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OSTERN - EINE REFLEXION DES GLAUBENS

Geschrieben von Dipl. Theol. Gerhard Baier am . Veröffentlicht in Leben & Tod

Ostern. Es geht auf das jüdische Pascha Fest zurück, das fast allen Ländern dieser Erde Ostern seinen Namen gibt. Christus, das Lamm Gottes. Deutschland und der angelsächsische Raum machen in der Namensgebung eine Ausnahme. Easter vom Osten her. Austro/Ausro altgermanisch für Morgenröte, die ja von Osten her zieht.

An 3 Tagen wird des Leidens Jesu gedacht, seines Kreuzestodes und seiner Auferstehung.

Als ich zum ersten Mal das englische Wort Good Friday für Karfreitag hörte, machte ich ganz persönlich eine neue, vertiefende Glaubenserfahrung. Good Friday gegen Karfreitag. Hier das Schwere, Beklagenswerte, unsagbarer Schmerz. Etymologisch entstanden aus dem althochdeutschen kara oder chara: Wehklage, Trauer. Dort das viel leichtere „good“. Das Sterben und der Tod Jesu werden von seinem schier unglaublichen Ende her betont, der Auferstehung, einer Existenz in neuem Sein. Gloria in excelsis et in terra.

Neu ist die Erkenntnis unter Historikern und Theologen nicht, dass Jesus so naiv gewesen wäre, nicht zu wissen, auf welch grausame Weise er bei seinem Lebenswandel stürbe. War dieser doch reinste Provokation für das, was in der Passion ihm durch das offizielle Rom und Judentum widerfuhr. Er nannte Gott Väterchen. Redet also derart vertraut mit Gott, dass es exklusiver nicht geht. Natürlich stellt er sich in direkte Beziehung zu ihm. Ungeheuerlich, Gotteslästerung! In dessen Namen tritt er schließlich auf, stellt die öffentliche Ordnung in Frage, wendet sich in für seine Zeit hochrevolutionäre Weise den Frauen zu und klammert Geächtete nicht aus. „Wer ist dieser?“, fragen die Pharisäer und hören schließlich nur allzu gern als der Mob schreit: „Ans Kreuz mit ihm“. Ein Störenfried weniger. Gerichtet von Pontius Pilatus und dreifach verworfen durch die damaligen öffentlichen Autoritäten: den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten. Mal sehen, ob Engel ihm das Kreuz ersparen. Die Engel kommen nicht. Er Voll-Macht Gottes schreit angstvoll seine Qual hinaus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Auch wenn er es besser wusste, am Kreuz sterben wollte Jesus nicht. Er wollte, dass das Reich Gottes schon jetzt auf Erden begänne mit einem tiefen Glauben an den, der er liebend Vater nennt. Ein Reich, in dem das Gute das Böse besiegt. Gerechtigkeit und Friede herrscht mit Hoffnung und Trost, wenn die Seele sich quält. Seine Gleichnisse von Mut, Vertrauen und Zuversicht sprechen Bände.

Unter dem Kreuz Jesu stehen seine Mutter, Maria Magdalena und andere Frauen (!). Zudem einige Jünger. Kein großer Kreis. Manche machten sich gleich auf und davon. Es ist die Stunde größten Leids. So wie es uns überschüttet beim Tod eines geliebten Menschen, wenn auch weniger dramatisch und brutal. Obwohl - wie oft zeigt er sich unbarmherzig und rücksichtslos. Immer nimmt er die Zurückgebliebenen mit hinein in die Dimension des Sterbens von Ohnmacht, Trauer, Wut, Verlassenheit, Schwäche, Schuld und Lähmung jeglicher Aktion.

Jesus steigt nicht vom Kreuz. Gott hält sich offensichtlich zurück. Offensichtlich oder scheinbar? Jedenfalls kann von großer Zumutung des Gottesglaubens gesprochen werden angesichts des Kreuzes und angesichts dessen, was unserer Erde, dem Kosmos, ehemals Sitz des Heiligen und der Götter, inzwischen angetan wird. Wo erklingt denn noch das anfangs erwähnte Gloria. Im Himmel? Vielleicht. Aber auf Erden?

