Das österreichische soziale Netzwerk Aspetos unterstützt Trauernde im Internet in ihrer schwierigen Phase.
Das Trauerportal Aspetos bietet Rat, Information und Austausch.
Wer trauert, fühlt sich oft einsam. Dabei kann gerade der Austausch mit Leidensgenossen heilsam sein. Das österreichische Trauerportal Aspetos bietet seit Juni im Internet Hilfe: Online findet man über ein Trauerforum Möglichkeit zum Austausch und professionellen Rat von Psychologen und Trauerpädagogen. Auch Trauerrituale sind online möglich: Traueranzeigen bzw. Partezettel können upgeloaded, ein Kondolenzbuch für Freunde und Bekannte eingerichtet werden. Das Magazin informiert über neue Bestattungsformen, die Auswirkungen von Trauer und vieles mehr.
Das Interesse an Aspetos ist seit der Gründung im Juni laut Betreibern stetig gewachsen. In den Suchmaschinen belegt das Portal bereits Topplatzierungen. Derzeit wird das Projekt von mehr als 40 Bestattern in ganz Österreich unterstützt.
Austausch
Im Forum findet man Ansprache und Menschen, denen ähnliches wiederfahren ist, oder die ebenfalls gerade einen Verlust hinnehmen mussten. Außerdem erhält man professionellen Rat und Hilfe von den Trauerpädagogen und Psychologen, die das Forum betreuen.
Mag. Ulrich Liener, technischer Leiter bei ASPETOS: "Die Trauer ist meist eine Erfahrung tiefster Einsamkeit. In diesen Stunden kann das Internet als Sprungbrett aus der Einsamkeit dienen, wenn das Angebot entsprechend seriös und vor allem weitgehend kostenfrei ist. Das ist dank der zahlreichen mitwirkenden Betriebe kein Problem. Österreich hat damit sein erstes echtes soziales Netzwerk, bei dem die Wirtschaft ihre Servicebereitschaft in die Tat umsetzt."
In Kürze soll es für jene, die ihre Verstorbenen nicht persönlich besuchen können, möglich sein, bei Aspetos eine Kerze anzuzünden und ihrer Toten zu gedenken.






