Laut einem BBC-Bericht wollten zwei Frauen einen 91-jährigen toten Verwandten in ein Flugzeug schmuggeln. Sie setzten ihn mit einer Sonnenbrille in einen Rollstuhl und versuchten ihn am John Lennon Flughafen in Liverpool an Bord zu bringen. Der Verdacht liegt nahe, dass sich die beiden auf diese Art und Weise die Überführungskosten nach Berlin sparen wollten. Beim Sicherheitscheck flog der Schmuggelversuch allerdings auf.
Die beiden Frauen sind inzwischen wieder gegen Kaution auf freiem Fuß. Sie beteuern beide, dass der Verwandte noch gelebt hatte, als sie sich mit ihm auf dem Weg zum Flughafen machten. Er sei in letzter Zeit sehr schwach gewesen, weswegen die Strapazen ohne Rollstuhl nicht zumutbar für ihn gewesen wären. Am Flughafen angekommen, sei ihnen lediglich aufgefallen, dass er etwas blass war und sie hatten geglaubt, er würde lediglich schlafen.
Ob der Mann schon längere Zeit tot war oder wirklich erst am Flughafen beim Einchecken "entschlafen" ist, wird nicht allzuschwer feststellbar sein. Eine rechtsmedizinische Untersuchung wird in diesem Fall vermutlich rasch Klarheit über Todeszeitpunkt, Todesursache und auch über die tatsächlichen Absichten der zwei "Flugbegleiterinnen" des Verstorbenen bringen.




