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Zeugen Jehovas

Geschrieben von Jörg Bauer am . Veröffentlicht in Anerkannte Religionsgemeinschaften

Verbreitung

Die Zeugen Jehovas sind in Österreich seit 2009 eine staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft. Seit 1978 kämpften die Zeugen Jehovas dafür. Eine solche Anerkennung muss für jede Gemeinschaft nach der Prüfung objektiver Kriterien erfolgen. Für die Anerkennung in Österreich gilt: Die Gruppe muss mindestens zwanzig Jahre bestehen, davon zehn als Bekenntnisgemeinschaft, sowie zumindest 16.000 Mitglieder (zwei Promille der Bevölkerung) aufweisen. Auch eine "positive Grundeinstellung gegenüber Staat und Gesellschaft" ist Voraussetzung, weiters dürfen Geldmittel nur für religiöse und mildtätige Zwecke verwendet werden.

Mit derzeit etwa 23.200 Mitgliedern sind die Zeugen Jehovas die fünftgrößte Glaubensgemeinschaft in Österreich. Sie finanzieren sich laut eigenen Angaben aus freiwilligen Spenden ihrer Gläubigen. Die Anerkennung bedeutet, dass die Zeugen Jehovas mit klarem Rechtsstatus offen auftreten können. Weiters hat die Religionsgemeinschaft künftig das Recht, an Schulen Religionsunterricht anzubieten. Weltweit lebt etwa ein Drittel der Mitglieder lebt in Lateinamerika, und über eine Million in den USA.

Ursprung und Entwicklung

Die Zeugen Jehovas sind eine im ausgehenden 19. Jahrhundert in den USA von Charles Taze Russell mitgegründete christliche Religionsgemeinschaft, die sich kirchlich organisiert.

Seit 1931 verwendet die Religionsgemeinschaft den Namen "Jehovas Zeugen"; davor war sie bekannt als Russelliten, Ernste Bibelforscher, Internationale Bibelforscher-Vereinigung oder schlicht als Bibelforscher. Als Eigenbezeichnung im deutschsprachigen Raum verwenden sie den Namen „Jehovas Zeugen“. Die Annahme des Namens Jehovas Zeugen diente nicht nur der Abgrenzung gegenüber den Freien Bibelforschern, sondern entsprach eher dem Wunsch der „Bibelforscher“ der „Wachtturm-Gesellschaft“, eine biblische Basis als Gruppenbezeichnung zu finden, und wurde mit dem Hinweis auf Jes 43,10–12 ELB: „ihr seid meine Zeugen, ist der Ausspruch Jehovas“ exegetisch begründet.

Die Zeugen Jehovas sind besonders bekannt durch ihre stark ausgeprägte Missionstätigkeit. Diese betreiben sie unter anderem durch das Verteilen der in eigener Verlagsunternehmung (Wachtturm-Gesellschaft) erscheinenden Zeitschriften „Der Wachtturm“ und „Erwachet“. Kennzeichnend sind u.a. die Ablehnung von Bluttransfusionen sowie die Verweigerung des Militärdienstes.

Organisation

Das geistliche Oberhaupt ist die aus derzeit neun Männern bestehende leitende Körperschaft, die in den Gebäuden der Watchtower Bible and Tract Society Inc. in Brooklyn, New York tagt. Hierarchisch sind darunter die Zweige unter Aufsicht von Zweigkomitees, die Bezirke unter Aufsicht der Bezirksaufseher, die Kreise unter Aufsicht der Kreisaufseher und als lokale Einheiten die Versammlungen angeordnet. Die Zweige sind in 15 Zonen mit je einem Zonenaufseher aufgeteilt, der sie zyklisch besucht.

Die leitende Körperschaft ist untergliedert in verschiedene Komitees. Die Mitteilungen der Zentrale in Brooklyn werden an die Zweigkomitees gesandt und im Bedarfsfall von dort an die einzelnen örtlichen Versammlungen weitergeleitet. Zentralorgan ist die Zeitschrift „Der Wachtturm“, für den Bereich des Missionswerks werden interne Mitteilungen monatlich durch das Mitteilungsblatt „Unser Königreichsdienst“ getätigt. 

