Bluthochdruck: ÖsterreicherInnen unterschätzen Risiko

_web_r_b_by_rainersturm_pixelio.de.jpgBluthochdruck: ÖsterreicherInnen unterschätzen ihr persönliches Risiko

Wien (OTS) - Der generelle Informationsstand zu Bluthochdruck und dessen Gefahren ist in Österreich zwar sehr hoch, das persönliche Risikobewusstsein aber extrem gering. Das ist das zentrale Ergebnis einer im renommierten Fachmagazin "American Journal of Hypertension"
veröffentlichten Studie des Instituts für Sozialmedizin an der MedUni Wien.

Nur jeder Dritte der 1.005 Befragten gab an, in den vergangenen drei Monaten eine Blutdruckmessung durchgeführt zu haben. Acht Prozent hatten überhaupt noch nie ihren Blutdruck überprüft. "Alarmierend ist vor allem, dass 61 Prozent glauben, Bluthochdruck
sofort oder nach einiger Zeit selbst bemerken zu können. Dabei geht Hypertonie häufig ohne oder mit ganz wenigen Symptomen einher. Bluthochdruck ist ein 'silent killer'", sagt Sabine Steiner von der
Universitätsklinik für Innere Medizin II der MedUni Wien (Abteilung für Angiologie).

Bluthochdruck (Hypertonie) ist mit hoher Sterblichkeit in Folge von Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden. Jährlich werden der Hypertonie rund 7,6 Millionen Tote weltweit zugeschrieben. Bluthochdruck steht somit neben dem Zigarettenrauchen ganz oben auf der Liste der Risikofaktoren, die für ein frühzeitiges Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen und erhöhtes Sterberisiko verantwortlich sind.  15 Prozent der Österreicher gaben in der repräsentativen Befragung an, Bluthochdruck zu haben, signifikant mehr als in einer vor 10 Jahren gleichermaßen durchgeführten Untersuchung. Im Alter steigt die Rate deutlich: bis zu 70 Prozent der über 70-Jährigen haben hohen Blutdruck.

Eigene Blutdruckwerte wissen
"Ältere Menschen sind auch mehr sensibilisiert und messen ihren Blutdruck häufiger als die Jungen", sagt Anita Rieder vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien. Dabei ist das Interesse am eigenen Risiko die Grundvoraussetzung für präventive Maßnahmen. "Das ist in Österreich mangelhaft. Insbesondere Menschen unter 30 wissen nicht, was normale Blutdruckwerte sind - geschweige denn, wie ihre eigenen Blutdruckwerte aussehen." Dabei sind die Risikofaktoren für
Bluthochdruck wie Übergewicht und Bewegungsmangel in der Bevölkerung sehr gut bekannt und auch Herzinfarkt oder Schlaganfall wurden in der Befragung in eine starke Beziehung zur Hypertonie gesetzt. Dagegen war nur jedem Dritten bekannt, dass es auch einen Zusammenhang zwischen Hypertonie und Nierenerkrankungen sowie Demenz gibt. Wenig bekannt ist auch, dass zu hoher Salzkonsum ein Hypertonierisiko darstellen kann.

Die Ergebnisse der Studie, bei der das Blutdruck-Bewusstsein der ÖsterreicherInnen in den vergangenen 30 Jahren untersucht wurde, sind ein Plädoyer für mehr Eigenverantwortung: "Wir appellieren an jeden einzelnen, sich über den eigenen Blutdruck zu informieren", so Rieder. Bereits im Jugendalter sei die Blutdruckmessung ratsam, auch, weil Hypertonie eine genetische Komponente haben kann. "Und der Hypertonie-Risikofaktor Adipositas wird bei Jugendlichen auch häufiger", sagt Steiner.

