Drucken

Trauer und Depression

Geschrieben von Dr. Christine Pernlochner-Kügler am . Veröffentlicht in Trauer

images/stories/News/394667_r_by_hartmut910_pixelio.de.jpgDer Tod eines nahestehenden Menschen setzt einen Trauerprozess in Gange. Trauer ist eine natürliche, angeborene und gesunde Reaktion auf einen Verlust. Sehr häufig werden aber Depression und Trauer miteinander verwechselt. Trauernde werden als depressiv bezeichnet und bei tatsächlich depressiven Menschen wird die Depression als Krankheit oft jahrelang nicht erkannt.

Natürlich kann aus Trauer Depression werden. Trauer und Depression sind aber unterschiedliche Phänomene: Das eine ist gesund, auch wenn eine depressive Grundstimmung da ist, das andere ist pathologisch und muss vom Facharzt behandelt werden.


Depression

Eine Depression zu erkennen und von einem gesunden Trauerprozess zu unterscheiden, ist für den Laien meist gar nicht möglich. Eine Abklärung durch den Facharzt für Psychiatrie ist daher angeraten, wenn man unsicher ist und mehrere der folgenden Symptome andauern oder immer wiederkehren:

  • Gefühlsabflachung oder Gefühlstaubheit (Verlust der Fähigkeit zu Freude oder Trauer)
  • Schlafstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • Morgentief (Antriebslosigkeit vor allem am Morgen)
  • Unruhe
  • kleine Erledigungen werden als unmöglich zu bewältigen erlebt
  • übertriebene Sorge um die Zukunft
  • Hypochondrie
  • Ängstlichkeit
  • Infektionsanfälligkeit
  • häufige körperliche Symptome, Schmerzen
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Atemnot, Druck auf der Brust, Beklemmungsgefühle
  • Interesselosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Hilflosigkeit
  • soziale Selbstisolation
  • Selbstentwertung und übersteigerte  Schuldgefühle
  • Appetitlosigkeit

Wichtig ist, dass bereits der Hausarzt eine Depression erkennt und zum Facharzt weitervermittelt. Wenn eine Depression nicht erkannt wird, dann werden Schlafstörungen und körper­liche Symptome behandelt, nicht aber ursächlich die Depression. Dem Patienten kommt das zwar meist sehr entgegen, weil er sich eine psychische Störung nicht eingestehen mag. Die gedrückte Stimmung, die Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit erklärt sich der Patient meist nicht als typische Symptome für eine Depression, sondern als verständliche Folge seiner Schlafstörungen, körperlichen Symptome und Krankheiten. Das Krankheitsbewusstsein fehlt oft auch deshalb, da der Depressive seine gedrückte Stimmung, seine negativen Gedanken als „normal“ erlebt, weil er die Welt als enttäuschend und belastend wahrnimmt. Dass seine Mitmenschen rund um ihn herum „gut drauf“ sind, kann er nicht verstehen. Er findet sie oberflächlich. Er pathologisiert die Umwelt, nicht sich selbst. Daraus ergibt sich eine für Depressive nicht untypische Wahrnehmungs­verzerrung: Negatives Denken, Katastrophendenken, Schwarzmalerei, das Gefühl nicht verstanden zu werden, das Gefühl dauernd zu versagen. Die Folge von all dem ist der soziale Rückzug. Mit ihm verschlimmern sich die Symptome, auch die gedrückte Stimmung.

Wichtig ist auch zu wissen, dass an einer Depression erkrankte Menschen sich nicht „zusammenreißen“ können, deshalb sind Aussagen wie „Reiß dich zusammen!“ oder ähnliche Ratschläge kontraproduktiv. Depressive ziehen sich nur noch mehr zurück.


Zur Unterscheidung zwischen Trauer und Depression

Die depressive Symptomatik tritt im normalen Trauerprozess zwar häufig auch auf, die Symptome halten aber nicht ununterbrochen an bzw. dauern nicht an. So können in beiden Fällen Schlaflosigkeit auftreten, bei der gesunden Trauer legen sich die Schlaf­störungen aber nach ein paar Wochen, während bei der Depression Schlafstörungen andauern oder in kurzen Abständen immer wieder auftreten. Während der Trauer spricht man daher nicht von Depression, sondern eher von einer depressiven Verstimmung, welche keine Erkrankung im pathologischen Sinn ist. Die depressive Verstimmung tritt im gesunden Trauerprozess in Phasen auf, dazwischen gibt es auch gute Zeiten, außerdem ist die depressive Verstimmung beeinflussbar: Wenn man einem Trauernden zuhört und ihm zuspricht, wird das als hilfreich empfunden. Bei einem Depressiven dagegen zeigt sich keine Wirkung, seine Stimmung ist durch Zuspruch nicht aufhellbar. Das gleiche gilt für das Weinen. Bei einem Trauernden führt es zur emotionalen Entlastung, dem Depressiven verschafft es keine Erleichterung.

