Bestattung einst und heute

Die Geschichte der BestattungAuffliegende weiße Tauben oder Luftballons, Konfettikanonen, New Orleans-Jazz, bemalte Särge, Weltraumbestattung, Diamant-Bestattung oder das Tragen eines Amuletts, in das Asche des Verstorbenen eingearbeitet ist – für einige Menschen sind diese ungewöhnlichen, jedoch lebendigen Bestattungsformen oft der richtige Weg, mit ihrer Trauer, dem Verlustschmerz und der Todesfurcht umzugehen. Wir haben heute die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Ritualen jenes zu wählen, das am besten zum verstorbenen Menschen passt und seinen Wünschen gerecht wird. Angehörige sollten sich aber auch darüber Gedanken machen, welche Bestattungsformen und Abschiedrituale ihren eigenen Bedürfnissen entsprechen.



Bei der Wahl des passenden Abschiedsrituals können 4 Leitfragen helfen:

  • Was möchte ich meinem Verstorbenen noch sagen und wie möchte ich es ihm sagen?
  • Was möchten wir für unseren Verstorbenen noch tun?
  • Was möchten wir ihm mitgeben?
  • Was möchten wir uns von unserem Verstorbenen mitnehmen, dass wir uns besser an ihn erinnern können?

Traditionelle Bestattungen – einst Monopol der Kirchen – sind deutlich rückläufig. Die Trauerkultur verändert sich. Oft sind Vorstellungen über eine individuelle Bestattung unkonventionell und der Bestatter im 21. Jahrhundert muss den vielfältigen Ansprüchen gerecht werden. Er ist Dienstleister, Zeremonienmeister sowie Ritualdesigner gleichzeitig. Das Internet bietet als Ergänzung zu Todesanzeigen und Kondolenzbüchern die Möglichkeit, dem Verstorbenen ein “ewiges Denkmal” zu setzen. Auch wenn viele Veränderungen in unserer Trauerkultur begrüßenswert sind, weil sie wieder „bunter und lebendiger“ wird, müssen eventuelle Vor- und Nachteile von traditionellen und modernen Bestattungsformen gut überlegt werden.

Da Familienmitglieder heute häufig weit voneinander entfernt leben, sind der regelmäßige Besuch eines Grabes und die eigenhändig durchgeführte Grabpflege oft schwer möglich. Moderne Bestattungsarten, wie die Baum-, Luft- oder Seebestattung, entbinden die Angehörigen von den mit einer Grabstätte verbundenen Kosten und der Pflicht der regelmäßigen Grabpflege. Sie müssen sich keine Sorgen um regional unterschiedliche Mietzeiten einer Grabstätte machen. Die meisten alternativen Bestattungsarten sind nicht nur erschwinglich, sondern auch günstiger als die Folgekosten für ein Grab.

Für viele Hinterbliebene ist es allerdings wichtig, einen Ort zu haben, an dem sie den Verstorbenen besuchen können. Einen solchen Ort zu haben und ihn auch zu pflegen, darf daher nicht nur von der Kostenseite her gesehen werden. Die Pflege des Grabes oder die Gestaltung einer Urnennische sind kreative Möglichkeiten des Erinnerns an unsere Verstorbenen und somit auch wichtig für die Trauerarbeit der Hinterbliebenen. Bei einigen modernen Bestattungsformen gibt es keine Möglichkeit ein individuelles Grab zu besuchen und zu pflegen. Bei vielen kann die Grabstelle zwar besucht werden, die Möglichkeit der kreativen Gestaltung entfällt aber weitgehend.

In christlichen Kirchen bestimmen bei Trauerfeiern und Trauergottesdiensten die christliche Liturgie und die christlichen Glaubensinhalte den Leitfaden für einen bestimmten Ablauf und die Gestaltung der Zeremonie.

Islamische Totenfeiern finden in Moscheen unter der Leitung eines mohammedanischen Geistlichen statt.

Für die Einhaltung jüdischer Totenriten sorgt der Rabbiner in der Synagoge.

Den Menschen buddhistischen Glaubens steht in Wien die Friedenspagode zur Verfügung.

Profane Trauerfeierlichkeiten, die nicht an Konfessionen gebunden sind, werden nicht von einem Geistlichen, sondern von einem Ritualbegleiter oder einem Trauerredner geführt. Die inhaltlichen Schwerpunkte setzen die Angehörigen zusammen mit dem Bestattungsinstitut unter Berücksichtigung der geistigen Einstellung und Lebensphilosophie der verstorbenen Person und der Angehörigen.