Lehre

Die Zeugen Jehovas leiten ihren Glauben nur von ihrem Verständnis der Bibel ab und verwenden hauptsächlich die von ihnen herausgegebene Neue-Welt-Übersetzung. In Sprachen, in welchen die Neue-Welt-Übersetzung nicht verfügbar ist, nutzen und verbreiten sie andere Bibelübersetzungen durch die Wachtturm-Gesellschaft als Verlagsunternehmung.

Für die Zeugen Jehovas enthält die Bibel die von Gott geoffenbarte religiöse Wahrheit, die Grundlage der gesamten Lehre ist. Ihre Exegese der Bibel unterscheidet sich dabei in vielen Punkten von der, die in den meisten anderen christlichen Gemeinschaften anzutreffen ist. Die Zeugen Jehovas lehnen jene wissenschaftlichen Lehrmeinungen ab, die ihrer Ansicht nach biblischen Aussagen widersprechen. Deutlich wird das bei der Evolutionstheorie, die sie als falsch betrachten, da die Bibel ausdrücklich von einer Schöpfung spricht. Sie fassen die Schöpfungstage in der Genesis als Schöpfungszeiträume auf, die beliebig lange Zeitspannen umfassten. Sie zählen zu den sogenannten Langzeitkreationisten, da sie der Meinung sind, dass das Universum und die Erde Milliarden Jahre alt sein könnten.

Die „Leitende Körperschaft“ als Leitungsgremium der Religionsgemeinschaft legt die gültige Lehre fest. Dem Selbstverständnis der Leitenden Körperschaft zufolge ist sie von „Gottes heiligem Geist gesalbt und geleitet“, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit. Der Wachtturm stellt nach dieser Auffassung den aktuellen Stand des biblischen Verständnisses dar. Es wird von jedem Zeugen Jehovas erwartet, diese Lehre als für die Religionsgemeinschaft gültig anzuerkennen und nicht durch Wort oder Tat abweichende Lehren zu verbreiten oder zu unterstützen. 2007 wurde dazu ausgeführt, bei Zweifeln oder Kritik habe jeder Zeuge Jehovas die Möglichkeit, sich an das Zweigbüro zu wenden. Meist erhalte er Antwort in Form eines persönlichen Briefes. Falls eine Frage häufig gestellt werde, erscheine ein Artikel dazu im Wachtturm.

Gottesbild

Jehovas Zeugen beten zum „allmächtigen und ewigen Gott“ Jehova. Nach ihrem Bibelverständnis hat er die Welt und das Leben im Himmel, das heißt die Engel, und auf der Erde erschaffen. Seine Haupteigenschaften sind Liebe, Gerechtigkeit, Macht und Weisheit, wobei die Liebe herausragt und all sein Handeln bestimmt. Die Zeugen Jehovas lehnen die Lehre der Dreifaltigkeit ab. Sie sind davon überzeugt, dass es keine Verse in der Bibel gibt, die bei „korrekter Übersetzung und Auslegung“ die Lehre der Dreieinigkeit stützten.  Sie sehen Jesus als Gott an, da Gott übersetzt mächtig bedeutet und sie Jesus als ein mächtiges Geistgeschöpf ansehen. Den Heiligen Geist betrachten sie weder als Person noch als Teil eines dreieinigen Gottes, sondern als Gottes wirksame Kraft. 

Jesus Christus

Jesus betrachten Jehovas Zeugen als das erste und einzige von Jehova allein erschaffene Geschöpf. Er wird somit nicht als „ewig“ gesehen und ist als Sohn seinem Vater untergeordnet. Gebete dürfen nur durch Jesus Christus als „Fürsprecher“ an Jehova gerichtet werden, jedoch nicht an ihn selbst. Nur durch Jesus erlangt der Gläubige Vergebung von Sündenschuld und nur durch ihn ist demnach ewiges Leben möglich.