Der Depressive jammert und entwertet sich selbst. Beim Trauernden gibt es diese Selbstentwertung („Keiner mag mich.“ „Ich kann das nicht.“ „Ich bin unfähig.“ Etc.) nicht. Auch Grübeleien, Schuldgefühle und Selbstbezichtigungen legen sich beim Trauernden in der Regel mit der Zeit und durch aktive Bewältigungsarbeit. Depressive bleiben in einem Teufelskreis von Selbstbezichtigungen und Grübeleien („Ich bin schuld!“, „Hätte ich x getan, dann wäre das alles nicht passiert!“ hängen.

Wer grübelt, stellt sich Fragen, die nicht beantwortbar sind und immer mehr in einen Sog von Sinn- und Auswegslosigkeit und Schuldgefühlen führen. Der gesunde Trauernde klagt zwar, wenn er eine schlechte Phase hat, er ist in seinem Denken und Handeln aber aktiv und lösungsorientiert. Der Depressive fällt durch ununterbrochenes vor allem problemorientiertes "Jammern" auf und verhält sich passiv ("Ich kann nicht.", "Ich will nicht.", "Ich mag nicht.") Im Alltag fällt auf, dass er häufig unbewusst und „grundlos“ seufzt, was für die Umwelt meist nicht nachvollziehbar ist. Der gesunde Trauernde sieht keine Lösung im Suizid, beim Depressiven ist das Risiko erhöht.

Einfachste alltägliche Aufgaben sind für depressive Menschen sehr schwer oder gar nicht mehr zu bewältigen, Trauernde kehren bald wieder zu alltäglichen Tätigkeiten zurück, was natürlich nicht heißt, dass sie zu 100% belastbar sind, denn Trauerarbeit braucht Energie. Auch Trauernde ziehen sich anfänglich zurück oder treten leisen. Es ist ihnen aber gleichzeitig ein Bedürfnis, den Sozialkontakt nicht zu verlieren und sie suchen mit der Zeit wieder Kontakt bzw. versuchen auch am gesellschaftlichen Leben wieder teilzunehmen.

Arten von Depressionen:

  • Depressive Reaktion: taucht als Folge von Krisen oder belastenden Lebensereignissen auf.
  • rezidivierende Depressionen: kommen und gehen und kommen wieder, z.B. saisonal bedingte Depressionen (Winterdepression)
  • bipolare Störungen: Wechsel zwischen depressiver Lähmung und unnatürlich manischer Erregtheit
  • Dysthymie: chronische, anhaltende Depression, die meist in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter beginnt

Eine Depression ist immer mit einer biochemischen Störung des Hirnstoffwechsels verbunden: Das  System der Neurotransmitter Serotonin und/oder Noradrenalin ist gestört, das heißt, der Spiegel dieser Transmitter ist zu hoch oder zu niedrig, daher ist bei einer Depression auch immer eine medikamentöse Behandlung durch antidepressive Medikamente wichtig, um die Störung des Stoffwechsels im Gehirn wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Ob die Veränderung des Serotoninspiegels eine Ursache oder eine Folge der depressiven Erkrankung ist, ist nicht geklärt. Chronischer Stress und traumatische Erlebnisse können Depressionen auslösen. Familien-, Zwillings- und Adoptionsstudien belegen aber auch eine genetische Disposition für Depression.

Im Einzelfall kann man von einem Zusammenwirken mehrerer Ursachen ausgehen: Wenn eine genetische Anlage zu Depressionen gegeben ist, dann ist das Risiko sehr hoch, dass belastende Ereignisse, Krisen, Stress oder hormonelle Veränderungen durch Pubertät, Schwangerschaft oder Altersprozesse eine Depression auslösen.

Wichtig ist, dass ein Facharzt für Psychiatrie zur Abklärung aufgesucht wird, der dann die passenden Medikamente verschreibt und dass die medikamentöse Behandlung konsequent und längerfristig (wie lange entscheidet der Facharzt) durchgeführt wird. Da Antidepressiva erst nach einigen Wochen ihre Wirkung zeigen, dürfen sie nicht abgesetzt werden, wenn der Patient sich nicht sofort besser fühlt. Wie lange das Medikament genommen werden soll, hängt von der Art der Depression und der Symptomatik ab: Der Zeitraum kann zwischen wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren andauern. Antidepressiva „machen“ übrigens nicht süchtig, wie irrtümlicherweise oft geglaubt wird. Zur raschen Abhängigkeit führen dagegen Schlafmittel oder Beruhigungsmittel, welche häufig verschrieben werden, um die Schlafstörungen, die Ängste und andere Symptome depressiver Patienten zu lindern.