Ihr Aspetos-Bestatter wird mit Ihnen gemeinsam jene Bestattungsform und jene Trauerrituale wählen, die zum Leben Ihres Verstorbenen passen und Ihren Bedürfnissen als Angehörige passen.

Termine Österreich

Kärnten

Trauerseminar: Wohin mit meiner Trauer

mit Hans Kopeinig

Lebenshindernde Trauer in lebensfördernde Trauer umwandeln.
(Was nicht wahrgenommen wird, kann auch nicht geheilt werden)
Termin: 10.02.2012 bis 12.02.2012 in Köstenberg/Wurzen - Landhof Schöfmann (Nähe Velden am Wörthersee

Infos und Anmeldung:

Hans Kopeinig (Myroagoge/Trauerbegleiter/Diplomierter Lebens und Sozialberater)

0664/3420206

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

www.hanskopeinig.com



Niederösterreich

Wandertage für trauernde Menschen

Termine 2012:

Samstag 25. Feb. Lobau
Samstag 24. März Stockerauer Au
Samstag 28. April Kreuttal
Samstag 2. Juli Lainzer Tiergarten

Treffpunkte, Uhrzeiten und weitere Infos: Trauerwandertage Detailinfos (PDF)

http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/pfarr-caritas/kontaktstelle-trauer


Tirol

STerben & erben! Vom Tod in Tirol

Mögen die Menschen auch im Tod gleich sein, spätestens mit dem Erbe beginnen sie sich wieder zu unterscheiden.

Termin: 8. November 2011, 19 Uhr,

Bibliothek des Ferdinandeums, Museumstraße 15, Innsbruck

Durch den Abend führen Christoph W. Bauer und Hansjörg Rabanser.

Infos:http://www.tiroler-landesmuseen.at/html.php/de/ferdinandeum/bibliothek/veranstaltungen


Tirol

Nacht der spirituellen Lieder

Gemeinsam singen - Herzenslieder aus aller Welt

Termin: Freitag, 11. NOVEMBER 2011
19.00 – ca. 22.30 UHR

OEZ Offenes Evangelisches Zentrum
Innsbruck-Christuskirche, Martin-Lutherplatz 1

Infos:http://www.aspetos.at/news/index.php/allgemein/700-lange-nacht-der-spirituellen-lieder


Wien

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen

"...die Zeit heilt nicht alle Wunden..."

Gesprächsgruppe für junge erwachsene Menschen, die den Vater, die Mutter, eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben durch Tod verloren haben

Termine im 1. Halbjahr 2012: 29. Feb. 2012, 28. Mrz. 2012, 25. Apr. 2012, 30. Mai 2012

jeweils 1830 bis 2030 Uhr, Blutgasse 1, 1010 Wien

ein freiwilliger Unkostenbeitrag von € 5,- wird erbeten

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Raum und Zeit für meine Trauer

In der Trauer lebt die Liebe weiter...

Offene Trauergruppe für das Weinviertel

Termine 2012: 12. Jän., 2. Feb., 8. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 14. Jun. 2012

jeweils Donnerstag 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Freiwilliger Unkostenbeitrag von EUR 10,- pro Abend erbeten.

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Niederösterreich

Begleitende Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid

Die Trauer der Hinterbliebenen.

Termine 2012: 16. Feb., 15. Mrz., 12. Apr., 10. Mai, 28. Juni, 27 Sep.

jeweils 19.30 - 21:00 Uhr Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach, Schlossbergstrasse 8

Teilnahmebeitrag EUR 5,- bis EUR 7,- pro Abend in Selbsteinschätzung (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Wien

Meditative Tänze der Trauer und des Trostes

für Betroffene und Menschen, die Trauernde begleiten

Termine: 23. Feb. 2012, 8. Mrz. 2012, 29. Mrz. 2012

jeweils Dienstag 18:30-20:00 Uhr, Stephansplatz 6, Stiege 1/6. Stock, 1010 Wien

Freiwilliger Unkostenbeitrag EUR 5,-/Abend

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


Wien

Trauergruppe für jüngere Menschen

"... Ich bin noch zu jung, um schon verwitwet zu sein..."

Trauergruppe für jüngere Menschen, die den Partner, die Partnerin verloren haben.

Termine 2012: 10. Jän., 24. Jän.

jeweils Dienstag 16:30-18:30 Uhr, Stephansplatz 6/6. Stock, Zimmer 638, 1010 Wien

Freiwilliger Unkostenbeitrag EUR 5,-/Abend

Alle Infos: Caritas Wien - Kontaktstelle Trauer


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