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Frohes Fest? – Die Feiertage „überleben“

Geschrieben von Dr. Christine Pernlochner-Kügler am . Veröffentlicht in Trauer


Ein Licht im Eis - Foto pixelio.deFür Trauernde sind gerade die Tage um Weihnachten und Neujahr besonders schwer. In Zeiten, in denen man sich auf Familie und Freunde besinnt, merkt man noch mehr und noch schmerzhafter als sonst, wenn jemand fehlt.
Diese Tage lösen Angst aus: Wie wird das werden? Wie kann ich Weihnachten „überleben“? Was soll ich für die Feiertage planen? Oder geht es einfach darum, sie irgendwie herumzubringen?

Struktur gibt Sicherheit

Hilfreich ist auf jeden Fall, die Weihnachtstage zu strukturieren und zu planen, denn Struktur gibt Sicherheit. Wer sich planlos in diese Tage hineinfallen lässt und wartet, was geschieht, kann leicht in einen emotionalen Sog geraten, der nur mehr hinunter und ins Negative führt. Wer für die Tage „einen Plan“ hat, kann dieses Risiko reduzieren. Planen kann man einerseits die alltäglichen Dinge des Lebens, - die Mahlzeiten, Spaziergänge oder Hausarbeiten. Planen kann man aber auch die Zeiträume für Rituale, für bewusste Trauer und bewusste Erholung. Auch die Anbindung an das soziale Netz sollte bewusst gestaltet werden: Wann könnte man wen treffen? Gibt es Freunde, die man kurz besuchen kann? Welche Lokale haben geöffnet, vielleicht hilft es mir eine Veranstaltung zu besuchen? Im Trauerforum unter www.aspetos.at/forum trifft man Gleichgesinnte, Menschen, die selbst betroffen und vielleicht sogar alleine sind.

Überlebensstrategien

Gerade Menschen, die das erste Mal Weihnachten ohne einen geliebten Menschen erleben müssen, haben oft noch keine Strategien parat, wie sie diese Tage gestalten können. Aber auch für jene, die schon einmal oder mehrmals Weihnachten „hinter sich gebracht haben“, gilt: Diese Tage erfordern auf jeden Fall sehr viel Kreativität!

Möglichkeiten, die Feiertage zu gestalten oder sie auch bewusst nicht zu gestalten, gibt es viele. Vor allem zwei Haupt-Strategien sind bei Trauernden zu beobachten: Flucht vor Weihnachten ist die eine Strategie, die bewusste Konfrontation mit dem Verlust, indem man die offene Stelle, die ein geliebter Mensch hinterlässt, ganz bewusst spüren will, ist die andere. Welche der beiden Strategien ist aber besser? Keine! Denn es gibt kein Patent-Rezept für diese Tage, zu sehr sind die Bewältigungsstrategien abhängig vom einzelnen Sterbefall, vom jeweiligen sozialen Umfeld und natürlich vom Trauernden selbst. Eines kann man aber als Hilfestellung geben: Gesunde Trauer verläuft in Wellen: Es gibt Wellen des Schmerzes und der Überwältigung, aber auch „gute Tage“, das sind Phasen, in denen es weniger stürmisch ist. Die Schmerz-Wellen fördern die Konfrontation mit dem Verlust, sie fördern das Aufbrechen und den Ausdruck von Emotionen und dadurch findet Verarbeitung statt. Man kommt einen Schritt weiter.

An sich ist Trauer eine angeborene Reaktion des Menschen auf Verlust-Erlebnisse. Das heißt also: Trauer muss raus! Trauer zuzulassen, auszudrücken und auszuhalten ist allerdings anstrengende Schwerstarbeit, deshalb muss es - wie bei jeder Arbeit ­– zwischendurch auch Erholungsphasen geben. Sich etwas Gutes tun, bewusst abschalten, sich ablenken, … all das ist genauso wichtig, es ermöglicht uns eine Verschnaufpause. Wenn man in einer solchen Phase nicht traurig ist, vielleicht sogar lachen kann, dann braucht man kein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle haben: Der Körper hat in den Erholungsmodus geschalten, er rüstet sich für die nächste Welle, schöpft Kraft für die weiteren Aufgaben in der Trauerarbeit.