Begleitend zur medikamentösen Behandlung ist eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll, da auch abgeklärt werden muss, ob belastende Lebensumstände oder Ereignisse Ursache der Depression sind und mit therapeutischer Unterstützung bearbeitet werden müssen.

Zur therapeutischen Behandlung werden unterschiedliche psychotherapeutische Behandlungs­methoden angeboten, die vor allem auch von der Art der Depression abhängen. Es ist also nicht ratsam, sich einen „Therapeuten“ aus dem Telefonbuch herauszusuchen, sondern eine Beratungsstelle aufzusuchen, welche den Patienten „richtig“ zuweisen kann. Diese Funktion kann auch der Psychiater, die psychiatrische oder eine psychologische Ambulanz erfüllen.

Viele hilfreiche Informationen und vor allem einen Wegweiser zu Beratungsstellen und Ärzten in Ihrer Umgebung finden Sie unter: http://www.depression.at/

Verwandte Artikel auf Aspetos:

http://www.aspetos.at/news/index.php/gesundheit/756-otsapa

http://www.aspetos.at/news/index.php/gesundheit/721-melancholie-schwarze-galle-im-advent


Ratgeber Bestattung

-
Was tun im Trauerfall?
Was tun im Trauerfall?

Der Tod eines nahen Angehörigen ist ein schwieriges und unter Umständen auch traumatisches Ereignis im Leben eines jeden Menschen. Die notwendigen Maßnahmen, die aufeinander abgestimmt sein müssen, können zu einem...

Weiterlesen
-
Die Bestattungsarten
Die Bestattungsarten

Nach den Bestimmungen des Bestattungsgesetzes ist jeder Leichnam zu bestatten. Als Bestattungsarten sind nur die Erd- oder Feuerbestattung zulässig. Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten keine Entscheidung über die Art der...

Weiterlesen
-
Bestattung einst und heute
Bestattung einst und heute

Auffliegende weiße Tauben oder Luftballons, Konfettikanonen, New Orleans-Jazz, bemalte Särge, Weltraumbestattung, Diamant-Bestattung oder das Tragen eines Amuletts, in das Asche des Verstorbenen eingearbeitet ist – für einige Menschen sind diese...

Weiterlesen
-
Was tun nach der Bestattung?

Berechtigungen und Verpflichtungen, die auf den Namen des/der Verstorbenen lauten, müssen gekündigt bzw. geändert werden. Hierunter fallen z.B.: Kündigung oder Weiterführung von Mietverträgen Mitgliedschaften bei Vereinen, Organisationen, Gewerkschaften Abänderung von Bausparverträgen, Versicherungsverträgen Abmeldung oder...

Weiterlesen
-
Gesetzl. Grundlagen-Erbrecht
Gesetzl. Grundlagen-Erbrecht

I. Testamentarische ErbfolgeHat der Verstorbene (Erblasser) ein gültiges Testament hinterlassen, so ist dieses Grundlage für die Abwicklung der Verlassenschaft. Unabhängig davon, steht Ehegatten und Kindern ein Pflichtteil zu (sofern sie...

Weiterlesen
-
Ratgeber Kondolenzschreiben
Ratgeber Kondolenzschreiben

"Tröstende Worte sind wie Sonnenstrahlen,die durch die Dachluke scheinenund vom blauen Himmel draußen erzählen."Tipps und Formulierungshilfen Da die heutige Gesellschaft möglichst alles verdrängt, was mit Sterben und Tod in Zusammenhang...

Weiterlesen
-
Die individuelle Gestaltung von Trauerfeiern
Die individuelle Gestaltung von Trauerfeiern

Eine Trauerfeier sollte insbesondere so gestaltet werden, dass sie zum Leben des Verstorbenen passt, seinen Vorstellungen entspricht und den Bedürfnissen und dem gesellschaftlichen Status der Hinterbliebenen gerecht wird. Eine würdevolle und persönlich gestaltete Trauerfeier...

Weiterlesen
-
Verstorbenenversorgung - Thanatopraxie
Verstorbenenversorgung - Thanatopraxie

Die Erinnerung, die wir uns mitnehmen, soll gut sein! Das letzte Bild, das wir uns von unserem Verstorbenen mitnehmen, soll friedlich sein! Moderne Verstorbenenversorgung garantiert ein friedliches Aussehen des Verstorbenen, verhindert belastende Gerüche und...

