzuhalten", sagt die ÖAMTC-Expertin. "Meistens geht es um sehr wenige Zentimeter, die zur Sicherheit fehlen." Auch Erschreckensunfälle können Auslöser für schwere Folgeunfälle sein. "Das Auto steht am Pannenstreifen, der Lenker reißt die Tür auf, ein anderer Fahrer erschrickt, verreißt das Steuer und das schleudernde Fahrzeug erfasst einen Helfer am Straßenrand", schildert die ÖAMTC-Expertin. Manchmal reicht der Sog eines vorbeifahrenden Schwerfahrzeugs, der eine oft unbeteiligte Person mitreißt.

Nach einem Unfall Ruhe bewahren und weg von der Straße

Nach einem Unfall ist die Aufregung meist groß, auch wenn es sich nur um einen Blechschaden handelt. "Vor allem in den ersten Minuten nach einem Zwischenfall passieren leicht Fehlhandlungen", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Seidenberger. In solchen Fällen muss man aber Ruhe bewahren. Ein geordnetes Vorgehen hat oberste Priorität, das Sicherheitsdenken muss an erster Stelle stehen. Jedes Hantieren am Auto im Fahrbahnbereich birgt Gefahr. Wer im Notfall am Straßenrand oder am Pannenstreifen hält, sollte daher ein paar Grundregeln beachten:

  • Auto so weit wie möglich rechts am Pannenstreifen abstellen. Wenn möglich, bis zum nächsten Parkplatz, zu einer Pannenbucht oder Straßenmeisterei fahren.
  • Warnweste beim Verlassen des Fahrzeugs unbedingt anziehen.
  • Vor dem Türeöffnen vergewissern, dass der Ausstieg ungefährdet möglich ist.
  • Kinder und Tiere nie alleine im Auto oder unbeaufsichtigt am Straßenrand stehen lassen.
  • Geschockte Personen niemals alleine auf der Fahrbahn zurücklassen: "Man sollte sie nicht nur in Sicherheit bringen, sondern nach Möglichkeit auch beaufsichtigen", rät die ÖAMTC-Expertin.
  • Im Handyzeitalter braucht man nicht mehr zu nächsten Notrufsäule gehen, sondern wählt am besten die Euro Notrufnummer 112.
  • Bis zum Eintreffen der Helfer so weit wie möglich von der Fahrbahn wegtreten, hinter Leitschienen, Lärmschutzwänden, Böschungen etc. warten.


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Termine Österreich

Wien

Meditative Tänze der Trauer und des Trostes

Trauertänze sind eine Ausdrucksmöglichkeit bei Veränderungen, Trauer oder Verlust. Die fließenden Bewegungen dieser einfachen Kreistänze können in schwierigen Lebenssituationen zur Lösung und Heilung beitragen..

Termine 2012: 19. April., 24. Mai., 28. Juni.

jeweils 19.30 - 20:30 Uhr Stephansplatz 6, Stiege 1/6. Stock, 1010 Wien

– keine tänzerischen Erfahrungen erforderlich –

Um einen freiwilligen Unkostenbeitrag von € 6,--/Abend wird gebeten!

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Allgemein

Feriencamps für Kinder in stürmischen Zeiten

RAINBOWS Feriencamp für trauernde Kinder im Sommer 2012:

Die Kosten von 310€ beinhalten Unterkunft mit Vollpension und „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“.

Anmeldungen und weitere Informationen:

RAINBOWS-Österreich, Theodor-Körner Straße 182, 8010 Graz, Tel: 0316/688670, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.rainbows.at


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7. Trauerwandertag

von Altruppersdorf nach Poysdorf

Samstag 14. April. 2012, 15 Uhr, Treffpunkt: Lourdesgrotte in Altruppersdorf

Weitere Infos und Anmeldung zu diesem kostenlosen Angebot: Trauerwandertag Detailinfos (PDF)


Niederösterreich

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2012:

Samstag 25. Feb. Lobau
Samstag 24. März Stockerauer Au
Samstag 28. April Kreuttal
Samstag 2. Juli Lainzer Tiergarten

Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/pfarr-caritas/kontaktstelle-trauer


Wien

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen

"...die Zeit heilt nicht alle Wunden..."

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen, die den Vater, die Mutter, eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben durch Tod verloren haben

Termine im 1. Halbjahr 2012: 29. Feb. 2012, 28. Mrz. 2012, 25. Apr. 2012, 30. Mai 2012

jeweils 1830 bis 2030 Uhr, Blutgasse 1, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 5,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Raum und Zeit für meine Trauer

In der Trauer lebt die Liebe weiter...

Offene Trauergruppe für das Weinviertel

Termine 2012: 12. Jän., 2. Feb., 8. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 14. Jun. 2012

jeweils Donnerstag 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Freiwilliger Unkostenbeitrag von EUR 10,- pro Abend erbeten.

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Begleitende Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid

Die Trauer der Hinterbliebenen.

Termine 2012: 16. Feb., 15. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 28. Juni, 27 Sep.

jeweils 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Teilnahmebeitrag EUR 5,- bis EUR 7,- pro Abend in Selbsteinschätzung (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


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Trauer für verwaiste Eltern (Osttirol)

jeden 4. Donnerstag/Monat,19.30 Uhr, Eltern-Kind- Zentrum Lienz


Tirol

Tirol: „Trau dich zu trauern, Mann!“ - Wochenende für Männer im November

Infos: http://www.dioezese-innsbruck.at/index.php?id=7&detail=50008456&portal=60


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