Vom Himmel können wir nur spekulieren. Aber unsere Spekulation ist begründet. Sie ist keinesfalls wie das Setzen auf Zahl beim Spiel, in der Hoffnung, dass sie käme und dadurch ein Gewinn mit dessen Ausschüttung die Erfüllung lang gehegter Wünsche einherginge. Unser Glaubensgrund steht in Jesus. Er ist, was uns trägt. Seine Existenz führt uns zu Gott. Böses hin oder her. An Jesus scheiden sich die Geister. Mehr als durch Wunder zieht er die Menschen heute durch seine Lehre und die Konsequenz seines Lebens und Sterbens in den Bann.

Frauen (!) bezeugen als Erste das leere Grab. Erst danach erfahren die Jünger das Wunder der Auferstehung, „sehen“, „erkennen“ ihn, weil er das Brot mit ihnen bricht wie zu Lebzeiten. Jetzt knickt der zweifelnde Thomas ein: „Mein Herr und mein Gott“ und jetzt dürfen wir mit der Auferstehung Jesu unsere eigene Auferstehung verbinden. Auferstehen bedeutet, dass der Tod nicht das Ende ist. Versichert sind wir durch Jesus Christus. Die von ihm gegebene Police ist keine Mogelpackung, weil unterschrieben mit seinem Blut. „Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein“ spricht er sterbend einem Mitgekreuztigten zu. Nur Voll-Macht Gottes kann er so ein Versprechen machen: Tod ist Übergang zu neuem Leben. Wohl auch kaum ein Trick seiner Jünger. Ihr Bekenntnis zum auferstandenen Christus konnte ja ebenfalls ihren sicheren Tod bedeuten. Sie MUSSTEN davon reden, dass der Tod besiegt, sein Stachel genommen ist., weil sie es erfahren haben. In innerster Tiefe, dort wo Glauben sicheres Wissen ist. Deswegen feiern wir Ostern und singen laut das am Karfreitag verstummte Gloria. Deswegen glauben wir Christen an die Auferstehung der Toten und ein ewiges Leben, denn: „Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem lebt Gott und er bleibt in Gott“. 1Johannesbrief Kapitel 4 Vers 15 (1Jh.4.15)

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Weihnachten in der Trauer erleben

Geschrieben von Sue Holl am . Veröffentlicht in Leben & Tod

Viele Hinterbliebene fürchten sich regelrecht vor dem Weihnachtsfest: Während überall die Familie im Mittelpunkt steht, fühlen sie die große Lücke in ihren Herzen. Dazu kommt noch der Druck, zumindest nach außen hin „normal“ zu funktionieren, um niemanden zu belasten. Dabei wäre es gerade jetzt so wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.

Die Feiertage um Weihnachten und Neujahr führen uns den Verlust eines geliebten Menschen besonders deutlich vor Augen: Der Platz am Tisch und in unserem Herzen bleibt leer. Kein Wunder, dass viele diese Zeit einfach nur irgendwie hinter sich bringen möchte. Vor allem, da sie ihre Mitmenschen nicht mit der eigenen Trauer belasten möchten. Die Hemmschwelle ist gerade an solchen Feiertagen besonders groß, weshalb Trauernde manchmal sogar vor der Unterstützung ihrer Lieben zurückschrecken. Schließlich besteht in unserer Gesellschaft oft die Ansicht, dass besonders zu Weihnachten alles perfekt sein soll und jeder einzelne funktionieren muss.

Doch wie können trauernde Hinterbliebene damit umgehen? Der erste Schritt wäre, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen: Manche wünschen sich, unter Menschen zu sein, andere möchten sich lieber zurückziehen und für sich bleiben. Was auch immer Sie bevorzugen ist in Ordnung und es gibt keinen Grund, sich dafür zu rechtfertigen. Gelegentlich kommt es natürlich vor, dass die Familie aus lauter guter Absicht übers Ziel hinausschießt und die Trauernden mit zahlreichen Aktivitäten ablenken will. Wenn dies nicht gewünscht ist, hilft oft nur die freundliche, aber klare Abgrenzung. Denn Trauer ist individuell und jeder sollte sich die nötige Zeit nehmen, um den Schmerz zu verarbeiten – ohne deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben.