Weiterlesen
-
Bestattungsvorsorge
Bestattungsvorsorge

Ordnung schaffen - über das Leben hinaus Persönliche VorsorgeUm Angehörigen im Fall des eigenen Todes Entscheidungen und Erledigungen zu erleichtern, gibt es mehrere Möglichkeiten der Vorsorge: - Auftrag zu Lebzeiten beim Bestatter -...

Weiterlesen
-
Bestattung bei einem Todesfall im Ausland

Stirbt ein österreichischer Staatsbürger oder eine österreichische Staatsbürgerin im Ausland, melden in der Regel die Behörden des jeweiligen Landes den Todesfall an die österreichischen Behörden.  Diese leiten dann die Verständigung...

Weiterlesen
-
Überführungen von Österreich ins Ausland

Grundsätzlich ist die Bestattung im Ausland möglich. Folgende Schritte sind notwendig: Es muss ein mehrsprachiger Leichenpass beantragt werden Die Totenbeschau muss erfolgt sein Der Todesfall muss durch ein Standesamt beurkundet sein Die Freigabe zur...

Weiterlesen
-
Verlorene Dokumente

tatsächlich benötigt man bei der Beurkundung des Todesfalls, welche die Voraussetzung für die Bestattung ist bestimmte Dokumente:Wichtig sind:Geburtsurkunde bzw. Geburts- und TaufscheinStaatsbürgerschaftsnachweisEventuell:Heiratsurkunde (wenn verheiratet)Scheidungsbeschluss (wenn geschieden)Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehepartners (wenn...

Weiterlesen
-
Trauer-Knigge: Was anziehen?
Trauer-Knigge: Was anziehen?

Jede Kultur hat ihre eigene Trauerfarbe, weltweit liegt der Fokus auf Weiß und Schwarz als „Farben“ des Todes. Zwar spielen auch Rot als Sinnbild für das Blut Christi und Lila...

Weiterlesen

Ratgeber Trauer

-
Die geformte Trauer – Sind unsere Gefühle echt?

Wer sich bei einer Trauerfeier schon mal das Lachen verkneifen hat müssen, kennt das Problem mit den unpassenden Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen im Ansatz. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität...

Weiterlesen
-
Billiger Trost - wahrer Trost? Wo liegt der Unterschied?
Billiger Trost - wahrer Trost? Wo liegt der Unterschied?

Heute wirkt der Begriff „Trost“ fast veraltet und hat außerdem einen negativen Beigeschmack, denn wir kennen ihn umgangssprachlich vor allem aus Alltagsbegriffen wie Trostpreis, Trostpflaster, trostlos, vertrösten, nicht ganz bei...

Weiterlesen
-
Trauer, was ist das?
Trauer, was ist das?

Trauerarbeit - Trauer als gesunder Bewältigungsprozess: Trauer ist an sich ein gesundes, angeborenes Reaktionsmuster auf Verlusterlebnisse. Trauer ist nicht nur eine Reaktion, die auf den Tod eines nahe stehenden Menschen folgt,...

Weiterlesen
-
Abschiednehmen am offenen Sarg - eine Chance für die Hinterbliebenen
Abschiednehmen am offenen Sarg - eine Chance für die Hinterbliebenen

Im Einzelfall gut belegt, von verschiedenen Fachleuten immer wieder gefordert, in der Forschung stiefkindlich behandelt und vom Gesetz eingeschränkt: Das ist der Status quo der würdevollen Abschiednahme, also der Begegnung...

Weiterlesen
-
Tipps für Trauernde
Tipps für Trauernde

In Ihrem Umfeld ist jemand gestorben, der Ihnen etwas bedeutet. Ein solches Ereignis geht nicht spurlos vorbei und es ist notwendig, sich damit auseinanderzu setzen. Die Erfahrung von vielen Menschen...

Weiterlesen
-
Tipps für Angehörige und Freunde von Trauernden
Tipps für Angehörige und Freunde von Trauernden

Was können Sie tun? Wie sollten Sie sich verhalten? Jemand in Ihrem Bekannten- oder Freundeskreis hat einen lieben Menschen verloren und braucht jetzt vermehrt Ihre Zuwendung. Überschütten Sie ihn aber nicht damit! Gehen Sie...