Die Auferstehung Jesu war nach Auslegung durch die Zeugen Jehovas nicht leibhaftig; sie glauben, sein menschlicher Leib sei in der Osternacht aufgelöst, entmaterialisiert worden und anschließend sei er mit einem nichtmateriellen „geistigen Leib“ auferstanden. In dieser vor- und nachmenschlichen Gestalt als „Geistperson“ sei Jesus mit dem Erzengel Michael identisch.Hauptzweck seines Kommens auf die Erde sei es gewesen, sein vollkommenes menschliches Leben zur Erlösung von Sünde und Tod zu opfern; er ersetzte mit seinem Tod den Verlust des „vollkommenen Menschen Adam“ als ausgleichenden Wert. Christus sei nach dem Tode auferweckt worden und habe sein Opfer „Gott im Himmel“ dargebracht.

Zeugen Jehovas glauben, dass Jesus an einem Pfahl und nicht an einem Kreuz hingerichtet wurde. Die Verwendung dieses oder ähnlicher Gegenstände für religiöse Handlungen oder als Symbol lehnen sie als „Götzendienst“ ab.

Eschatologische Vorstellungen

Zu ihren eschatologischen Lehren gehört der Glaube an die buchstäbliche Wiederherstellung des im Garten Eden verloren gegangenen Paradieses auf Erden. Gottes Hauptwidersacher, der Teufel, ein abgefallener Engel, wollte aus Selbstsucht angebetet werden. Zu diesem Zweck „verführte“ er Eva und veranlasste so die ersten Menschen, sich bewusst gegen Gott zu stellen. Als Folge sind alle Menschen unvollkommen und sterblich geworden; seitdem vererben sie diese Unvollkommenheit an ihre Nachkommen. Jehova habe sofort für eine Lösung gesorgt, indem er den Messias ankündigte. Da der Teufel „Gottes vorgesehene Regierungsweise“ in Frage gestellt habe, also auch sein Recht, den Maßstab für Gut und Böse festzulegen, räumte Gott einen Zeitraum ein, um diese Streitfrage zu klären. Während dieses Zeitraums können, so argumentieren die Zeugen Jehovas, sowohl der Teufel als auch die Menschen zeigen, ob sie in der Lage sind, ohne Gott ein besseres Leben zu führen. Durch die Menschheitsgeschichte sei bewiesen worden, dass der Teufel unrecht hat und die Menschen sich nicht erfolgreich selbst regieren können. Überdies habe der Teufel Gott vorgeworfen, die Menschen dienten ihm nur, wenn sie einen persönlichen Vorteil daraus ziehen könnten. Sobald sie Entbehrungen erleiden müssten, folgten sie ihrem „eigennützigen Verlangen“. Als Antwort auf diese Streitfrage wird – mit verschiedenen Bibelstellen begründet − das „vollkommene Leben Jesu“ gesehen und das Leben jedes Menschen, der sich an Gottes Maßstäbe hält.

Leben nach dem Tod

Menschen besitzen nach Auffassung der Zeugen Jehovas keine „unsterbliche Seele“. Die Seele ist kein Teil des Menschen, sondern der „ganze Mensch“ — der Mensch als lebendes Wesen. Daher betrachten sie die Seele als sterblich. Zeugen Jehovas glauben, dass die meisten „treuen Menschen“ für immer unter paradiesischen Verhältnissen auf der Erde leben werden. Verstorbenen bietet sich die Aussicht auf eine irdische Auferstehung. Eine begrenzte Anzahl von 144.000 (die „kleine Herde“ oder „Geistgesalbte“) hat ihrer Ansicht nach jedoch die Hoffnung, nach ihrem Tod in den Himmel zu kommen, um dort mit Christus als Priester und Könige eine himmlische Regierung (das Königreich) zu bilden.