Trauernde erleben diesen Wellengang häufig als „unkontrollierbar“ und chaotisch. Und völlig steuerbar ist das Trauer-Meer ja wirklich nicht, aber ein wenig kann man schon versuchen, es zu beeinflussen. Wenn auf eine große Welle Entspannung folgt, weil sich Gefühle entladen haben wie bei einem Gewitter, dann kann man gerade an sensiblen Tagen im Jahr - wie an Jahrestagen und zu Weihnachten - ganz bewusst Zeiträume einplanen, in denen man sich der Erinnerung und dem Schmerz stellt, dass sich das Gewitter entladen kann, um danach ruhiger sein zu können. Wie die Feiertage geplant werden, um sowohl Gefühlsausbrüche als auch Entspannungsmomente zu ermöglichen, kann ganz unterschiedlich aussehen. Ich möchte an dieser Stelle Betroffene zu Wort kommen lassen:

Ein Weihnachtsbaum, an dem ein Zweig fehlt:

Herr und Frau M. haben ihren Sohn bei einem Unfall verloren. Es ist das zweite Weihnachten, das sie mit ihren verbleibenden beiden Kindern ohne den großen Bruder feiern müssen: „Schon wegen unserer beiden kleinen Mädchen darf Weihnachten nicht ausfallen“, sagt Herr M. „Es ist natürlich schmerzhaft, denn es wird grad an Weihnachten noch viel deutlicher spürbar, dass Lukas fehlt. Wir versuchen trotz allem der Trauer und der Freude Raum zu geben. Wir schmücken am Vormittag alle gemeinsam den Baum, wir helfen also dem Christkind. Das macht den Mädchen richtig Spaß. Wenn der Baum geschmückt ist, schneiden wir einen geschmückten Zweig heraus und tragen ihn am Nachmittag an das Grab von Lukas, dass auch er an unserem Weihnachtsbaum teilhaben kann.“ Und Frau M. fügt hinzu: „Heuer gehen wir vielleicht anschließend wieder zur Kindermette. Letztes Jahr war uns das noch nicht möglich, aber heuer versuchen wir es ganz einfach. Danach gehen wir nach Hause und das Christkind kommt. Die Lücke im Baum steht für Lukas, der einfach fehlt! Das kann man nicht vertuschen, wir versuchen das auch gar nicht! Gleichzeitig ist es gerade die Lücke, die uns ganz bewusst spüren lässt, dass er bei uns ist und bei uns bleibt. Es ist ein trauriges Fest, aber die beiden Mädels können Trauer ja noch nicht so lange aushalten. Sie sind traurig und im nächsten Moment auch wieder lustig und spielen. Gerade dann, wenn sie ihre Geschenke auspacken, dann kommen auch Freude und Spaß auf. Das ist dann wie ein Geschenk für meinen Mann und mich. Die Mädchen „normalisieren“ uns zwischendurch und das tut wahnsinnig gut.“

Alleine sein als Experiment

Frau G. hat vor einem Jahr ein paar Tage nach Weihnachten ihren Mann infolge einer Krebserkrankung verloren. Die letzten Jahre hat sie Weihnachten immer gemeinsam mit ihrem Mann bei ihrem Sohn und seiner Familie verbracht: „Ich möchte heuer alleine sein. Ich möchte es einmal spüren, wie es ist, versuchen es auszuhalten, - ganz alleine. Ich gebe aber auch zu, dass ich Angst habe, dass es mir grade dann besonders schmerzhaft bewusst werden könnte, wie sehr mir mein Mann fehlt, wenn ich Weihnachten da verbringe, wo wir in den letzten Jahren immer gemeinsam waren, nämlich bei den Kindern. Ich mag auch den Enkelkindern die Feier nicht versauen. Ich möchte hemmungslos weinen können, vielleicht sogar schreien. Ich weiß nicht, ob der Plan gut ist. Sagen wir, es ist ein Experiment, für das ich allerdings einen Rettungsanker platziert habe und der ist auch wichtig: Wenn ich es nicht aushalten sollte oder wenn ich genug vom Geplärre habe, dann haben wir vereinbart, mein Sohn holt mich oder ich setz mich ins Taxi und fahre doch zu den Kindern. Ich muss erst probieren, was für mich gut ist.“