Weiterlesen
-
Wut ist die Schwester der Trauer
Wut ist die Schwester der Trauer

Maki hat ihre Tochter Abi durch einen Unfall verloren. Abi starb nachdem ein LKW-Fahrer sie angefahren hatte. Im Trauer-Forum schreibt Maki über ihre Wut: „Ich hab ne Frage, die mich schon...

Weiterlesen
-
Männer trauern anders, aber nicht minder tief!
Männer trauern anders, aber nicht minder tief!

„Männer tun sich mit Gefühlen schwer.“ Das ist eine weit verbreitete Auffassung, so sehen auch wir Frauen die Männer. „Die Männer“ – das sind unsere Partner, unsere Arbeitskollegen und...

Weiterlesen
-
Vorsicht Familie! Familiäre Trauerprobleme
Vorsicht Familie! Familiäre Trauerprobleme

Familie als Auffangnetz - Familie als Konfliktpotential Unmittelbar nach einem Todesfall rücken Familienmitglieder in der Regel eng zusammen und versprechen füreinander da zu sein. Das Gefühl der Verbundenheit und Harmonie...

Weiterlesen
-
Tipps für Eltern und LehrerInnen
Tipps für Eltern und LehrerInnen

Kinder beim Trauerfall - Tipps für Eltern und LehrerInnenFür Eltern Sprechen Sie mit Ihren Kindern offen über den Tod eines nahen Angehörigen. Erklären Sie, dass der Angehörige „gestorben“ oder „tot“ ist...

Weiterlesen
-
Wann ist Trauer krankhaft?
Wann ist Trauer krankhaft?

Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, ob Trauer gesund oder krankhaft verläuft: 1. vom konkreten Trauerfall: Unter welchen Umständen ist ein Mensch in meiner Umgebung verstorben und welche Beziehung hatte...

Weiterlesen
-
Trauer und Depression
Trauer und Depression

Der Tod eines nahestehenden Menschen setzt einen Trauerprozess in Gange. Trauer ist eine natürliche, angeborene und gesunde Reaktion auf einen Verlust. Sehr häufig werden aber Depression und Trauer miteinander verwechselt....

Weiterlesen
-
Depressionen bei Kindern und Jugendlichen
Depressionen bei Kindern und Jugendlichen

Heidelberg (ots) - Depressionen sind längst nicht mehr ein Thema, das nur Erwachsene betrifft. Auch Kinder und Jugendliche sind davon immer häufiger betroffen. Bis die Krankheit bei ihnen allerdings als...

Weiterlesen
-
Suizidgefahr: Ursachen, Signale und Hilfe
Suizidgefahr: Ursachen, Signale und Hilfe

Der Mai ist da! Die Bäume stehen in voller Pracht, warm wird es, alles scheint eitel Wonne zu sein, was aber die Wenigsten wissen … der Mai ist auch der...

Weiterlesen
-
Gefahren der Traumatisierung
Gefahren der Traumatisierung

Die Schrecken einer traumatischen Situation können vielfach sein: Man weiß im Geschehen oft nicht genau, was passiert, warum es passiert und womit man es zu tun hat. Man kann die...

Weiterlesen
-
Trauerbegleitung: Einzelberatung oder Trauergruppe?
Trauerbegleitung: Einzelberatung oder Trauergruppe?

Der Tod eines geliebten Menschen ist ein tiefer Einschnitt, eine schmerzende Wunde. Die Zeit der Heilung nach einem Verlust nennen wir „Trauer“. Trauer ist keine Krankheit, sie ist ein...

Weiterlesen
-
Kinder, Tod und Trauer aus entwicklungspsychologischer Sicht
Kinder, Tod und Trauer  aus entwicklungspsychologischer Sicht

Mit Kindern richtig über Sterben, Tod und den toten Körper reden Immer noch weit verbreitet ist die Meinung, dass Kinder lange Zeit  keine konkreten Vorstellungen vom Tod haben. Aufgrund dieser...

Weiterlesen
-
Stille Geburt - Fehlgeburt und Totgeburt
Stille Geburt - Fehlgeburt und Totgeburt

Eltern von Kindern, die tot zur Welt kommen, brauchen viel Unterstützung, denn die erste Reaktion ist der Schock und das Nicht-Wahrhaben-Wollen, dass ihr Kind tot ist. Für viele Eltern...

Weiterlesen
-
Frohes Fest? – Die Feiertage „überleben“
Frohes Fest? – Die Feiertage „überleben“

Für Trauernde sind gerade die Tage um Weihnachten und Neujahr besonders schwer. In Zeiten, in denen man sich auf Familie und Freunde besinnt, merkt man noch mehr und noch schmerzhafter...

Weiterlesen
Powered by Aspetos