Inthronisierung Christi und Beginn der „letzten Tage“

Als Beginn der „letzten Tage“ bezeichnen Zeugen Jehovas die angeblich 1914 erfolgte Übernahme der Herrschaft Jesu über das „Königreich Gottes“ im „Himmel“ . Er habe als erste Amtshandlung Satan und seine Dämonen (abtrünnige Engel) aus dem Himmel in die Nähe der Erde verbannt. Mit diesem Jahr begannen nach Meinung der Bibelforscher, aus denen später die Zeugen Jehovas hervorgingen, die von Jesus „vorhergesagten“ „letzten Tage“. Bis 1914 glaubten sie jedoch, dass die „letzten Tage“ 1914 zu Ende gingen und warteten auf das Ende des „weltlichen Systems“.

Endzeit

Jehovas Zeugen glauben, dass die „letzten Tage“ in einen globalen, von Gott geführten Krieg gipfeln werden. Es kommt zur Vernichtung „Babylons der Großen“, worunter sie sämtliche religiösen Organisationen außer ihrer eigenen verstehen. Gott greift zum Schutz „seines Volkes“ ein, indem er in der Schlacht von Harmagedon die „alten Himmel“ und die „alte Erde“ vernichtet. Unter den „alten Himmeln“ verstehen die Anhänger der Religionsgemeinschaft sämtliche menschlichen Regierungen, unter der „alten Erde“ die Gott „ungehorsame“ Erdbevölkerung. Menschen, die in diesem Krieg von Gott zu Tode gebracht werden, haben keine „Auferstehungshoffnung“. Der buchstäbliche Himmel und der buchstäbliche Planet Erde bleiben nach dieser Vorstellung bestehen und die Erde wird weiterhin von „Sanftmütigen“ bevölkert sein. Außerdem werden Krankheiten und der Tod beseitigt. Nach ihrer Überzeugung sind „Jehovas Zeugen“ im Endzeitkrieg die einzige Organisation, die unter dem besonderen Schutz „Jehovas“ steht. Wiederholt haben Zeugen Jehovas konkrete Zeitangaben über diese von ihnen erwarteten Ereignisse veröffentlicht. Die Jahre 1914, 1925 und 1975 sind am bekanntesten. Nachdem sich alle diese Annahmen als falsch herausgestellt hatten, verzichtet die Gemeinschaft seitdem auf solche zeitlich genauen Voraussagen.

Paradies auf Erden

Nach „Harmagedon“ werden nach Aussage der Zeugen Jehovas Satan und die Dämonen in einem „Gefängnis für Geistwesen“ festgesetzt, und das Tausendjährige Reich beginnt. Die Erde wird in ein „Paradies“ umgewandelt. Nach der tausendjährigen Herrschaft, während der die Menschen vollkommen werden sollen, finde durch den nochmals freigelassenen „Satan“ eine „Endprüfung“ statt. Wer diese Endprüfung bestehe, erhalte „ewiges Leben“, das Adam und Eva durch den Sündenfall verloren hätten. Damit sei das verloren gegangene „Paradies“ wiederhergestellt. Zeugen Jehovas gehen davon aus, ihre Taufe und die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft sind bis auf wenige Sonderfälle erforderlich, um das „Paradies auf Erden“ zu erleben, aber auch eine Mitgliedschaft biete keine Garantie dafür. Vielmehr müsse man sich ernstlich bemühen, dem Beispiel Jesu Christi zu folgen, eine Lebensführung nach dem Verständnis der biblischen Grundsätze, wie sie von den Zeugen Jehovas ausgelegt werden und eine aktive Missionstätigkeit sind weitere Voraussetzungen dafür.

Blut, Bluttransfusionen und Operationen

Jehovas Zeugen lehnen jede Art des sogenannten „Blutgebrauchs“ mit der Begründung ab, den Israeliten sei die Verwendung von Blut ausschließlich für heilige Handlungen erlaubt gewesen, und deshalb käme sein Genuss in Lebensmitteln (z. B. in Blutwurst) oder anderweitiger Gebrauch nicht in Frage. Insbesondere durch das von Jesus vergossene Blut habe es eine besondere religiöse Bedeutung erlangt.