Wir wissen aus eigener leidvoller Erfahrung, wie viel einem Trauernden die bevorstehenden Feiertage abverlangen können. Deshalb bitten wir Sie: Achten Sie gut auf sich und Ihre Bedürfnisse. Tun Sie das, wonach Ihnen ist und holen Sie sich genau die Unterstützung, die Sie brauchen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, für ein paar Stunden abzuschalten und sich von der Trauer zu erholen, lassen Sie es ohne schlechtes Gewissen geschehen. Und wenn Sie im Kreis Ihrer Lieben die Wehmut und Traurigkeit übermannt, dann lassen Sie sie einfach zu. Denn Trauer kennt keinen Kalender.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Team von Aspetos ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest!

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Bald Advent und von Ruhe keine Spur

Geschrieben von Ein Kommentar von Jörg Bauer am . Veröffentlicht in Leben & Tod

Mit lautem Getöse naht der 1. Advent. Erst heute morgen durfte ich im Frühstücksfernsehen erfahren, dass die Wirtschaft in diesem Jahr so und soviel Millionen an Adventkalendern verdienen wird. Schon im September begann das Lebkuchenbomardement und auch die Politik wünscht sich Wachstum unterm Weihnachtsbaum. Bequem sei unser Leben geworden. Die freie Marktwirtschaft und der Kapitalismus sind angebliche Rezepte für Glück. Doch empfinden wir das wirklich so? Ich jedenfalls nicht.

Ich kann mich gut an früher erinnern. Nicht nur als Kind war Advent eine spannende Zeit. Auch als Erwachsener stieg meine Stimmung in der Vorweihnachtszeit und es wurde etwas wärmer ums Herz als sonst im Jahr. Das lag vor allem daran, dass sich die Uhren noch etwas langsamer drehten und die Medien Aufgrund mangelnder Technologie noch nicht die Möglichkeit hatten, so intensiv bis in den letzten Winkel unseres Seins vorzudringen. Die ersten Weihnachtslieder wurden am 1. Advent geträllert und im September blieb man noch verschont von Lebkuchen und Co.

Heute wird Weihnachten anders zelebriert. Langer Einkaufssamstag, Weihnachtsbudgets, Geschenkemaraton und Umsatzzuwachs lauten die Schlagworte. Im Advent geht es ums eingemachte. Und es muss in jedem Fall mehr unter den Baum als im letzten Jahr. Sogar Kredite werden aufgenommen um dem Konsum freien Lauf zu lassen.

Doch STOP, da war doch noch etwas anderes. Geht es nicht eigentlich um die Menschwerdung Gottes? Geht es im Advent nicht um das Erwarten eines Ereignisses? War der Advent einst nicht genau das Gegenteil von heute? Tatsächlich! Der Advent war lange vor der Zeit, als die Menschheit begann ihr Heil im Kapitalismus zu suchen eine Zeit des Fastens. Eine Zeit des Nachdenkens und eine Zeit des Erwartens auf die zweite Niederkunft Christi. Eine Zeit die uns daran erinnert, dass wir als Christen unsterblich sind. Ein großer Trost auch für Menschen, die gerade einen geliebten Angehörigen oder eine geliebte Angehörige verloren haben.

Aber der Advent war auch etwas gemeinsames. Abends wurden die Kerzen am Adventkranz entzündet und die Familie kam zusammen. Und bei diesen Gelegenheiten sprach man auch über Menschen, die sich nicht mehr am Tisch befanden. In der Gemeinsamkeit der Familie wurden gemeinsame Erlebnisse ausgetauscht und man nahm sich gegenseitig die Angst vor den vielen Gesichtern des Todes.

