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Buchbesprechung: „Das erste Trauerjahr – Was kommt, was hilft, worauf Sie setzen können“

Geschrieben von Dr. Christine Pernlochner-Kügler am . Veröffentlicht in Trauerarbeit

Das erste Trauerjahr

Es freut mich den neuen Trauerratgeber : „Das erste Trauerjahr – Was kommt, was hilft, worauf Sie setzen können“ von Eva Terhorst vorstellen zu dürfen. Ob plötzlich durch ein körperliches Gebrechen, durch einen Unfall, Suizid oder Gewalt oder aber nach längerer Krankheit erwartet, der Tod eines geliebten Menschen ist immer ein brutaler Einschnitt, der uns aus der Bahn wirft.

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Aspetos Webshop geht online

Geschrieben von Redaktion Aspetos am . Veröffentlicht in Trauerarbeit

Erinnerungsrose

Tod und Trauer sind unvermeidbare Erfahrungen eines jeden Lebens. Aus diesem Grund sollten diese beiden Elemente einen bewussten Platz in unserem Denken erhalten. Aspetos sichert Erinnerungen nun einmal mehr in seinem Onlineshop. Der Aspetos Shop 2.0 bietet ab Dezember eine erste Auswahl an Angeboten zum Gedenken. Es handelt sich dabei einerseits um greifbare Erinnerungsstücke und Devotionalien, und andererseits um digitale Services. Aspetos arbeitet bei seinem Onlineshop mit gemeinnützigen Organisationen und regionalen Handwerkskünstlern zusammen, um einzigartige Stücke der Erinnerungskultur zu produzieren.

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Trauerbegleitung mit Hypnose

Geschrieben von Dipl. Theol. Gerhard Baier am . Veröffentlicht in Trauerarbeit

Gerhard Baier

Konzessionsloser Abschied

Abschiede ziehen sich durch unser Leben. Der Eintritt in diese Welt kostet den allerersten Abschied: von der Versorgung im Mutterleib, von Wärme, nährendem Wasser und idealerweise Schutz, Wohlgefühl, Sicher- und Geborgenheit. Abschied von einer 9 Monate geglückten und beglückenden Symbiose. Von nun an leben wir in Dauerabschieden. Täglich. Wir kommen und gehen. Sind hier und müssen fort. Finden Freunde, lassen zurück und werden zurückgelassen.

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Wunderbare Mächte

Geschrieben von Dipl. Theol. Gerhard Baier am . Veröffentlicht in Trauerarbeit

© Andreas Steinhoff

Dietrich Bonhoeffer zu ehrendem Gedenken

In diesen Tagen jährte sich zum 70. Mal der Tod von Dietrich Bonhoeffer, Doktor und Lehrer der Theologie, Begründer der Bekennenden Kirche in Deutschland, Widerstandskämpfer gegen Hitler und seine nationalsozialistische Barbarei. Kurz vor deren Ende wurde er auf Befehl des Führers nach einem Scheinprozess im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet. Keine Zeugen. Am Morgen des 9. April 1945 hing einer der allergrößten Lutherischen Theologen am Galgen. Teile seiner Kirche taten sich zunächst selber schwer mit ihm. Märtyrertum wollte man nicht erkennen, hätte sich doch sein Mut, seine Kraft und Tat zu Widerstand aus eher politischen Motiven ergeben. Auch juristisch galt ein langer Kampf bis Dietrich Bonhoeffer durch die Aufhebung aller Standesgerichtsurteile aus der Nationalsozialistischen Zeit 1998 endlich Gerechtigkeit widerfuhr.

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Udo Jürgens Vermächtnis: Musik und Menschlichkeit

Geschrieben von Sue Holl am . Veröffentlicht in Trauerarbeit

Udo Jürgens

Sein plötzlicher und überraschender Tod traf seine Fans wie ein Schlag: Am 21. Dezember brach Udo Jürgens zu einem Spaziergang auf und sollte nie wieder zurückkehren. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb er wenige Stunden später im Krankenhaus an Herzversagen. Udo Jürgens hinterlässt ein reiches Erbe, auch abseits seiner einzigartigen Musik.

Immer wieder versuchten Menschen, Udo Jürgens in die „Schlagersänger-Schublade“ zu stecken. Und genauso oft belehrte sie der begnadete Künstler eines Besseren: Von herkömmlichen Schlagern ist seine Musik weit entfernt. Denn im Gegensatz zu vielen anderen populären Musikstücken übermitteln seine Lieder deutliche Botschaften. Die Brillanz dahinter mag auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich sein. Doch bei genauerem Hinhören entdeckt man auch heute noch eine große Portion Sozialkritik und das unbändige Verlangen, die Welt zu verbessern.

Udo Jürgens, Universalgenie mit Engagement

Vielleicht lag es ja bereits in Udos eigener Kindheit begründet, dass er sich Zeit seines Lebens gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aussprach. Geboren wurde er 1934 als Udo Jürgen Bockelmann im österreichischen Klagenfurt, die Mutter stammte aus Schleswig-Holstein, der Vater aus Moskau. In seiner Jugend erlebte er Rassismus und Faschismus hautnah – die Wirren des Zweiten Weltkrieges standen kurz bevor. Diese Erfahrungen hinterließen deutliche Spuren im Herzen und in der Lebenseinstellung des Künstlers: Als überzeugter Antifaschist setzte er sich unermüdlich für Toleranz und Freiheit ein. Und sein Werkzeug war die Musik. In einem Interview mit dem „Kulturmontag“ sagte er einst: „Ich glaube, in der Unterhaltungskultur steckt mehr Potenzial für gesellschaftliche Veränderung als in der Malerei oder in der Literatur“. Dem können wir uns nur anschließen!

Udo Jürgens, der Universalkünstler, der keine Grenzen kannte: Poet, Komponist, Sänger, Schauspieler und noch vieles mehr. Allen seinen Arbeiten ist eins gemeinsam: Der besondere, einzigartige Blick auf das Wesentliche, das Hinterfragen von scheinbar Selbstverständlichem und die versöhnliche Auseinandersetzung mit Themen, die bei vielen anderen Musikern zu kurz kommen. Verpackt in Melodien, die zum Mitsingen einladen, erreichte er mit seiner Botschaft Generationen.

Udo wird eine große Lücke hinterlassen, nicht nur in der heimischen Musiklandschaft. Doch sein Vermächtnis lebt weiter: In jedem Menschen, der die Botschaft in seinen Liedern versteht und die Welt durch die Augen dieses begnadeten Genies betrachtet – wenn auch nur für einen kurzen Augenblick.

Traueranzeige von Udo Jürgens: http://www.aspetos.at/de/traueranzeige/udo_juergens

Wir bedanken uns für das Fotomaterial bei Fotostudio Peter Korrak

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