Die Verwendung von Bluthauptbestandteilen (Blutplasma, Blutplättchen, roten und weißen Blutkörperchen) wird ebenso verworfen wie die Blutspende und die präoperative Eigenblutspende. Die Akzeptanz der Verwendung von Plasmafraktionen (Albumine, Globuline, Gerinnungsfaktoren, Fibrinogen u.ä.) und Ableitungen von den anderen Komponenten (Hämoglobinlösung von Erythrozyten; Interferone und Interleukine von Leukozyten) stellen sie der Gewissensentscheidung des Einzelnen anheim, ebenso Organ- und Knochenmarktransplantationen. Für den Kontakt zu Ärzten, Krankenhäusern und Pflegepersonal haben die Zeugen Jehovas den Krankenhausinformationsdienst und Krankenhaus-Verbindungskomitees eingerichtet.

Zusammenkünfte

Die Versammlungsstätten werden seit 1935 Königreichssaal genannt und zweckmäßig für 60 bis 200 Personen eingerichtet. Allerdings fehlen jegliche religiösen Symbole wie Altar, Kreuz oder Heiligenbilder, welche von ihnen als Götzen empfunden werden. Nur Stühle, Tische, ein Sprechpult, Lautsprecher, Mikrofone und eine schlichte Bühnendekoration sowie eine Bibliothek für Schriften der Wachtturm-Gesellschaft, verschiedene Bibelausgaben und andere religionsbezogene und allgemeine Nachschlagewerke sind vorhanden. In den Zusammenkünften werden auf Grundlage der Bibel Vorträge gehalten, deren Rahmen meist vorgegeben ist, Situationen aus dem Predigtdienst demonstriert, Interviews geführt und der Lehrstoff anhand von Fragen und Antworten gemeinsam besprochen. Es finden wöchentlich fünf Zusammenkünfte an zwei Tagen statt, die insgesamt 3 1/2 Stunden dauern (davon 30 Minuten Lied und Gebet). Dreimal im Jahr finden größere Tagungen statt.

Taufe

Die Zeugen Jehovas praktizieren eine Erwachsenentaufe. Gemäß einer Studie, die Zeugen Jehovas 1994 in Deutschland durchgeführt haben, hat jedes neue Mitglied vor der Taufe etwa drei Jahre die Zeugen Jehovas und deren Lehren kennen gelernt. Bevor ein Taufanwärter zur Taufe zugelassen wird, werden mit ihm/ihr Gespräche geführt, die belegen sollen, dass ausreichendes Verständnis der Lehre vorhanden ist.

Abgesehen von der Befragung der Taufkandidaten unterscheidet sich die Taufe der Zeugen Jehovas von der Taufe, wie sie in vielen anderen Kirchen praktiziert wird. Die Täuflinge werden beispielsweise vollständig im Wasser untergetaucht und nicht nur symbolisch mit Wasser benetzt. Die Taufen werden häufig bei den sogenannten Kongressen vollzogen, wozu in der Vergangenheit auch öffentliche Bäder angemietet wurden. Es erfolgt keine vorhergehende Segnung des Wassers und während der Taufe wird keine Taufformel gesprochen.

Das Abendmahl

Die einzige religiöse Feier der Zeugen Jehovas ist das Abendmahl des Herrn, das auch Gedächtnismahl oder Feier zum Gedenken an den Tod Christi genannt wird. Dieses Fest wird am 14. Nisan nach Sonnenuntergang begangen. Es fällt entsprechend der Monatsbestimmung wie sie zur Zeit Jesu üblich war, 2009 auf den 9. April (2010 auf den 30. März). Während der Feier wird eine Ansprache gehalten, nach der die Minderheit „mit himmlischer Hoffnung“ von den Symbolen nimmt (ungesäuertes Brot und Rotwein). Da diese Minderheit durch alle Zeiten nur 144.000 Menschen umfasst (weltweit nahmen 9.105 Personen von den Symbolen; in Deutschland ungefähr 200), nimmt im überwiegenden Teil der Versammlungen niemand von den Symbolen.