Zumindest bei mir war das früher so. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Lieblingsoma verstarb. Es war Winter. Ich hatte damals das große Glück mich persönlich verabschieden zu dürfen. Sie verstarb friedlich in meinen Armen. Einige Wochen später, als die Adventzeit begann, war es so, als würde sie noch immer mit uns beisammen sein. Es wurden alte Geschichten erzählt und es wurde gelacht und geweint. Das war für mich der Advent.

Heute vermisse ich mehr Menschen als damals. Meine Großeltern und Eltern sind längst verstorben. Und doch ist es in der Weihnachtszeit, als wären alle um uns. Heute erzähle ich meinen Kindern die Geschichten von früher. Und doch stelle ich eine Veränderung fest. Zu intensiv ist der Einfluss derer, die aus allen Menschenfesten Geldfeste machen. Die uns einreden, dass wir nur dann Glück erfahren, wenn wir uns bereichern und konsumieren. Wünsche die wir vorher nie hatten, werden durch den täglichen Werbewahnsinn manifest und der eigentliche Sinn dieser Zeit wird ins Gegenteil verkehrt.

Ich möchte mit diesem Artikel anregen in uns zu gehen. Wir sollten die Adventzeit zum nachdenken nutzen. Nachdenken darüber, was uns tatsächlich wichtig ist. Denn die vielen Dinge, die wir uns anschaffen, vermögen es immer nur sehr kurz uns ein Gefühl von Glück zu bescheren. Danach drängen wir auf neues. Zwischenmenschlichkeit statt Einkaufswahnsinn. Wir sollten hinterfragen, was uns tatsächlich wichtig ist. Und wir sollten auch daran denken, was mit unserer Welt passiert. Dinge die gerade wegen unserer unfassbaren Konsumlust geschehen. Übersäuerte und mit Plastickmüll durchtränkte Meere, schwindendes Trinkwasser, verseuchte Lebensmittel und Erderwärmung sind die Fogen unserer Maßlosigkeit.

Am Sonntag feiern wir den ersten Advent 2014. Nehmen wir diesen zum Anlass unser Weihnachtsfest in diesem Jahr zu einem Fest der Familie und einem Fest für Mutter Erde zu machen. Achten wir beim Einkauf auch auf die Folgen. Denken wir an die überfüllten Mistkübel des Vorjahres, in denen sich Tonnen von neu gekauften Dingen befanden, die niemand haben wollte. Aber denken wir auch an andere Menschen. Denken wir daran das Geben seeliger den nehmen ist und denken wir an diejenigen, die von uns gegangen sind. Denn dann wird uns klar was wirklich wichtig ist und immer war. Die Menschen die wir lieben. Denn sie sind es, die uns Halt, Glück und Geborgenheit in dieser verrückten Welt geben.

Foto: Shutterstock

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Allerheiligen – ein Appell an die Menschlichkeit

Geschrieben von Jörg Bauer am . Veröffentlicht in Leben & Tod

Frieden auf der Welt

Seit Jahrhunderten gedenken wir zu Allerheiligen unserer Verstorbenen, während uns unsere eigene Sterblichkeit aufs Neue bewusst wird. Dabei eignet sich dieser Anlass auch ganz hervorragend, um unseren Umgang mit den Lebenden zu hinterfragen. Denn unabhängig von Hautfarbe, Nationalität und Religion haben wir eins gemeinsam: Wir alle sind sterblich.

Wer zu Allerheiligen das Grab seiner Angehörigen besucht, erlebt wahrscheinlich Jahr für Jahr das Gleiche: Überall brennen Grablichter, frische Gestecke, Blumen und Dekorationen wurden auf zahlreiche Gräber gelegt und selbst Grabstätten, die sonst das ganze Jahr über nicht besucht werden, strahlen in neuem Glanz. Manchmal hat es den Anschein, als wäre Allerheiligen genauso kommerzialisiert worden wie die meisten anderen Anlässe.