Ernährungs-Empfehlungen für Bluthochdruck-PatientInnen
Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung hat mit dem Institut für Sozialmedizin, Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien, und der Österreichischen Gesellschaft
für Hypertensiologie ein Positionspapier zur richtigen Ernährung bei Hypertonie ausgearbeitet. Die wichtigsten Punkte, um das kardio-vaskuläre Risiko zu senken:

Termine Österreich

Kärnten

Trauerseminar: Wohin mit meiner Trauer

mit Hans Kopeinig

Lebenshindernde Trauer in lebensfördernde Trauer umwandeln.
(Was nicht wahrgenommen wird, kann auch nicht geheilt werden)
Termin: 10.02.2012 bis 12.02.2012 in Köstenberg/Wurzen - Landhof Schöfmann (Nähe Velden am Wörthersee

Infos und Anmeldung:

Hans Kopeinig (Myroagoge/Trauerbegleiter/Diplomierter Lebens und Sozialberater)

0664/3420206

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

www.hanskopeinig.com



Niederösterreich

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2012:

Samstag 25. Feb. Lobau
Samstag 24. März Stockerauer Au
Samstag 28. April Kreuttal
Samstag 2. Juli Lainzer Tiergarten

Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/pfarr-caritas/kontaktstelle-trauer


Tirol

STerben & erben! Vom Tod in Tirol

Mögen die Menschen auch im Tod gleich sein, spätestens mit dem Erbe beginnen sie sich wieder zu unterscheiden.

Termin: 8. November 2011, 19 Uhr,

Bibliothek des Ferdinandeums, Museumstraße 15, Innsbruck

Durch den Abend führen Christoph W. Bauer und Hansjörg Rabanser.

Infos:http://www.tiroler-landesmuseen.at/html.php/de/ferdinandeum/bibliothek/veranstaltungen


Tirol

Nacht der spirituellen Lieder

Gemeinsam singen - Herzenslieder aus aller Welt

Termin: Freitag, 11. NOVEMBER 2011
19.00 – ca. 22.30 UHR

OEZ Offenes Evangelisches Zentrum
Innsbruck-Christuskirche, Martin-Lutherplatz 1

Infos:http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/700-lange-nacht-der-spirituellen-lieder


Wien

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen

"...die Zeit heilt nicht alle Wunden..."

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen, die den Vater, die Mutter, eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben durch Tod verloren haben

Termine im 1. Halbjahr 2012: 29. Feb. 2012, 28. Mrz. 2012, 25. Apr. 2012, 30. Mai 2012

jeweils 1830 bis 2030 Uhr, Blutgasse 1, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 5,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Raum und Zeit für meine Trauer

In der Trauer lebt die Liebe weiter...

Offene Trauergruppe für das Weinviertel

Termine 2012: 12. Jän., 2. Feb., 8. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 14. Jun. 2012

jeweils Donnerstag 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Freiwilliger Unkostenbeitrag von EUR 10,- pro Abend erbeten.

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Begleitende Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid

Die Trauer der Hinterbliebenen.

Termine 2012: 16. Feb., 15. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 28. Juni, 27 Sep.

jeweils 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Teilnahmebeitrag EUR 5,- bis EUR 7,- pro Abend in Selbsteinschätzung (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Wien

Meditative Tänze der Trauer und des Trostes

für Betroffene und Menschen, die Trauernde begleiten

Termine: 23. Feb. 2012, 8. Mrz. 2012, 29. Mrz. 2012

jeweils Dienstag 18:30-20:00 Uhr, Stephansplatz 6, Stiege 1/6. Stock, 1010 Wien

Freiwilliger Unkostenbeitrag EUR 5,-/Abend

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Wien

Trauergruppe für jüngere Menschen

"... Ich bin noch zu jung, um schon verwitwet zu sein..."

Trauergruppe für jüngere Menschen, die den Partner, die Partnerin verloren haben.

Termine 2012: 10. Jän., 24. Jän.

jeweils Dienstag 16:30-18:30 Uhr, Stephansplatz 6/6. Stock, Zimmer 638, 1010 Wien

Freiwilliger Unkostenbeitrag EUR 5,-/Abend

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


mehr Termine