Evangelisation und Mission

Besonders fallen Jehovas Zeugen durch ihre Evangelisation auf, die sie als Predigtdienst, Predigtwerk, manchmal auch als Felddienst bezeichnen. Von jedem Zeugen Jehovas wird erwartet, mit anderen Menschen über seinen Glauben zu sprechen. Über seine Tätigkeit fertigt er monatlich einen sogenannten Predigtdienstbericht an, den er an den Sekretär der Versammlung weitergibt. Gemäß eigenen Statistiken wendet ein Zeuge Jehovas dafür durchschnittlich 100 bis 500 Stunden jährlich auf. Doch jedem ist selbst überlassen, wie viel Zeit er dafür aufwendet. Jehovas Zeugen sprechen Menschen an Haustüren oder auf öffentlichen Plätzen mit Themen aus der Bibel an und hinterlassen bei Interesse kostenfrei Zeitschriften, Broschüren, Traktate oder bei besonderem Interesse Bücher und Bibeln. Über diese Hausbesuche und Gespräche fertigt sich der Zeuge gewöhnlich private Notizen an, die er für Nachfolgebesuche verwenden kann. Regelmäßig wird darauf hingewiesen, dass diese Notizen nur mit Einverständnis der Betroffenen an andere Verkündiger weitergegeben werden sollen. Angeboten wird ein Bibelkurs (meist Heimbibelstudium genannt).

Behandlung von Verstößen gegen Glaubensmaßstäbe

Bei Jehovas Zeugen wird die Exkommunikation Gemeinschaftsentzug genannt und soll als Meidung die Gemeinschaft sittlich-moralisch sowie doktrinal rein erhalten und andere Zeugen Jehovas vor als schädlich bewerteter Einflussnahme schützen. Außerdem wird er als letzte Möglichkeit betrachtet, um einen reuelosen Sünder zum Umdenken zu bewegen. Ein Gemeinschaftsentzug oder eine Wiederaufnahme in die Gemeinschaft wird in der Dienstzusammenkunft der Versammlungen bekannt gegeben, in denen die betreffende Person enge Kontakte pflegt und gut bekannt ist. Gemeinschaftsentzug bedeutet, dass alle sozialen Kontakte mit dem Ausgeschlossen abgebrochen werden sollen. Dies gilt auch für engste Familienmitglieder, sofern sie nicht im selben Haushalt leben. Ist der Ausgeschlossene mit einem Zeugen Jehovas verheiratet, so ist zwar die Ehe aufrecht zu erhalten, allerdings ist der „geistige Umgang“ im Sinne von gemeinsamer Religionsausübung mit dem exkommunizierten Partner untersagt. Die Exkommunikation bleibt solange bestehen, bis die Ursache beseitigt ist bzw. der Betroffene sein Vergehen wieder gut gemacht hat und die Glaubensschwäche mit allen Ursachen und Auswirkung bereut. Dafür wird ein lokales Komitee gebildet um festzustellen, ob die Ursache für die Glaubensschwäche und wenn möglich ihre Auswirkung beseitigt wurde, die Ursache der Schwäche und deren Auswirkung gemäß biblischen Gesichtspunkten bereut wird und der betreffende regelmäßig die Zusammenkünfte besucht.