Trauer macht uns alle gleich

Eigentlich wäre es jetzt an der Zeit, die Bedeutung von Allerheiligen auszudehnen und unsere Gedanken an die Verstorbenen auch auf die Lebenden zu richten. Denn auch das haben alle Menschen gemeinsam: Jeder von uns hat schon schmerzliche Verluste erfahren und jeder trauert und leidet, wenn ein geliebter Mensch verstirbt. Und diese Trauer kann uns vielleicht besser einen als alles andere.

Während wirtschaftliche Faktoren, kulturelle Verschiedenheiten und nicht zuletzt Religionen oft Gründe für Konfrontationen liefern und uns die scheinbar gravierenden Unterschiede zu unseren Mitmenschen aufzeigen, lassen Trauer und Leid alle Gegensätze in einem völlig anderen Licht erscheinen. Und wenn wir es schaffen, diesen Blickwinkel auch während des kommenden Jahres im Hinterkopf zu behalten, gehen wir vielleicht etwas menschlicher mit unseren Artgenossen um.

Mit Toleranz gegen Vorurteile

Zugegeben: Jeder hat sie. Vorurteile prägen uns seit unserer frühesten Kindheit. Und genau diese Prägung hindert uns daran, Menschen in ihrer Individualität zu erkennen. Stattdessen stecken wir sie gedanklich in Schubladen. Das Ergebnis dieser „Einteilung“ können wir dann in den Nachrichten sehen: Konflikte aufgrund von Religionen, Hautfarben und Nationalitäten sind an der Tagesordnung. Und statt sich auf die Gemeinsamkeiten zu besinnen und Lösungen zu suchen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind, wird versucht, die eigenen Ansichten allen anderen überzustülpen. Womit die Auseinandersetzungen immer weiter auf die Spitze getrieben werden.

Ich plädiere hier keineswegs dafür, dass wir unsere Individualität verleugnen und uns jeder Strömung anpassen sollen. Ganz im Gegenteil: Ein Mensch, der weiß wer er ist, hat gar kein Interesse daran. Aber genauso wenig hat er es nötig, alle anderen sich selbst gleichmachen zu wollen. Wer sich seiner selbst bewusst ist, empfindet andere Lebensweisen und Ansichten nicht als Bedrohung, sondern kann die Individualität seiner Mitmenschen schätzen lernen. Und welcher Zeitpunkt wäre besser geeignet, um darüber nachzudenken, als Allerheiligen?

Foto: Shutterstock 

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ASPETOS Partner rettet Menschenleben auf Trauerfeier

Geschrieben von Jörg Bauer am . Veröffentlicht in Leben & Tod

Christian Dolhaniuk u. Andreas Bauer

Wie wichtig Erste Hilfe Kurse sind, zeigt der jüngste Vorfall, der sich während einer Trauerfeier  in Wien Döbling abgespielt hat. Ein Gast klagte plötzlich über Schmerzen in der Brust und erlitt prompt einen Herzinfarkt, gefolgt von einem Kreislaufstillstand. Sein Leben verdankt der Mann dem beherzten Eingreifen von Adreas Bauer, einem Mitarbeiter der Bestattung Unvergessen.

Andreas Bauer, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hinterbrühl, wusste im Moment, als er den Mann fallen sah, genau was zu tun ist. Denn erst einen Tag zuvor nahm er an einem  Erste-Hilfe Workshop im Rahmen seiner freiwilligen Tätigkeit teil. „Es war mir nicht bewusst, wie rasch meine erworbenen Fähigkeiten zum Einsatz kommen würden. Das war echt Glück im Unglück und ich bin heilfroh, dass es dem armen Mann nun wieder gut geht.“, so Andreas Bauer gegenüber ASPETOS.

Christian Dolhaniuk, Geschäftsführer der Bestattung Unvergessen: “Ich bin froh, dass unsere Mitarbeiter immer vor Ort sind. Denn es gehört zu unserem Konzept, die Trauergäste zu umsorgen und ständig Ansprechstation für Rat- und Hilfesuchende zu sein.  Dadurch war auch Andreas vor Ort und konnte sofort beherzt eingreifen. Ich bin stolz, so einen taffen jungen Mann zu meinen Mitarbeitern zählen zu können.“

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