Turbulente Szenen im deutschen Halle
In der sächsischen 230 000 Seelen Stadt Halle spielen sich turbulente Szenen ab. Grund dafür ist eine Kaninchenplage. Durch den reich gedeckten Tisch und ein vermeintlich feindloses Territorium explodierte die Population. Doch jetzt soll es den Nagern radikal an den Kragen gehen. Der Friedhof wird ab 1. Oktober, dass Ende der Schonzeit, bejagt und gleich an mehreren Tagen ist der Friedhof ganz geschlossen. Die gesamte Jagdgemeinde der Gegend findet sich dann zur Treibjagd ein.
Doch nicht zum ersten mal versucht die Kirchengemeinde, sich gegen die Übernahme des Friedhofs durch die kleinen Kuschler zu wehren. 2008 sollten Falkner das Problem beheben. Daran könnte es auch liegen, dass die Tiere nur noch selten gesehen werden, weil Sie durch die Angriffe scheu wurden. Die Schäden an den Pflanzen jedoch, sind noch immer beträchtlich, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass dieser Versuch erfolglos blieb. Einzig eine Seuche konnte seinerzeit den Bestand erheblich dezimieren. Doch diese Möglichkeit kommt selbstverständlich nicht ohne den Herrgott selbst zustande.
Die Geistlichen nehmen das Problem jetzt selbst in die Hand und planen den Einsatz von Kleinkalibergewehren. Mit diesen hätte man schon früher 100 Stück an einem einzigen Tag erlegt. Doch da auch an den normalen Tagen, an denen der Friedhof geöffnet ist, ein Jagdverbot unausgesprochen bleibt, wäre es wohl klug beim Friedhofsbesuch Vorsicht walten zu lassen. Zu leicht verlieren unerfahrene Jäger im Eifer des Gefechts die Übersicht. Und bei 100 Hasen pro Tag dürfte jede Menge Blei in der Luft sein.
Für ASPETOS JBauer