Verhältnis zum Staat

Zeugen Jehovas wenden ihr Verständnis der Bibel auf die Art der Unterordnung unter die Macht des Staates an, indem sie sich nicht an politischen Veränderungen (ob nun gewaltsame Revolutionen, friedliche Demonstrationen, oder aber auch bloße Teilnahme an Wahlen oder Parteitagen) beteiligen. Sie betrachten die staatlichen Organe als von Gott geduldet und mit Autorität ausgestattet . Im Allgemeinen halten sie sich deswegen an die staatlichen Gesetze. In vielen Ländern sind sie von staatlicher Seite als Religion anerkannt. Es kann aber durchaus zu Konflikten zwischen staatlichen Forderungen und den Forderungen ihres Glaubens führen, da sie in der Bibel lesen: Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apg 5,29 ELB). So sind sie vor allem dafür bekannt geworden, dass sie sich strikt weigern, Militärdienst zu leisten . Darüber hinaus lehnen sie alle Handlungen ab, die ihrer Meinung nach einer Verehrung des Staates oder seiner Repräsentanten gleich kommen.

Bis zur Veröffentlichung eines Artikels im Wachtturm vom 1. Mai 1996 betrachteten sie den Zivildienst als eine unpassende Einschränkung ihrer religiösen Freiheit und eine Form der politischen Betätigung. Nach dem Verständnis der Zeugen Jehovas darf heute Zivildienst geleistet werden. Die Zeugen beteiligen sich nicht an politischen Wahlen, weil sie die Worte Jesu, „kein Teil der Welt“ (Joh 17,16 ELB) zu sein, als Aufforderung zu einem politisch passiven Verhalten verstehen. Aus ähnlichem Grund bekleiden sie keine politischen Ämter. 

Ausbildung und Beruf

Die Literatur der Zeugen Jehovas weist auf die Widersprüche und Interessenkonflikte hin, welche zwischen einer Hochschulausbildung und dem Leben als Zeuge Jehovas bestehen können. In den Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas wird vor dem vermeintlich unmoralischen Lebenswandel vieler Studenten gewarnt, mit der Begründung, dass sich etliche Hochschulen seit den 60er Jahren zu Brutstätten der Gesetzlosigkeit und der Unmoral entwickelt hätten. Gemäß einer Empfehlung des monatlich erscheinenden internen Mitteilungsblattes Unser Königreichsdienst vom April 1999 wird angeraten, dass Bildungsfragen mit den Eltern, den Versammlungsältesten, dem Kreisaufseher oder mit erfolgreichen Pionieren besprochen werden sollten. Die letzte Entscheidung über die berufliche Zukunft ist aber dem Einzelnen überlassen. Bei allen Überlegungen sollte das Bestreben im Vordergrund stehen, Jehova in größtmöglichem Umfang durch das christliche Predigtwerk zu dienen. Aus diesen Gründen entscheiden sich viele Zeugen Jehovas gegen eine Hochschulausbildung.

 Ehe und Familie

Die Ehe wird als heilig angesehen. Eine Scheidung ist nur erlaubt, wenn ein Fall von Ehebruch vorliegt. Die Literatur der Zeugen Jehovas weist darauf hin, dass der Mann das Oberhaupt der Familie ist und sich die Frau ihm unterzuordnen hat. Nach demselben Prinzip sollen sich Kinder ihren Eltern unterordnen. Vorehelicher Geschlechtsverkehr, Polygamie, das Zusammenleben ohne Trauschein und Homosexualität gelten als Sünden und können zum Gemeinschaftsentzug führen. Von Eheschließungen mit Personen, die keine Zeugen Jehovas sind, wird abgeraten. Von Personen, die erst nach der Heirat den Zeugen Jehovas beitreten, wird erwartet, dass sie versuchen, ihren Partner zu bekehren, jedoch ohne dabei psychischen Druck oder Zwang auszuüben.

Ökumene

Die ökumenische Zusammenarbeit und die Mitgliedschaft in ökumenischen Organisationen lehnen die Zeugen Jehovas ab, da sie die dort beteiligten Kirchen als zur „falschen Religion“ zugehörend betrachten. Aufgrund dieser Standortbestimmung sahen die Zeugen Jehovas deshalb bisher keinen Anlass, eine Aufnahme in den Weltkirchenrat zu beantragen. 

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugen_Jehovas

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=Wzo&cob=412876

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