Urlaub von der Trauer

Eine betroffene alleinstehende Mutter hat im Laufe der letzten Jahre ihre ganz eigene Strategie gefunden: „Ich fahre seit dem Tod meiner Tochter und der Trennung von meinem Mann immer in eine Therme. Ich selbst habe keine Familie mehr, meine Freundinnen haben ihr eigenes Programm mit ihren Familien, da pass ich nicht wirklich rein. Ich hab zwar Angebote und hab‘s auch schon versucht, aber ich fühle mich fehl am Platz. Was soll ich also am Fest der Hl. Familie alleine ohne Familie zu Hause? Ich mach daher ganz bewusst Urlaub: Urlaub von Weihnachten, Urlaub von der Trauer. Ich flüchte nicht wirklich davor. Ich trauere ja, ich lass meine Trauer auch zu, gehe regelmäßig in eine Trauergruppe. Aber ich gönne mir auch Verschnaufpausen und mache Urlaub. Zu meiner verstorbenen Tochter sage ich dann: Tschüss, ich mach Urlaub, wir treffen uns dann im Jänner wieder. Das sagen zu können, das geht nicht von heute auf morgen, ich habe das über die Jahre gelernt und inzwischen funktioniert es.“

Alle drei Schilderungen zeigen uns, wie unterschiedlich man die Tage „überleben“ kann, dennoch liegt ihnen ein ähnliches Bewältigungskonzept zugrunde, denn die Betroffenen haben ihre Trauer als Wellengang zwischen Schmerz und Erholung verstanden und versuchen mit den Wellen zu gehen: Es ist zwar schmerzhaft, aber auch gut, gerade in diesen Tagen Trauer und Erinnerungen zuzulassen. Es ist aber auch gut und gesund, sich Ablenkung und Erleichterung zu erlauben.

An Weihnachten ist die Neuorientierung Thema

Bewusst die Lücke wahrnehmen, die jemand hinterlassen hat, oder aber Weihnachten aus dem Kalender streichen? Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, ist Weihnachten nie mehr das, was es einmal war und das heißt für Hinterbliebene immer, dass sie diese Tage neu gestalten müssen. Darin liegt trotz allem Schmerz auch eine Chance für einen Neubeginn: Gerade an Weihnachten unterliegen wir Zwängen. Wir neigen dazu, diese Tage nicht so zu verbringen, wie es für uns gut wäre, sondern so wie es die Tradition vorschreibt. Aus diesen Traditionen auszubrechen ist gar nicht so einfach. Trauernde Menschen müssen sich neu orientieren, Neuorientierung ist grundlegendes Ziel aller Trauerarbeit. Und genau das ist vor allem auch an Weihnachten Thema: Neuorientierung heißt, dass man lernt ohne den Verstorbenen als physische Person zu leben, aber gleichzeitig mit ihm über die Erinnerung in Verbindung zu bleiben, weil er immer Teil des Lebens bleiben wird und bleiben darf. Neuorientierung kann aber auch heißen, dass man sich auf sich selbst besinnt, aus Zwängen ausbricht und auch Weihnachten zwanglos verbringen kann, so wie es einem gut tut.

In diesem Sinne wünsche ich allen trauernden Menschen, dass es gelingt, die kommenden Feiertage gut zu strukturieren und dass neben Schmerz und Trauer auch die Hoffnung auf Neuorientierung und Neubeginn aufkommen kann!

Dr. Christine Pernlochner-Kügler und das gesamte ASPETOS-Team

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